Ulli Kulke / 05.08.2017 / 06:15 / Foto: Rudy Duboue / 10 / Seite ausdrucken

„Ohne mich“, sagte die Biene zum Bienensterben

Es wird mal wieder gestorben. Im Dienste einer guten Sache. So wie das letzte Mal, vor gut 30 Jahren, als der deutsche Wald rettungslos verloren war. Fünf Jahre gab ihm der „Spiegel“ damals noch, Mitte der 80er-Jahre. Erst stirbt der Wald, dann der Mensch, hieß es. Eigentlich sei es ja schon zu spät, eine Chance hätten wir nur, wenn wir ganz schnell alles ausschalten, was die Industriegesellschaft ausmacht. Das Waldsterben als Waffe gegen die moderne Welt, gnadenlose Übertreibung ist erlaubt, der Zweck heiligt die Mittel. Heute wissen wir: Allenfalls punktuell ging es dem Wald schlecht, die filterlosen Industrieschornsteine in den sozialistischen Planwirtschaften (dort auch die Diesel, die noch „richtige“ Diesel waren) setzten ihm zu. Dann kamen Schutzmaßnahmen, der Osten wurde westlichen Umweltstandards unterworfen – und heute redet keiner mehr über einen sterbenden Wald. Die dramatischen Bilder von damals waren – trotz sauren Regens gnaden- und haltlos überzogen, der Wald hätte auch drei weitere Jahrzehnte Sozialismus überlebt.

Das wissen wir heute – und schon geht ein ähnliches Sterben los: Das Bienensterben. Die Umweltgruppen schlagen Alarm. Wieder geht es ums Ganze. Wieder wird gnadenlos übertrieben, wieder für einen vermeintlich guten Zweck. Soll doch dieses Mal der konventionellen Landwirtschaft der Garaus gemacht, die an allem die Schuld trägt, und Deutschland mit flächendeckendem Bio-Landbau überzogen werden. Es ist kein Zufall, dass Kampagnen dazu gerade jetzt starten, Deutschland und die EU stehen da nämlich dieser Tage an einem Scheideweg. Doch dazu später. Schauen wir erst mal, was überhaupt dran ist am großen „Bienensterben“. An großen Worten fehlt es ja nicht.

Der "stern" schlug erst kürzlich Alarm. In Europa, so kann man da lesen, sei die Anzahl der Bienenvölker um ein Viertel geschrumpft, in den USA gar um die Hälfte. In fast jedem Artikel über das große Bienensterben, der länger als zwanzig Zeilen ist, taucht ein Wort auf: „weltweit“. Die Deutsche Umwelthilfe, die gerade dabei ist, die Autoindustrie wegen des Diesel-Skandals zur Strecke zu bringen, ist jetzt schon auf Kurs, sich als nächstes die Landwirtschaft vorzuknöpfen, und bläst zur Großaktion gegen das „Bienensterben“, gemeinsam mit der Fernseh-Köchin Sarah Wiener, die natürlich die Ursache kennt: Die Bauern und ihre Unkrautvernichtungsmittel. Der Naturschutzbund Deutschlands (Nabu) malt die Bundesrepublik als Wüstenlandschaft an die Wand: „Überlegen Sie mal: was würde wohl passieren, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Logisch, Sie müßten morgens auf Ihr Honigbrötchen verzichten. Und sonst? Denken Sie mal nach: auch die Erdbeermarmelade würde entfallen. Und die Äpfel im Müsli. Und überhaupt einen Großteil der Dinge, die im Moment täglich bei Ihnen auf dem Tisch landen. Denn weil die Biene auf ihrer Nahrungssuche, die später in der Produktion von Honig endet, Pollen von Blüte zu Blüte weiterträgt, ist sie die primäre Bestäuberin für über 80 Prozent aller landwirtschaftlicher Nutz- und Wildpflanzen.“ Nur noch ein Fünftel aller Pflanzen könnten sich dann noch fortpflanzen.

Sogar Einstein muss fälschlicherweise herhalten

Und dann bemüht der Nabu auch noch einen besonders klugen Kopf, der angeblich alles schon geahnt hat: „Wenn es die Bienen einmal nicht mehr gäbe, so meinte Albert Einstein einmal, würde auch das Leben auf der Erde aufhören.“ Einstein hat das nie gesagt, genauso wenig wie der berühmte alte Häuptling Seattle den Satz, „was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde“ von sich gegeben hat. Immer wenn die Zitate von Berufenen oder Betroffenen besonders gewichtig daher kommen, ist erstmal Skepsis angebracht. Was also ist los mit den Bienenvölkern im Land und in der Welt?

Eine Gruppe in Deutschland hat jedenfalls nichts zu klagen: Die Bienenzüchter selbst. Laut den Landesverbänden der Imker gibt es in Deutschland keine einzige Region (Bundesländer und Unterregionen), in der nicht mindestens in den letzten vier Jahren (2013 bis 2016) Jahr für Jahr die Anzahl der Bienenvölker deutlich zugenommen hat, grob geschätzt jeweils um fünf bis zehn Prozent pro Jahr (nur in Bayern hat es von 2014 auf 2015 einen kleinen Knick gegeben, dafür war dort der Zuwachs dann 2016 umso größer). In der Tat verzeichnete man zuvor mehrere Jahre lang einen Rückgang, der auch noch nicht wieder aufgeholt ist. Aber was kann uns das heute, rückblickend, sagen? Selbst die Ökoverbände, die jetzt die Biene schon so gut wie ausgestorben sehen, würden nicht behaupten wollen, dass sich in den letzten Jahren die Umweltsituation auch rund um die Landwirtschaft gebessert hätte und womöglich weniger Pestizide eingesetzt worden wären, so dass die Umkehr des Trends daraus ableitbar wäre. Wenn aber der inzwischen anhaltende Aufschwung sich daraus nicht erklärt, so sind bei den doch recht holzschnittartigen Begründungen für das umfassende Bienensterben zuvor genauso Zweifel angebracht.

Von einem weltweiten Niedergang der Imkerbienen kann überhaupt keine Rede sein. So sehen es auch Imker unter Hinweis auf die Statistiken der FAO. Danach fand insbesondere in China und noch stärker in Südamerika – Regionen, die gewiss nicht im Ruf von konsequenter Biolandwirtschaft stehen – ein stetiger Aufschwung statt. Dies auch während des Niedergangs in Deutschland und dem übrigen Westeuropa. In den USA war der Niedergang zeitversetzt weit früher, inzwischen haben sich die Bestände stabilisiert. Dies selbst in Afrika, auch wenn heute gerade dort die moderne Landwirtschaft und Monokulturen samt Agrochemie auf dem Vormarsch sind.

Was unterm Strich bleibt, ist das wirtschaftliche Auf und Ab der Imkerei. Man könnte analog zum Schweinezyklus von einem Bienenzyklus sprechen, abhängig vom Honigmarkt, von den Bedingungen und Zukunftsaussichten der Branche, von demografischen Veränderungen. Und wenn wir schon beim Schweinezyklus sind: Sollte die gar nicht mal unberechtigte Forderung der Umweltverbände nach einer Verminderung der Massentierhaltung bei der Schweinemast mal Erfolg zeigen, würde man dann vom großen „Schweinesterben“ sprechen? Wohl kaum.

Weniger Imker, weniger Bienen, mehr Imker, mehr Bienen

Die Statistiken, die der deutsche Imkerbund zeigt, dokumentieren jedenfalls sehr deutlich, woran der Rückgang bei den Bienenvölkern bis vor fünf Jahren lag: In einem Rückgang der Imkerzahlen nämlich – genauso wie jetzt der Zuwachs bei den Völkern mit einem Anstieg der Branchenmitglieder einher geht.  Die Imker selbst sprechen von einem demografischen Problem. Viele ältere haben in den letzten Jahrzehnten aufgehört. Und der Trend, bei dem jetzt jüngere einsteigen, auch in urbanen Gebieten, hat erst vor wenigen Jahren eingesetzt. Wie es aussieht, ist der Zuwachs fürs erste stabil. Was auffällt: In all den länger zurück liegenden Jahren, als die Zahl der Bienenvölker tatsächlich deutlich und anhaltend zurück ging, war weniger vom „Bienensterben“ die Rede als dies heute der Fall ist, da der Trend längst gestoppt ist. Die Entwicklung und ihre Wahrnehmung verlaufen asynchron.

Die Bienen, wie wir sie kennen, lassen sich so schnell jedenfalls nicht erschüttern. Und dass die Unkrautvernichtungsmittel, die heute so sehr am Pranger stehen, schuld am vergangenen Bienensterben gewesen wären, lässt sich schon gar nicht behaupten. Das Deutsche Bienenmonitoring, ein Zusammenschluss mehrerer Bienenforschungsinstitute in Koopertion mit etwa 100 Imkereien, von der Universität Hohenheim koordiniert und mit Bundesmitteln gefördert, hat jedenfalls keinen Zusammenhang von Pflanzenschutzmittelrückständen im „Bienenbrot“ und dem Grad der Mortalität feststellen können. Andere Universal-Angeklagte, wie die „Genmanipulation“ oder der Mobilfunk fallen ebenso aus. Das „DeBiMo“ sieht die Bienenpopulation in allererster Linie durch die Varroa-Milbe gefährdet – ein Schädling („Varroa destructor“!), der eingeführt wurde aus ostasiatischen Ländern, wo er den dort lebenden Arten bei weitem nicht so zusetzte wie jetzt den hiesigen. Wenn jemand die Biene derzeit killt, dann ist es dieser „Destructor“.

Halten wir fest: Das große Bienensterben findet nicht statt, nicht bei uns, nicht weltweit. Deutschland wird nicht zur Wüste. Die Biene lebt, auch in anderen Ländern. Apokalyptische Bilder nach dem Motto, Einstein ist tot, Häuptling Seattle auch, jetzt sterben die Bienen und morgen dann die Menschheit – sie sind fehl am Platz und durchschaubar, sie stumpfen ab.

Das heißt nicht, dass es keine Probleme gäbe. Die Hälfte aller Wildbienenarten, denen die Zuwendung der Imker fehlt, gilt als gefährdet, einige sind akut vom Aussterben bedroht. Aber auch hier: Pauschal den Pflanzenschutz in der Landwirtschaft dafür zur Verantwortung zu ziehen, ist Unfug. Obwohl klar ist ist, dass einzelne Stoffe darin, zum Beispiel jene Neonicotinoide, weil sie eine Zutat genau für Insektizide sind, natürlich auch Bienen schädigen, vielen den Garaus machen. Eine Reihe dieser Mittel wurde deshalb bereits aus dem Verkehr gezogen. Die Wildbienen reihen sich ein in die Gefährdung der Insekten insgesamt, sie „genießen“ da keine Sonderstellung. Höchstens dadurch, dass sie stärker als andere Insekten von der so verhängnisvoll wirkenden Varroa-Milbe befallen sind, dem unumstrittenen Hauptfeind aller Bienen. Und, ganz klar, durch die immer stärker um sich greifenden Monokulturen in der Landwirtschaft, ein Feind der natürlichen Vielfalt, die vor Jahren einen enormen Schub durch die Umstellung auf Bioenergieanbau (Mais und Raps) erfuhr.

Mission gegen die konventionelle Landwirtschaft

Letztlich könnte die Wildbienen ausgerechnet dadurch Schaden nehmen, dass in den vergangenen Jahren das große Wort des „Bienensterbens“ nicht mehr zutraf: Durch das deutliche Wachstum bei den Honigbienenvölkern. Es findet nämlich durchaus ein Konkurrenzkampf statt um die Blüten, um die Reviere, auch zwischen Honigbiene und Wildbiene. Und da sind wir wieder bei der Landwirtschaft, die diese Blüten insgesamt zurück drängt. Es ist nicht das Pestizid selbst, was den Bienen so sehr schadet (abgesehen von den Neonicotinen), sondern der Erfolg der Herbizide: Der Rückgang der Blütenpflanzen auf dem Acker, mit anderen Worten: des „Unkrauts“. Und an dem Problem kommt auch die Biolandwirtschaft nicht vorbei, egal, ob sie von „Unkraut“ (verpönt) oder „Ackerwildkraut“ (politisch korrekt) spricht. Der Biene, die aus einer Unkrautblüte Nacktar ziehen wollte, ist es nämlich ziemlich gleichgültig, ob diese zuvor mit einem verträglichen Spritzmittel vernichtet wurde oder von der Hand des Biobauern, der sein Ackerwildkraut gejätet hat. Vorbeugende, bienenfreundliche Maßnahmen wie Blüte-Ausgleichsflächen, Hecken, naturbelassene Äcker – all das ist in der konventionellen Landwirtschaft genauso gut möglich wie im Biolandbau. Man muss es nur wollen und durchsetzen.

Deshalb ist es auch so durchschaubar wie unsinnig, wenn das angeblich so große Bienensterben gerade jetzt im Hintergrund von Kampagnen ins Gespräch gebracht wird, auf das sich die Umweltgruppen in ihrer Mission gegen die konventionelle Landwirtschaft seit einiger Zeit eingeschossen haben: Glyphosat. ein Mittel, das für das Bienensterben zuallerletzt verantwortlich ist. Doch die Versuchung für die Umweltverbände ist zu groß, sie wollen den Durchmarsch.

Es steht Spitz auf Knopf für die weitere Zulassung der meistbenutzten Zutat für Herbizide in der Landwirtschaft in der EU – Glyphosat. Die Szene der Umweltverbände und mit ihnen gemeinsam die Partei der Grünen sehen eine große Chance, der konventionellen Landwirtschaft durch ein Glyphosat-Verbot einen entscheidenden Schlag zu versetzen, indem dieses Mittel aus dem Verkehr gezogen wird (und bei so einer Konstellation können dann natürlich die meisten SPD-Gliederungen und die Linke nicht abseits stehen). Ihr Ziel: flächendeckende Anwendung von Biolandwirtschaft. Koste es, was es wolle. Erst stirbt Glyphosat, und dann der gesamte moderne Pflanzenschutz, könnte man in Abwandlung altbackener Weisheiten sagen. Gilt doch ausgerechnet jener von der Szene inkriminierte Stoff unter Wissenschaftlern als einer der umweltverträglichsten, die in Herbizide einfließen, weil er unerwünschtes Unkraut vernichtet, Tier und Mensch aber bei sachgemäßer Anwendung in Ruhe lässt.

Die Argumente für ein Verbot hatten vor gut einem Jahr einen Dämpfer erhalten, nachdem neben dem Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) – in dieser Frage federführend bei der wissenschaftlichen Beratung der EU-Zulassungsbehörde Efsa – auch das JMPR, ein gemeinsames Institut der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Welternährungsorganisation FAO, zu dem Urteil kam: Es gebe keinen Hinweis darauf, dass Glyphosat krebserregend sei. Damit ist das Urteil eines anderen WHO-Institutes, des IARC, stark relativiert, laut dem eine Krebsgefahr vorliege. Kritiker hatten dem IARC allerdings sowieso seit längerem vorgeworfen, es beschreibe lediglich eine theoretische Gefahr, die mit der Anwendungspraxis nichts zu tun habe, weil sie erst bei einer völlig unrealistischen Gebrauchsmenge von Glyphosat zum Tragen kommen könnte. Andere, weniger gebräuchliche Stoffe, die bei einem Glyphosat-Verbot als Alternative herangezogen würden, wären erheblich umweltverfänglicher.

Den Dämpfer gilt es jetzt auszubügeln. Jetzt kommt das Bienensterben zum Einsatz. Nachdem man mithilfe des Klimawandels eine umfassende Revision der gesamten Industriegesellschaft eingeleitet hat, soll nun als nächstes der konventionellen Landwirtschaft das Wasser abgegraben werden. Die Devise: The winner takes it all. Will er jedenfalls.

Leserpost (10)
Michael Jansen / 05.08.2017

Weiß man doch inzwischen, dass der Morgenthau-Plan zur Deindustrialisierung Deutschlands nur ein Vorschlag war, der nie eine Möglichkeit zur Umsetzung hatte, scheint es mit den aktuellen Plänen unserer Umweltschützer, Weltenretter etc., die das gleiche Ziel verfolgen, ganz anders zu stehen. Unterstützt von unseren rot-grünen Mainstream-Medien, deren Personal (Journalisten mag man sie bei der häufig unterirdischen Qualität ihrer Arbeit kaum noch nennen) uns fast täglich mit passenden “Skandalen” und Katastrophenszenarien versorgt, hat man sich daran gemacht, einen Industriezweig nach dem anderen zu ruinieren. Wenn dann auch noch die Politik mit Blick auf mögliche Wählerstimmen (wer ist schließlich nicht für saubere Luft, gesundes Essen, Artenvielfalt usw.) regelmäßig das Kind mit dem Bade ausschüttet und statt der Bekämpfung konkreter Probleme die Rahmenbedingungen so verändert, dass die betreffende Branche möglichst gleich komplett ruiniert wird, dann kann man für Deutschland nur noch schwarz sehen. Es scheint sich noch nicht überall herumgesprochen zu haben, welchen Errungenschaften wir unseren Wohlstand zu verdanken haben. Lieber fabulieren die Medien von tausenden Toten durch Fukushima, faseln von hunderttausend Toten durch Dieselabgase, machen eine Riesenpanik wegen angeblich giftiger Eier (dabei muss man am Tag ca. 700 Eier futtern um evtl. Schaden zu nehmen) und malen einen Untergang von Tier- und Pflanzenwelt an die Wand, damit man zuerst die Energiekonzerne, dann die Autoindustrie und zuletzt die moderne Landwirtschaft ruinieren kann.

Wolfgang Kaufmann / 05.08.2017

In Deutschland ist es ein Privileg der Ahnungslosen, immer gleich den großen Hammer der apokalyptischen Szenarien aufzufahren. Diese Schreckensbilder werden dann den Kleinen bereits in den Kindergärten eingeimpft, so dass sie getreue Gläubige selbst ernannter Weltrettungssekten werden; der Psychologe redet von Angstbindung. Von einer Hysterie zur nächsten, so geht das seit 50 Jahren. Noch schlimmer ist freilich, dass die Qualitätspresse nicht mehr über den deutschen Tellerrand hinaus recherchiert und mit kritischen Reportagen gegensteuert, sondern durch Kopieren des immer Gleichen die German Angst in klingende Münze verwandelt. So wird das Land der Dichter und Denker zur Echokammer – und das Ausland wundert sich.

Andreas Rochow / 05.08.2017

Danke, Ulli Kulke, für Ihre kritische Bewertung des “Bienensterbens”. Es wäre alledings hilfreich gewesen, wenn Sie das “moderne” Insektizid Fipronil, von dem aktuell im Zusammenhang mit Grenzwertüberschreitungen in Hühnereiern die Rede ist, erwähnt und eingeordnet hätten. Zu befürchten ist, dass Fipronil von Ökoaktivisten jetzt zum neuen Ökoteufel aufgebaut wird.

Hartmut Lohmann / 05.08.2017

Für ganz blöd sollte man auch als ignoranter Glyphosat-Freund die Lesenden nicht halten. Dafür gibt es zu viele Möglichkeiten, sich zu informieren, sei es beim Imker in der Nachbarschaft, den es seit dem großflächigen Rapsanbau und Spritzmitteln gar nicht mehr als solchen gibt, oder auch mithilfe der Eingabe von “Glyphosat Missbildungen”  beim Googeln.

Petra Wilhelmi / 05.08.2017

Der Gewinner wird das Ausland sein. Wir werden dann unsere Nahrungsmittel in großer Anzahl importieren müssen. Bio allein - schon wegen des Preises - wird es nicht richten können. Und Bio mit LKW’s und Flugzeugen transportiert? Was ist daran noch Bio bzw. Öko?

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