Henryk M. Broder / 16.02.2017 / 08:30 / 2 / Seite ausdrucken

The Show Must Go On

Es war die internationale Gemeinschaft, die sich darauf verständigt hat, dass der Nahost-Konflikt – anders als der Streit über Kaschmir oder die Westsahara – erstens gelöst werden muss und dass dies zweitens im Wege einer „Zwei-Staaten-Lösung“ geschehen soll.

Weder die Israelis noch die Palästinenser waren von dieser Idee angetan, stimmten ihr aber pro forma zu, um sich hinterher gegenseitig zu beschuldigen, die Verhandlungen zu sabotieren. 

Seit einiger Zeit ruht der „Friedensprozess“ in einem Schließfach der Geschichte. Nur wenn ein neuer amerikanischer Präsident erklärt, er werde die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen, verlässt er seine Ruhestätte und sorgt kurz für „Irritationen“. Hier geht es weiter.

Leserpost (2)
robert renk / 16.02.2017

Der Konflikt ist faktisch nicht zu erklären und schon gar nicht zu lösen. Eine Gemengelage in der der Religion, tausendjährige Geschichte und vielleicht der alte Kampf zwischen Gut und Böse zum tragen kommt. Saruman vs Gandalf ist da nur Geplänkel. Wie der Prophet schon vorhersah, Jerusalem wird zum Taumelbecher der Völker. Ein Schauspiel der “Götter” vor unseren Augen, so sie denn geöffnet sind !

Wilfried Cremer / 16.02.2017

Der Messias wird es regeln. So, jetzt werde ich mir erst mal ein Schinkenbrötchen genehmigen und danach weiter überlegen.

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