Paul Nellen / 28.07.2015 / 23:38 / 4 / Seite ausdrucken

Polizei NRW: Wir müssen leider draußen bleiben

Hat Nordrhein-Westfalen ein Problem mit organisierter Kriminalität? Mit Clans, die ganze Stadtteile drangsalieren und mit Fehden zwischen Clans, die trotz massiver Polizeipräsenz nicht selten blutig enden? Die Aktuelle Stunde beleuchtet dieses Thema in einer Schwerpunktwoche. Recherchiert und gedreht wurde dafür in den Brennpunkten nordrhein-westfälischer Großstädte. Dazu zwei Reportagen des WDR, hier und hier.

Leserpost (4)
Horst Jungsbluth / 29.07.2015

Die Kriminalität hat unser Land nicht nur deshalb im Griff, weil sie nicht richtig bekämpft wird, sondern weil sie von gewissen Kräften strategisch genutzt wird, um unser Land zu destabilisieren, damit eine “andere Politik”, wie es diese Kräfte nennen, endlich dahin führt, wo wir nach zwei Weltkriegen und zwei Diktaturen schon dreimal waren.  Der ehemalige Vorsitzende des “Kurt-Schumacher-Kreis” Hermann Kreutzer (SPD) hat auf einer Veranstaltung in Mielkes Trutzburg seine Zuhörer aufgefordert, bei diesen gewissen Leuten genau hinzuhören, da sie all diese schrecklichen Pläne einmal ausplaudern würden. Und tatsächlich: Gewisse Leute aus gewissen Parteien und Organisationen machen überhaupt keinen Hehl daraus, was sie vorhaben und um das zu erreichen, dafür brauchen sie diese ausufernde Kriminalität.

Jörg Paul Jonas / 29.07.2015

Denkverbote gibt es auch bei der Polizei in Deutschland. Niemand traut sich auch nur einen Gedanken über das Zero Tolerance Konzept zu machen.

Heiner Bargel / 29.07.2015

Das Gewaltmonopol liegt beim Staat? Solange der Staat seine Vertreter (Polizisten, etc.) nicht bedingungslos unterstützt, wo sie rechtens und konsequent den Staat und seine Bürger schützen und verteidigen, wird das Gewaltmonopol des Staates zur Farce. Wenn wir in die USA schauen, fällt ein großer Respekt vor Polizisten auf. Da schreibt keiner, wenn er angehalten wird, eine SMS und trommelt damit seinen Großclan zusammen, damit der die Polizei bedrohen kann, sondern legt brav die Hände auf das Lenkrad, weil er weiß, daß ein anderes Verhalten als Aggression gegen den Beamten (Vertreter des Staates) gilt und auch mal tödlich enden kann. Hier muss der Polizeibeamte im Anschluß an einen Warnschuß schon so viel Papier zur Rechtfertigung schwärzen, daß er allein deshalb zögert und sich damit unbewußt zur Witzfigur macht bzw. machen läßt. Zu guter Letzt trifft der Polizist vor Gericht noch auf einen 68er Kuschelrichter, der ihm den Rest gibt, weil er nicht bis zum allerletzten, also dem direkten Angriff gewartet hat. Ende vom Lied: Das Gewaltmonopol des Staates ist zerstört, weil seine dazu von ihm bezahlten Vertreter sich gegenseitig selbst blockieren, und auf Gangster übergegangen. Jetzt könnte mancher wieder jammern über die gelegentlichen Gewaltexzesse amerikanischer Polizisten mit unschuldigen Toten. Statistisch gesehen sind die jedoch im Promillebereich. - Dafür ist die gefühlte Sicherheit in der Bronx gestiegen. Noch scheint der Leidensdruck in diesem Lande nicht hoch genug zu sein, daß man hier eine dahingehende sachliche statistische Risikoabwägung betreibt. Man sollte dringend über eine Erweiterung des Auftrages des Bundesinstitutes für Risikobewertung nachdenken, was sich derzeit nur mit Lebensmitteln, Chemikalien und Produktsicherheit befaßt. Es gibt noch andere, wesentlich dringlichere Sicherheitsbereiche.

Arno Besendonk / 29.07.2015

Auch wenn die erste Folge mehr der Ehrenrettung der WDR - Journalisten diente - für solche Offenheit wie in der zweiten Folge ist man vor kurzem noch als Nazi gescholten worden! Man kan also sagen, dass persönliche Betroffenheit für solche Themen sensibilisiert, denn wäre dieses Kamerateam in Marxloh nicht während eines Interviews angegriffen worden - man würde vom WDR heute noch nichts zu diesen Themen hören.

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