Roger Letsch / 09.12.2017 / 14:38 / 9 / Seite ausdrucken

Meine Jerusalem-Chronik

Die Ankündigung Trumps, er wolle die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen, ist seit vielen Jahren der erste tatsächliche Schritt, den irgendwer auf dieser Welt im Nahostkonflikt unternimmt. Auf der ganzen Welt wird nun gejammert, dies würde den Friedensprozess beenden (als stünde dieser kurz vor dem Durchbruch) und man zittert vor der Ankündigung, es würden nun „Tage des Zorns“ folgen (als gäbe es andere Tage für Fatah und Hamas).

Von welchem Friedensprozess wird denn da gefaselt, und wie bitte soll man einem Jahr, das bereits 365 zornige Tage hat, noch weitere hinzufügen? Geht es wirklich um die Verlegung der US-Botschaft? Warum demonstrieren Hamas und Fatah dann nicht vor US-Einrichtungen und rufen stattdessen zum Generalstreik gegen Israel auf? Und wen interessiert eigentlich, was eine Terrororganisation wie die Hamas für richtig oder falsch hält?

War die Tatsache, dass Israels Parlament, das oberste Gericht, der Präsident und der Ministerpräsident ihren Amtssitz in Jerusalem haben, in den letzten Jahren auch nur einer Erwähnung wert, geschweige denn wütender Proteste? Nein. Stattdessen hat man auf allen Seiten fleißig Realitätsverweigerung betrieben. Die arabische Welt, die in Israel als Ganzes nicht mehr als ein unrechtmäßiges Provisorium sieht, welches sie demnächst beseitigen werde, ist Meister der Selbsttäuschung: Es gab immer schon jüdische Einwohner in der Levante, ja, das gäbe man schon zu. Aber diese würden niemals einen eigenen Staat gründen.

Dann gründeten sie doch einen eigenen Staat, aber der würde sicher nicht lange überleben. Dann überstand Israel jedoch jeden Krieg, mit dem es die arabischen Nachbarn überzogen, aber nie-nie-nie würde man den Juden Jerusalem überlassen, um es zur Hauptstadt Israels zu machen. Israel machte Jerusalem 1980 zu seiner Hauptstadt, aber die internationale Gemeinschaft würde dies sicher nie anerkennen. Doch dann kam Trump und riss auch diesen Schleier der Illusion von der Realität. Dabei setzte er nur einen Kongressbeschluss um, der schon mehr als 20 Jahre alt ist – solche Dinge tun US-Präsidenten nun mal, auch dafür werden sie gewählt.

Wie nahe an den Flächenbrand diese Ankündigung übrigens den deutsche Blätterwald brachte, zeigt eine Formulierung in der Alpen-Prawda aus Prantlhausen, der Süddeutschen Zeitung: „Und nun kommt ein gewisser Donald Trump und will eine Botschaft eröffnen.” Es ist ja im letzten Jahr schon so einiges an Dreck aus München in diese Richtung geflogen, aber solche Frotzeligkeiten klingen für mich eher nach “Pearl Harbour” als nach Journalismus!

Haben wir etwa umsonst Schutzgeld gezahlt?

Jetzt ist die Angst wieder da vor der „muslimischen Welt“ und ihren irrationalen Handlungen, und sicher werden einige übervorsichtige westliche Staaten bald ganzseitige entschuldigende Anzeigen in arabischen Zeitungen schalten, wie es nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen 2005 der Fall war. Die Angst, eine stillschweigende Vereinbarung könne platzen, auf die die Weltgemeinschaft viele Jahre fest vertraut hat, ist mit Händen zu greifen.

Wir geben den palästinensischen Gruppen großzügig Geld, dafür beschränken diese ihren Terrorismus auf Israel, das war der Deal. Es ist in Wirklichkeit noch gar nicht so lange her, dass Flugzeuge entführt wurden und die Avantgarde der deutschen Linken sich mit den Zielen der Araber gemein machte. Terror im eigenen Land inclusive. Reihum beeilten sich die westlichen Staaten deshalb zu versichern, dass sie brav weiter Schutzgeld zahlen werden, und dass der von Trump weggerissene Schleier für sie noch immer vor der Wahrheit hänge. Appeasement, wie es schleimt und klebt. Kuriose Vorkommnisse inclusive.

So fragte der NDR heute in seinem morgendlichen Speed-Quiz, „in welche israelische Stadt will Trump seine Botschaft verlegen“? Richtige Antwort: Jerusalem. Wohlgemerkt: israelische Stadt, nicht „Stadt, deren endgültiger Status noch ausgependelt werden muss“. Es scheint doch so zu sein, dass die Realität sich nicht so ohne weiteres mit diplomatischen Mitteln und „Sprachregelungen“ aus der Welt schaffen lässt. Denn wenn „israelische Stadt“, dann steht „Hauptstadt“ wohl nichts im Wege. Jeder weiß, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist, sogar der NDR und Wikipedia.

Und ausgerechnet Frau Merkel, die in unverbindlichen Sonntagsreden gern vom „Schutz Israels als Staatsräson“ spricht, hat da so ihre Probleme. Ich an ihrer Stelle hätte das Thema wie folgt behandelt. „Liebe Landsleute, der amerikanische Präsident wird seine Botschaft nach Jerusalem verlegen. Deutschland anerkennt die Tatsache, dass Israel Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt erklärt hat. Wenn unsere Botschaft dennoch in Tel Aviv verbleibt, dann nur deshalb, weil wir unsere Diplomaten einfach nicht vom Strand wegbekommen können. Zu Empfängen und anderen Anlässen fahren wir gern eine Stunde bis in die Hauptstadt.“

Das Märchen von Ost-Jerusalem

Mit Teilungen kennt sich der Deutsche aus, denkt er. Hat er selbige doch in Land und Stadt (Berlin) erlebt, und seine Märchen sind voll von halben Königreichen, die Prinzen als Lohn für tapfere Prinzessinnenrettungen und Drachentötungen erhalten. „Lasst den armen Palästinensern doch dieses Stückchen Ost-Jerusalem“, sagen sie gern und organisieren Palästina-Solidaritätskomitees. Doch was genau ist dieses „Ost-Jerusalem“ und seit wann wird dieser Teil der Stadt so genannt?

Im Ergebnis des Krieges, mit dem Ägypten, Syrien und Jordanien Israel anlässlich seiner Gründung überzogen, besetzte die jordanische Armee 1948 nicht nur die Westbank, sondern auch große Teile von Jerusalem. In der Idee, aus Jerusalem eine „neutrale Stadt mit internationaler Garantie“ zu machen, kam diese Besatzung und Aufteilung ebensowenig vor, wie die israelische später.

Der Teil der Stadt, auf den die Palästinenser nun Anspruch erheben, trüge auch zutreffender den Namen Nord-Ost-Süd-Jerusalem, weil sich das restliche „West-Jerusalem“ nur wie eine Zunge in die Stadt schiebt. Die gesamte Altstadt und mit ihr auch die Klagemauer und weitere heilige Stätten der Juden (und Christen, btw.) liegen nicht im „Westteil“.

Warum um alles in der Welt glaubt irgendwer, die Araber hätten auf diese Stätten irgendeinen Anspruch? Und auf welcher rechtlichen Basis? Auf einer Besatzung aus dem Jahr 1948, die irgendwie besser oder rechtmäßiger sei, als eine aus dem Jahr 1967? Und bevor Sie jetzt einwenden, die internationale Staatengemeinschaft würde den Juden doch sicher Garantie für den Zugang zur Klagemauer geben, überlegen Sie gut: es ist nämlich erst ein paar Monate her, dass die UNESCO in einem Beschluss verkündete, der Tempelberg sei alleiniges Kulturerbe der Muslime.

Den Grund, warum Tag für Tag Juden an der Westmauer stehen, um zu beten, hatte man schlicht „übersehen“, ignoriert und geleugnet! Doch das war zu erwarten! Denn wenn die Juden eines aus der Geschichte gelernt haben, dann dass sie sich im Zweifel nur auf sich selbst verlassen können. Deshalb wird folgendes nie passieren: die Aufteilung von Jerusalem. Das ist noch um Größenordnungen ausgeschlossener als die Frage, ob es ein wie auch immer geartetes Rückkehrrecht für Araber geben kann, welches diese als ihr „kulturelles Erbe“ von Generation zu Generation weitergeben.

Tempelberg und Waqf

Als die israelische Armee im Sechs-Tage-Krieg 1967 auch den Ostteil von Jerusalem besetzte, löste sie damit de facto nur eine andere Besatzung ab, nämlich die der Jordanier. Ganz Ost-Jerusalem? Nein. Ein kleiner aber wichtiger Flecken blieb davon ausgenommen. Der steht bis heute ausdrücklich unter dem Schutz des jordanischen Königs, welcher die Waqf, eine religiöse Stiftung, mit der Verwaltung und Kontrolle der Moscheen auf dem Tempelberg betraut hat. Niemand tastete den Felsendom oder die Al Aqsa Moschee an und das wird sich durch die Anwesenheit der amerikanischen Botschaft auch nicht ändern.

Ich gebe zu, ich bin in dieser Sache kein neutraler Beobachter, sondern parteiisch. Dass ich auf der Seite Israels stehe, bedeutet jedoch nicht, dass ich nicht anerkenne, in welcher verfahrenen Situation sich auch die arabische Seite befindet, gerade weil sie bisher noch in jede Sackgasse der Gewalt mit Volldampf hineingefahren ist. Die palästinensischen Araber im Westjordanland und Gaza sind Geiseln ihrer unrealistischen Erwartungen, von Legendenbildung und Geschichtsklitterung und einer bis auf die Knochen korrupten Führungselite, die sich ungeniert die Taschen vollstopft und die selbst in den Bereichen vollständig versagt, in denen sie die angestrebte Autonomie längst erreicht hat.

Jedes Zugeständnis Israels, gerade wenn es um Territorien ging, wurde nicht als Zeichen der Entspannung, sondern als Zeichen der Schwäche interpretiert. Israel hat den Südlibanon verlassen – die Terroranschläge und Raketenangriffe nahmen zu. Kaum hatte Israel den Gazastreifen geräumt, etablierte sich dort ein islamistisches Terror-Regime. In welche trübe Glaskugel muss man blicken, um in der Teilung Jerusalems und israelischem Verzicht auf sein historisches Erbe den Frieden zu erblicken? Und wo ist das Vorbild in der Welt, das zeigt, wie zwei konkurrierende islamistische Terror-Organisationen einen demokratischen Staat gründen, und zwar in der Nachbarschaft genau des Volkes, dem sie bei jeder Gelegenheit die Vernichtung androhen? Richtig, irgendwo zwischen „wird-nicht-passieren“ und „kannst-du-vergessen“!

Seit seiner Gründung ist Israel im Krieg. Ein Friedensprozess, wie ihn die Welt gern herbeiredet, stellt sich nur durch konsequentes Wegschauen und die Tatsache ein, dass wir die Bedrohungslage aus der Entfernung betrachten. Ansbach und Berlin sind uns näher als Netanya und Jerusalem. Natürlich nehme auch ich mit einem mulmigen Gefühl wahr, wie sehr sich das Leben in Israel mit den Jahren militarisiert hat. Die Frage ist jedoch, was wäre die Alternative? Aufgeben? Die Waffen strecken? Als rechtlose Minderheit unter Menschen leben, die von Kindesbeinen an gelernt haben, dass Juden die „Nachfahren von Affen und Schweinen” seien? Nein!

Es ist eben nicht alles verhandelbar! Der Status von Jerusalem ist da ein gutes Beispiel, weil es die unteilbare Hauptstadt von Israel ist – wechselnde Waffenstillstandslinien, Besetzungen und Vertreibungen hin oder her. Es gibt keinen anderen, annehmbaren Status quo, zu dem man wieder zurück könnte, man muss die Tatsachen anerkennen. Ist das in allen Aspekten gerecht? Sicher nicht! Aber war es „gerecht”, dass Gott den Menschen aus dem Paradies vertrieb, wie die Bibel sagt? Das bedeutet nicht, dass sie da je wieder hinkommen. Dass „Ost-Jerusalem“ (besonders in der Form, in der es definiert wird) je die Hauptstadt Palästinas sein könne, ist ausgeschlossen.

Ach, übrigens: ich gratuliere auch den 1,8 Millionen arabischen Israelis dazu, dass es endlich jemand gewagt hat, die Fakten anzuerkennen und laut auszusprechen. Jerusalem ist die Hauptstadt aller Israelis, egal ob sie Juden, Moslems, Drusen, Bahai oder Christen sind.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Roger Letschs Blog Unbesorgt hier.

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Leserpost (9)
Jürgen Schnerr / 10.12.2017

Hallo Herr Letsch, ich gebe zu, dass ich in Nahost nicht mehr durchsehe! Wer da wann was verhindert hat, ist nach fast 70 Jahren kaum mehr zu durchschauen. Aber den Arabern muss man ins Stammbuch schreiben, dass sie wenig bis keinen Realitätssinn besitzen. Eine “Wutattacke” folgt auf die andere mit dem Ergebnis, dass jedes Mal 10x mehr Araber sterben als Israelis. Wenn jemand auf der Welt seine Leute so maßlos und gnadenlos um ihre Lebenschancen bringt und sinnlos verheizt, dann sind das die arabischen Führer in Nahost. Ansonsten, bei allem Ernst der Thematik auch uns betreffend, habe ich herzlich gelacht bei der Wortwahl für die SZ aus München: “Alpen-Prawda aus Prantlhausen”. Einfach köstlich! Freundliche Grüße

Renate Menges / 10.12.2017

Wer mit Körper und Seele verstehen will, warum es für die Juden in Israel nur eine - ungeteilte - Hauptstadt geben kann, der schaue durch die Fenster von Yad Vashem auf Jerusalem. Der Verstand weiß es eh schon, er kennt die tausende Jahre alte Geschichte der jüdischen Stämme und des Tempelberges. Was erlaube 1500 Jahre Islam!

Jörg Schumacher / 09.12.2017

360 Grad Wendung? Ist das jetzt ironisch gemeint?

Werner Rellinghausen / 09.12.2017

Nun mal nicht so simpel dahergeschrieben. Allein schon dieser Halbsatz diskreditiert einiges: “...ob es ein wie auch immer geartetes Rückkehrrecht für Araber geben kann”. Möglicherweise ist Ihnen nicht mehr ganz präsent, dass Hunderttausende Einwohner aus ihren Häusern in die Nachbarstaaten und dort auf Jahrzehnte in Zeltlager vertrieben worden sind. Dass da ein Rückkehrrecht, nach allem was recht und billig sein kann, besteht, sollte auch Einfachargumentierern nicht verborgen geblieben sein.

Andreas Rudolph / 09.12.2017

Tote Juden werden verehrt, lebende Juden werden belehrt.

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