Hartmut Krauss, Gastautor / 15.09.2017 / 16:06 / Foto: NASA / 4 / Seite ausdrucken

Täter, Opfer, “Flüchtlinge” - ein Schlachtfeld der Halbwahrheiten

Von Hartmut Krauss.

Die Vorsitzende der Partei „Die Linke“, Katja Kipping, beklagt durchaus zu Recht rechtsextremistische Angriffe auf „Geflüchtete“ und darf sich dabei der Zustimmung von fast allen Menschen in diesem Land sicher sein. Zudem fordert sie ein Bleiberecht für die Opfer rassistischer Gewalt.

Betrachten wir die Fakten in diesem Deliktbereich, dann gingen nach Auskunft des Bundeskriminalamtes für dieses Jahr bis Mitte Juni 2017 die Angriffe auf Asylbewerberheime im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück. Gezählt wurden für diesen Zeitraum 127 Übergriffe, von denen 118 als rechtsmotiviert eingeschätzt wurden. „In 24 Fällen handelte es sich um Gewalt-, in 38 Fällen um Propagandadelikte und 28 Mal registrierten die Behörden Sachbeschädigungen. Elfmal gab es Brandstiftungen, und zweimal wurde Sprengstoff zur Explosion gebracht. Dabei weist das BKA darauf hin, dass diese Zahlen nicht abschließend sind.“

Nach einer anderen Aufstellung wurden in den ersten 6 Monaten dieses Jahres 153 Übergriffe erfasst, während es im ersten Halbjahr 2016 noch 706 waren. Nähere Angaben zu Personenschäden wurden nicht mitgeteilt.

Außerhalb von Flüchtlingsunterkünften wurden im ersten Halbjahr 2017 642 Übergriffe auf Asylbewerber gezählt, bei denen 123 Personen ohne Nennung des Schweregrades verletzt wurden. Zumeist handelte es sich um Beleidigungen und verbale Attacken.

Einseitige Skandalisierung

Diese einseitige Registrierung und Skandalisierung von Übergriffen gegen „Geflüchtete“ ist aber nur die halbe Wahrheit. Bleibt man bei dieser stehen und lässt die Übergriffe von „Geflüchteten“ auf Einheimische und andere „Mitflüchtlinge“ außer Acht, dann entsteht nicht nur ein schiefes, sondern ein bewusst verzerrtes und im Endeffekt verlogenes Bild der Wirklichkeit. Daran ändert sich auch nichts, wenn Kipping und andere Frauen aus dem Lager des Flüchtlingslobbyismus immer wieder gerne in der Pose der bessermenschlichen Mutter Courage des „Antirassismus“ daherkommen.

Tatsache ist, dass das homogene Bild von den „Flüchtlingen“ als arme Opfer, denen unbedingt nur in Deutschland geholfen werden muss, absolut realitätswidrig ist. Dagegen spricht neben der Gruppe von Gefährdern und Terrorverdächtigen unter den Asylbewerbern die überproportional hohe Zahl von kriminellen Gewalttätern. So wurde zum Beispiel aktuell bekannt, dass im ersten Halbjahr 2017 allein in Bayern die Zahl der durch Zuwanderer begangenen Vergewaltigungsdelikte erheblich angestiegen ist. (plus 60 Fälle, plus 90,9 Prozent) Dabei werden als „Zuwanderer“ kriminalstatistisch nur folgende Personengruppen erfasst: Asylbewerber; Geduldete, die nach negativem Abschluss des Asylverfahrens trotzdem nicht ausreisen müssen; Kontingentflüchtlinge und Illegale. Nicht erfasst werden unter dieser Kategorie Asylberechtigte, wodurch das reale Ausmaß der „Flüchtlingskriminalität“ demzufolge amtsstatistisch gar nicht objektiv erfasst wird.

In den Bundesländern ist die Anteilsrate von Zuwanderern an der Gewaltkriminalität dennoch als überproportional hoch ausgewiesen. In Bayern lag sie 2016 bei 20 Prozent, in Niedersachsen bei 10,8 Prozent, in Baden- Württemberg bei 18,5 Prozent, in Nordrhein-Westfalen bei 12,1 Prozent, und in Thüringen verdreifachte sie sich innerhalb eines Jahres von 5,1 auf 14,5 Prozent.

Insgesamt ist festzustellen, dass Zuwanderer 2016, selbst wenn man sämtliche ausländerrechtlichen Straftaten herausrechnet, weit überdurchschnittlich an der gesamten registrierten Kriminalität beteiligt waren. „Obwohl sie in der Regel nur zwischen 0,5 und 2,5 Prozent der Wohnbevölkerung in einem Bundesland ausmachen, stellten sie bis zu 10 Prozent aller tatverdächtigen Straftäter.“

Christenverfolgung unter Asylbewerbern

„Geflüchtete“ treten also selbst in hoher Zahl als Täter hervor und da, wo „Geflüchtete“ Opfer sind, sind zumeist „Mitflüchtlinge“ und nicht Deutsche die Täter. Diese Gewalt innerhalb der Flüchtlingsunterkünfte ist auch nicht einfach ein Effekt der räumlichen Enge, sondern in vielen Fällen Ausdruck interethnischer Konflikte und vor allem auch auf muslimische Gewaltanwendung gegen „Ungläubige“ (meist Christen und Atheisten) unter den Heimbewohnern zurückzuführen. Dabei spielt der im Islam dogmatisch angelegte Diskus über die Minderwertigkeit von Ungläubigen/Nichtmuslimen eine wesentliche Rolle. (Muslimischer Rassismus)

Bei einer Befragung von 236 christlichen Bewohnern von Flüchtlingsheimen in Deutschland „sagten 86, dass sie physisch attackiert worden waren von muslimischen Flüchtlingen und vom Sicherheitspersonal der Unterkünfte, von denen viele auch Muslime sind. Mehr als 70 sagten, sie hätten Morddrohungen erhalten, 92 seien für ihren christlichen Glauben beleidigt worden, und 62 seien ‚sehr lauter religiöser Musik oder Gebet‘ unterworfen worden, vermutlich islamischer Art. Andere sagten, sie seien körperlichen Angriffen in Form von Schlägen, Spucken, Stoßen und sexuellem Missbrauch ausgesetzt gewesen. Rund 75 Prozent der Befragten sagten, dass die Belästigung durch Muslime ein ‚häufiges‘ Problem sei.“

Gegenüber der politisch-medialen Standardpropaganda, wie sie gerade auch im Wahlkampf gebetsmühlenartig zu vernehmen ist, muss darüber hinaus Folgendes generell hervorgehoben werden: Die überwiegende Mehrheit der „Geflüchteten“ ist illegal nach Deutschland eingereist. Viele führen keine Ausweispapiere, aber Smartphones mit sich, legen falsche Pässe vor, machen zwecks Erschleichung günstigerer Unterstützungsleistungen falsche Angaben über ihr Alter und begehen gezielt Sozialbetrug, wobei sie Scheinidentitäten vorgeben, bei verschiedenen Ämtern gleichzeitig Unterstützungsleistungen beantragen und sich dabei den Umstand der Nichtregistrierung aufgrund des massenhaften ungeregelten Eindringens zu Nutze machen. Aufgrund der Behördenträgheit und des bürokratischen Zuständigkeitsdschungels werden nur wenige von ihnen entdeckt.

Tatsache ist zudem, dass täglich mehr „Geflüchtete“ Einheimische, insbesondere Frauen, gewalttätig bedrohen, sexuell belästigen und vergewaltigen als umgekehrt Einheimische „Geflüchteten“ ein Haar krümmen. Anstatt diesen Sachverhalt vernünftig zu diskutieren, wird jeder Hinweis darauf von den herrschenden Kräften in Politik und Leitmedien sofort als „rassistisch“ etc. verleumdet und somit auf infame Weise geleugnet. Wie lange verträgt eine Gesellschaft diese perfide Verzerrung der Wirklichkeit?

Hartmut Krauss veröffentlichte unter anderem: Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung. Ein analytischer Leitfaden.

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Leserpost (4)
Jochen Grünhagen / 16.09.2017

Diese Verdrehung der Tatsachen wird sich teilweise bei der kommenden Bundestagswahl entladen. Wird die nächste Bundesregierung die bisherige Politik der offenen Grenzen und ungeregelten Zuwanderung nicht beenden, schwant mir für unser Land nichts Gutes. Der Deutsche liebt es eben gern extrem. Gestern wurden den Flüchtlingen Plüschtiere an den Kopf geschmissen, heute möchte eine Mehrheit zumindest eine Begrenzung der Zuwanderung und was eine Mehrheit der Deutschen übermorgen will mag man sich gar nicht vorstellen. Maß und Mitte aber sind nichts für den deutschen Michel und seine Michaela.

Roland Müller / 16.09.2017

Von den Poilzeibehörden, werden alle Straftaten rund um Asylbewerberheime, welche nicht aufgeklärt werden konnten oder nicht aufgeklärten werden können oder sollen, als rechtsmotiviert eingestuft. Laut dem Herrn Innenminister von Brandenburg(Interview mit RBB24) werden sie einfach zu den aufgeklärten Straftaten von Rechtsextremisten hinzu gezählt. In diesem Sinne sind die Zahlen des BKA nicht nur nicht abschließend, sondern völlig wertlos.

mike loewe / 15.09.2017

Um beim Präsentieren solcher Zahlen möglichst viele Leser überzeugen zu können, wäre einfachste Nachvollziehbarkeit nötig, und die vermisse ich in dem Artikel etwas. Besser wäre also eine Aufbereitung in der Weise, dass Zahlen für gleiche Zeiträume direkt gegenübergestellt werden, z.B. Anzahl Tötungsdelikte von Deutschen an Ausländern, Anzahl Tötungsdelikte von Ausländern an Ausländern, Anzahl Tötungsdelikte von Ausländern an Deutschen, und ebenso für andere Arten von Straftaten.

Winfried Sautter / 15.09.2017

Besonders perfide und infam finde ich, dass sich die beiden christlichen Großkirchen nicht entschieden für die ethnisch und religiös Verfolgten und Opfer innerhalb der Community der Zugewanderten einsetzen. Sie sind im Gegenteil die Propagandisten des Appeasement gegenüber den “Geflüchteten”, solange sie nur islamischen Glaubens sind. Petrus, ehe der Hahn dreimal kräht ...

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