Gastautor / 29.09.2017 / 06:21 / Foto: Bundesministerium / 13 / Seite ausdrucken

Schatten auf Sebastians Dreifaltigkeit

Von Jürgen Kremb. Wien, Anfang September. Wer das Phänomen Sebastian Kurz besser verstehen will, muss ihm an diesem Morgen einmal genauer von der Seite anschauen. Es ist diese Stelle, dort wo der Unterkieferknochen in den Hals übergeht, etwa zwei Zentimeter über dem blütenweißen Hemdkragen. Dort dünnt die satt aufgeschminkte Gesichtsbräune des jungen Politikers mit dem äußerst korrekt gestriegeltem Haupthaar deutlich aus. Deshalb, erste Frage an den Sprecher des noch Außenministers und seit kurzem Vorsitzenden der normalerweise ziemlich biederen österreichischen Volkspartei (ÖVP): „Geht der Außenminister nur geschminkt in die Öffentlichkeit?“ – „Nein, aber im Laufe des Tages gibt der Herr Minister noch eine Pressekonferenz und dafür war er jetzt schon in der Maske,“ sagt sein Pressesprecher deutlich genervt. Dabei müsste diese Frage ja ein Kompliment für ihn sein. Denn so professionell wie Sebastian Kurz gerade in unserem südlichen Nachbarland zum Kanzler gefeatured wird, ist das in Österreich noch nie geschehen. Der Vergleich mit amerikanischen Verhältnissen oder natürlich mit dem 39-jähren französischen Präsidenten Emmanuel Macron liegt nahe. 

Aber jetzt mal von den dummen Journalistenfragen abgesehen, die Stimmung ist ausgezeichnet an diesem Freitagmorgen vor der Parteizentrale der unter Sebastian Kurz „Neue ÖVP“ genannten „Bewegung“. Der Geruch von Herbst liegt in der Luft, als der Außenminister aus dem klassizistischen Gebäude auf den Bürgersteig tritt.  Im Slim-Fit-Anzug, weißes Hemd - immer ohne Krawatte, stellt er sich jetzt vor seinen türkisfarbenen Wahlkampfbus hin. Aufschrift: „Es wird Zeit.“ Schnell umringen ihn gut zwei Dutzend sehr junger ÖVP-Mitarbeiter, in Mehrheit junge Frauen und Mädchen. Zuerst kreischen sie ein bisschen, als wäre Kurz jetzt mal Mick Jagger oder die Wiedergeburt von Falco. Dann versuchen sie eine Stadionwelle. 

Kurz bedankt sich bei ihnen, dann verkündet er den anwesenden Journalisten, er werde in acht Tagen neun Landeshauptstädte besuchen. Jetzt geht’s erst mal los zur freiwilligen Feuerwehrschule nach Krems und später zu einer Kundgebung in St. Pölten, der Landeshauptstadt von Niederösterreich. „Sein vertrautestes Bundesland,“ wie er eine Woche später in einem Video über seine Familie preisgeben wird. Weil dort „die Oma auf einem  Bauernhof“ wohnt und er auch heute noch in Niederösterreich mit dem „Baba radelfahren geht.“

Österreich ist mit knapp neun Millionen Einwohnern ein kleines Land, gesegnet mit einer wunderschönen Natur, dazu trotz aller Unkenrufe noch immer sehr reich. Der Hauptunterschied zu Deutschland liegt vielleicht darin, dass man „Fünfe auch mal grade sein lässt“ in Österreich. Oder, wie der Wiener meint, dass „der Balkan halt eben doch am Rennweg“, einer Wiener Ausfallstraße, „anfängt“. Letztlich ist Wien eben gemütlicher als die gestrengen und humorlosen „Piefkes“ in Berlin.  Umso erstaunlicher ist das Phänomen Sebastian Kurz. Europaweit gibt es wohl keinen Politiker, dessen Zug zur Macht ehrgeiziger getaktet ist, der dermaßen schnell und vor allem zielstrebig die höchsten Ämter in seinem Land und in Europa erklomm hat, wie der Studienabbrecher Kurz aus dem Wiener Arbeiterbezirk Meidling. 

Mit dem Geilo-Mobil ins Kanzleramt

Ein Weg, der ihm bei weitem nicht in die Wiege gelegt war. Die Mutter ist Lehrerin, der Vater hatte als Techniker mit 50 den Job verloren. Als Kurz mit 16 der „Jungen ÖVP“ beitreten will, wird er dort belächelt und mit dem Hinweis abgewiesen, er solle erst mal seine Matura machen. Doch er lässt nicht locker. Mit 22 dann, jetzt schon Jura-Student, hat er es bereits zum Vorsitzenden des Jugendverbandes der konservativen Partei geschafft. Seinen ersten Wahlkampf für den Wiener Gemeinderat zelebriert er 2010 „im jugendlichen Übermut“ (Kurz über Kurz) im „Geilo-Mobil“, einer Stretch-Limo, natürlich schwarz lackiert, der Parteifarbe der ÖVP.

Mit 24 ernannte ihn Michael Spindelegger, kurzfristiger ÖVP-Chef und damaliger Außenminister  zum jüngsten Staatssekretär des Landes, zuständig für das heiße Eisen „Integration“.  Zwei Scheine vor Abschluss brach Kurz das Jurastudium zugunsten der politischen Karriere ab. Ein Wagnis, das sich rechnen sollte. Denn nach den Neuwahlen im September 2013 wurde der Polit-Twen als „Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres“ angelobt. Mit gerade 27 Jahren war Kurz damit der jüngste Außenminister der EU. In dieser Funktion übernahm er im Januar für ein Jahr den Vorsitz der „Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ (OSCE). Er leitete internationale Konferenzen und sprach vor der UN-Vollversammlung in New York.

Fragt man Weggefährten nach seinem Erfolgsgeheimnis, so fallen immer wieder die Begriffe „Selbstdisziplin“. Bisweilen zitiere er Goethe: „Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht. Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.“ Seine politische Richtung? Enge Vertraute bezeichne ihn als „christlich liberal.“ Passt das? Die meisten Freunde beschreiben „den Basti“ nicht mit politischen Vokabeln, sondern mit Charaktereigenschaften. Bei der Arbeit sei er „stets pünktlich“, „super vorbereitet“ und er habe wenig Verständnis für Nachlässigkeit und Schlamperei. Gefrotzel mag er nicht und Illoyalität verzeiht er nie.

 „Kurz ordnet alles seinen Zielen unter“, zitiert die Wiener Tageszeitung Kurier einen engen Freund.  Das würde auch erklären, dass er noch Ende August in den ORF-Sommergesprächen strikt darauf beharrte, sein Privatleben aus der Politik herauszuhalten und nur drei Wochen später einen Clip veröffentlichen liess, in dem dann gleich seine Freundin, die Cousine, Großmutter, Vater und ein ehemaliger Klassenlehrer zu sehen sind und für seinen Einzug ins Kanzleramt Werbung machen.

Gerade diese Unberechenbarkeit beim Wechsel von Ideen, Konzepten und sogar seinen Werten sind es, die bei den mehr als 1100 Mitarbeitern im österreichischen Außenamt nicht rundweg für Begeisterung sorgen. Da sind die Einen, die von seinem jugendlichen Flair begeistert sind. Zweifellos ist er ein großes rhetorisches Talent, ein genialer Netzwerker und auch geduldiger Zuhörer. Dass er selten eine Krawatte trägt, ist bei den pflichtgemäß aus dem Ei gepellten Diplomaten noch akzeptabel, auch dass er sich von den meisten Mitarbeitern duzen lässt. 

 Welche Meinung hat er eigentlich?

Aber gerade viele altgediente Botschafter werfen ihm vor, dass er sich hinter einem kleinen Stab von Getreuen abschotte und verschanze. Doch viel schwerer wiegt, dass sie nicht wirklich nachverfolgen können, was eigentlich seine politischen Werte sind. Er wechsle seine Meinung fast so oft, sagt ein Spitzendiplomat, der aus Angst vor Karriereschäden anonym bleiben will, „wie seine Slim-Fit-Hemden“. So verkündete Kurz im Amt als Integrationsstaatssekretär noch, „der Islam gehört zu Österreich“. Zu Beginn der Flüchtlingswelle im Sommer 2015 ließ er gar wissen, dass die meisten „Immigranten besser gebildet als der durchschnittliche Österreicher“ seien. In Brüssel übte er zuerst wenig Kritik an Angela Merkels Willkommenskultur. 

 Als dann aber die Welle aus Flüchtlingen und Wirtschaftsimmigranten das österreichische Sozialsystem und die innere Sicherheit aus den Angeln zu heben drohte, macht Kurz eine 180-Grad-Wende rückwärts. Zusammen mit dem ungarischen Premier Viktor Orbán ließ er die Balkanroute dicht machen, trat für einen sofortigen Stopp der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei ein und erklärte dem „NGO-Wahnsinn“, der auf dem Mittelmeer das „Geschäft der Schlepper“ erledige, den Krieg.

Für Norbert Hofer, Nationalratspräsident von der FPÖ und ein möglicher Nachfolger von Sebastian Kurz im Außenamt, ist der ÖVP-Politiker ein Wendehals. Doch geschadet hat ihm das noch nicht. Im Gegenteil: Glaubt man Demoskopen, dann heißt der nächste Bundeskanzler Österreichs sicher Sebastian Kurz. Mit geschätzten 34 Prozent der Wählerstimmen würde seine ÖVP nach den Wahlen vom 15. Oktober als Sieger in den Nationalrat, das österreichische Parlament, einziehen. Mit deutlichem Abstand von 26 Prozent folge die sozial-konservative FPÖ von Heinz-Christian Strache und Norbert Hofer. Weit abgeschlagen lägen die Sozialdemokraten von Kanzler Christian Kern. Der SPÖ, die zusammen mit der ÖVP das Alpenland nach den Zweiten Weltkrieg die meiste Zeit in einer Großen Koalition regierte, geben Meinungsforscher gerade noch 23 Prozent.

Wie FPÖ, aber zukunftsorientierter

 Aber ist das vier Wochen vor der Wahl wirklich schon in Stein gemeißelt? Denn so schnell wie der Schulz-Hype in Deutschland zu Ende ging, könnte auch die Begeisterung für den jungen Politstar Kurz an der Donau nur einen Schimäre sein. Seit Wochen kursieren nämlich geheime Strategiepapiere der ÖVP unter Österreichs Journalisten, die nahe legen, dass Sebastian Kurz beileibe nicht der aufrichtige Strahlemann ist, den er in der Öffentlichkeit so gerne markiert, sondern eher ein recht machthungriger Machiavellist.

Die Dokumente stammen aus dem vergangenen Sommer und Herbst. Damals war Reinhold Mitterlehner noch Parteiobmann, also der Vorsitzende der ÖVP. Aber im Hintergrund werkelte ein Team des Außenministers nicht nur an der Übernahme der maroden Partei, sondern auch daran, wie der Koalitionsbruch mit der SPÖ von Kanzler Christian Kern klammheimlich vorzubereiten sei, um dann selbst für Sebastian Kurz das Kanzleramt am Ballhausplatz in Wien zu erobern. 

 Zunächst vermitteln die Dokumente einen sehr kompetenten Eindruck. Da möchte jemand wirklich dem Land ersthafte und notwendige Reformen verordnen. Auch wie die EU zu wenden sei, wird schonungslos dargelegt. Streckenweise lesen sich die Strategiepapiere, die eindeutig aus dem Hause Kurz stammen so, als hätte eine amerikanische Consulting-Firma den Auftrag bekommen, Konzepte für „Austria-Inc.“ zu entwickeln, „Mozart 4.0“ vielleicht oder „Singapur in den Alpen“. Alles etwas herzlos, gerade wenn man den österreichischen Sozialstaat gewohnt ist, aber letztlich könnten die geheimen Kurz-Strategien dem Land so einen Schub verschaffen, wie das dereinst mit der deutschen „Agenda 2010“ von Gerhard Schröder gelungen ist.

Aber dann offenbaren die Dokumente auch eine sehr dunkle Seite des Jungstars der österreichischen Politik. In der Öffentlichkeit hatte Kurz nämlich stets betont, er werde einen sauberen Wahlkampf führen: „Wir patzen niemand an.“ Die Geheimpapiere aber, die auch der Autor dieser Zeilen einsehen konnte, sprechen eine ganz andere Sprache. Da wurde umfangreiches Material zusammengetragen, mit dem man Schmutzkampagnen gegen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Kanzler Christian Kern fahren könnte. Etwa, indem man Kerns teure Uhren mit dem Gehalt eines normalen Arbeiters vergleiche.

Das Alpen-Singapur

Mitarbeiter von Kurz, die um Stellungnahme zu den „Geheimpapieren“ gebeten wurden, dementieren. Der Minister selbst auch. Elisabeth Köstinger, Kurz’ Generalsekretärin in der „Neuen Bewegung“ meinte in einer TV-Diskussion gar, derartige Dokumente könnten von jedem Volksschüler in Österreich erstellt worden sein. Das ist schon deshalb schwer vorstellbar, weil über ein Drittel von Österreichs Grundschülern aufgrund der misslungenen Integrationspolitik der GroKo in Wien nur noch ein sehr rudimentäres Deutsch sprechen und schon gar nicht schreiben können. Den typischen Boston-Consulting-Sprech ohnehin nicht, der die Dokumente von Anfang bis Ende durchzieht.

Als das Wiener Stadtmagazin Falter einen Teil der Papiere dann schließlich diese Woche ins Netz stellte, versuchte der Sprecher von Kurz die insgesamt 40 Dateien und Excel-Files als Fälschung der FPÖ von Heinz-Christian Strache dazustellen. Auch das kann schnell als Unwahrheit entlarvt werden, denn im Korrekturmodus der Dateien scheinen die Namen von mindestens drei Mitarbeitern aus dem Beraterstab von Sebastian Kurz im Außenministerium auf. Der politische Skandal ist nicht nur, dass Kurz sein Diplomaten-Team im Außenministerium wohl mit Parteiaufgaben betraut hat. Vielmehr findet sich an mehreren Stelle der über 300 Druckseiten langen Dokumente die klare Anweisung, die Strategie der ÖVP sei einfach von der FPÖ Heinz-Christian Straches zu kopieren: „Wie FPÖ, nur mit Zukunftsmodus.“

Ist der stets glattrasierte Kurz vielleicht doch nur eine Wiener Ausgabe des Drei-Tage-Bartträgers Freiherr von und zu Guttenberg? Und darf jemand, der die Inhalte und Ideen seiner politischen Mitbewerber so schamlos abkupfert, überhaupt Kanzler von Österreich werden? Was ist dann noch echt und eigen an der Politik mit denen der Alpen-Macron eines der Schlüsselländer der EU regieren will? Das fragen sich nicht nur Journalisten, sondern auch politische Gegner und vor allem die Bürger der Alpenrepublik. 

Käme Sebastian Kurz mit dem Abschreiben durch, wäre der Schaden für die Demokratie erheblich. Denn gerade Jungwähler hatten gehofft, dass Basti Superstar endlich dem leidigen schwarz-roten Gemauschel und der berüchtigten Freunderl-Wirtschaft, die Österreich seit Jahrzehnten gebremst hatte, ein Ende bereite. Sollte sich herausstellen, dass er und seine Jungschar von der türkisen "neuen ÖVP" aber doch nur eine Art Boston-Consulting-Version des schwarzen Intrigenstadl der alten ÖVP ist, wäre die Enttäuschung groß. Damit hätte Sebastian Kurz nämlich nur den Politik- und Systemfrust noch vergrößert, den er laut den geheimen Dokumenten eigentlich den Kampf angesagt hatte.

Jürgen Kremb studierte Ostasienwissenschaften und berichtete zwei Jahrzehnte für den SPIEGEL als Korrespondent aus Asien und Österreich. Heute betreibt er eine Beratungsfirma mit Sitz in Singapur und Wien. Gelegentlich schreibt er von dort noch für die NZZ, das Handelsblatt u. a.

Leserpost (13)
Lars Bäcker / 29.09.2017

Wer glaubt, dass in diesen politischen Höhen Werte wie Anstand, Fairness, Moral oder sonstiges eine Rolle spielen, dem kann ich auch nicht helfen. Wenn es in Sachen Machterlangung oder Machterhalt eng wird, dann wird mit allem aus allen Rohren geschossen. In dieser (und anderen Beziehungen) sind das eben “Lumpen”. Hüben wie drüben.

M. Stoll / 29.09.2017

Ach du großer Schreck. Herr Kurz ist geschminkt und will einen schmutzigen Wahlkampf führen. Alles streng geheim. Aber nun aufgedeckt. Echtes Spiegel-Niveau. Das Schlechteste was ich auf der Achse bisher gelesen habe.

Steffen Gerhard Wiegand / 29.09.2017

Abseits der Fragen ob (un)geschminkt oder nicht, wirft das „Phänomen Kurz“ doch Fragen auf. Und damit meine ich nicht das gestriegelte Haupthaar – ich bin mit meiner spiegelblanken Glatze als notorischer Pragmatiker ganz zufrieden. Kreischende Mädchen um mich habe ich mit meinen 2 Töchtern auch genug und im Slim-Fit-Anzug sähe ich etwas nach Preßwurst aus - Neid wird es also nicht sein. Nein, etwas anderes umtreibt mich: Obgleich ich schon immer zu Österreich und seinen Menschen eine tiefe Sympathie habe, frage ich mich, woher in bürgerlichen Kreisen (durchaus auch in Deutschland) der Drang kommt, in einem 31jährigen abgebrochenen Jurastudenten ohne Berufsausbildung den Retter des Vaterlandes zu sehen? „Kurz ordnet alles seinen Zielen unter“, sogar die von ihm aktuell gerade vertretenen Werte, die er wie die Hemden wechsele. Steht dies alles für bürgerliche Seriösität? Wenn ich als Standortbestimmung „Christlich-liberal“ höre, ergänze ich immer im Geist „und natürlich auch sozial und selbstverständlich ökologisch“. Ist halt immer gut, wenn man alles im Angebot hat und für jeden wählbar scheint. Für Charakter scheint mir dies nicht zu stehen.

Sepp Kneip / 29.09.2017

Natürlich ist Kurz den Etablierten ein Dorn im Auge. Sie werden ihn in Österreich jagen, wie man hier die AfD jagt. Kremb hat sein Handwerk beim Spiegel gelernt. Das sagt einiges. Jedenfalls dürfte ihm der Mainstream näher sein als die alternativen Medien. Mir wäre wohler, wenn ein Herr Kremb und die übrige Journaille mal etwas investigativer über Merkel und ihre Politik berichten würde. Aber das traut sich keiner. Wie armselig.

Martin Lederer / 29.09.2017

“Als dann aber die Welle aus Flüchtlingen und Wirtschaftsimmigranten das österreichische Sozialsystem und die innere Sicherheit aus den Angeln zu heben drohte, macht Kurz eine 180-Grad-Wende rückwärts.”: Sie sind mit den österreichischen Verhältnissen besser vertraut als ich. Aber ich denke, dass ihn vor allem die sehr guten Wahlergebnisse der FPÖ (um die 30%) in den Bundesländern zur Wende bewegt haben.

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