Gastautor / 30.04.2009 / 18:42 / 0

Thomas von der Osten-Sacken: Im Darkroom mit Anis und Sabine

Sabine Schiffer, Chefin des Instituts für Medienverantwortung, ist das “missing link” zwischen einem antisemitisch-antizionistischen Projekt und dem Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung. Sie arbeitet bei dem einen wie bei dem anderen mit. Das nennt man wissenschaftliche Vielseitigkeit: http://www.wadinet.de/blog/?p=1623

Und hier ein Update:
Dr. Sabine Schiffer, die Initiatorin und Geschäftsführerin des Instituts für Medienverantwortung e. V., hält im Rahmen einer von der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e. V. (SWG) Hamburg ausgerichteten Veranstaltung einen Vortrag zum Thema „Manipulation durch die Medien: Reformlügen, vorgebliche Friedensinitiativen , subtile Kriegspropaganda“. Beginn: 19 Uhr; Veranstaltungsort: a. d. H. der Burschenschaft Germania Königsberg zu Hamburg“.

Diese Werbung findet sich auf Seiten des Regin Verlages, eines obskuren neurechten Ladens, der Bücher rumänischer Faschisten vetreibt, dazu das Büchlein “Saddam Hussein am Galgen; Staatsmord in Bagdad”, das so beworben wird:

“Renommierte Autoren und Gesprächspartner beschäftigen sich u. a. mit dem Siegerprozeß gegen Saddam und vergleichen ihn mit dem Nünberger Prozeß ab 1945, untersuchen die Rolle modernster Medienpropaganda gegen Saddam oder berichten von persönlichen Begegnungen in Bagdad, bei denen sie einen kultivierten Staatsmann trafen.”

Auf seinen Linkseiten wirbt dieser Verlag zudem für die faschistische eurasische Bewegung in Rußland, ebenso für den italienischen Faschisten und Antisemiten Julius Evola. Verlinkt ist auch die Nazi-Seite “Eiserne-Krone“.

Die SWG wiederum ist eine Truppe, deren Mitglieder gerne in der Jungen Freiheit veröffentlichen, während einem Artikel über die Jewish Claims Konferenz dann folgendes Vorwort des Vereins vorangestellt wird::

“Über die nachstehend beschriebene Holocaust-Industrie hat Norman Finkelstein das erforderliche gesagt und geschrieben. Die verantwortlichen Deutschen Politiker sind offensichtlich nicht in der Lage und auch nicht gewillt, jenen Auswüchsen einen Riegel vorzuschieben.”

Oder so etwas:

“In Gaza wird geschossen/ in Afrika sterben Hunderttausende Hungers/ in Tibet stirbt mit dem Volk eine alte Kultur/ in Westpreußen wird ein Massengrab mit Deutschen gefunden/ im Irak dauert der Krieg an/, in Afghanistan auch/ aber das beherrschende Thema ist: Der Papst als Holocaustleugner. (…)

Dem Staat Israeli kam diese Affäre anscheinend wie gerufen. Ein Professor Mosche Zimmermann aus Jerusalem sagte im Fernsehen sinngemäß: Israel stehe wegen seiner Palästinenserpolitik in weltweit wachsender Kritik. Da sei es just recht gekommen, dass der Papst ihm diese Waffe in die Hand gespielt habe. Es fällt manchmal schwer, nicht an einen inneren Zusammenhang bestimmter Vorgänge zu glauben.”

Es ist schon äußerst erstaunlich, in welchen Kreisen Wolfgang Benz sich offenbar wohfühlt!

Siehe auch: Sabine Schiffer und die Agenten des Neoliberalismus
Die Irankriegspropaganda wird von der Warnung vor einer möglichen Atombombe (ein seit 15 Jahren in gleicher Weise gepflegtes Thema), die in den Händen eines Mullahs viel gefährlicher sein soll, als in denen eines US-Präsidenten, hin zur Befreiung iranischer Frauen mutieren – ein bewährtes Mittel der Kriegspropaganda wie zu Afghanistan. Sowohl das antiislamische Feindbild, als auch der Pseudofeminismus gegenüber muslimischen Frauen sind bereits als ein Mittel zum Zweck entlarvt worden, denn sowohl im Irak, als auch in Afghanistan hat sich die Lage aller – auch der Frauen – verschlechtert. Man stelle sich vor, aus Gründen neuer Kleidungsvorschriften sollen wir Militäreinsätze tolerieren? Und auch vermeintlich gewichtigere „Gründe“ können nicht darüber hinwegtäuschen: Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung! Niemals!... In Wirklichkeit handelt es sich um Wirtschaftskriege – zum Erhalt und zur Fütterung eines nicht funktionierenden kapitalistischen Systems, das auf Wachstum wie eine Krebszelle setzt: Wichtige Informationen werden uns zur Verschleierung vorenthalten: Etwa dass bei der Naturkatastrophe in Birma/Myanmar nur westliche Hilfsorganisationen keinen Zugang erhielten und die Menschen durch östliche gut versorgt wurden – aus gutem Grund: seit Michel Chossudowski und Naomi Klein wissen wir, dass mit den Hilfs-Organisationen die Agenten des Neoliberalismus kommen. http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13658

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