Henryk M. Broder / 01.12.2012 / 22:55 / 0 / Seite ausdrucken

Liebling der Frauen, Held der Taxifahrer, Vorbild aller Mimen

Das Leben von Alexander Granach war so abenteuerlich und verrückt wie die Filme, in denen er spielte. 1890 in einem galizischen Dorf, das heute zur Ukraine gehört, als das neunte von dreizehn Kindern eines jüdischen Bäckers geboren, lernte auch er das Bäckerhandwerk, bevor er mit 16 nach Berlin durchbrannte, wo er als Sargtischler arbeitete. Mit 22 schaffte er es, an Max Reinhardts Schauspielschule angenommen zu werden. Nach einem “Gastspiel” als Rekrut in der österreichischen Armee während des Ersten Weltkrieges kehrte er nach Deutschland zurück, wo er schnell zu einem der erfolgreichsten Schauspieler seiner Zeit wurde: Liebling der Frauen, Held der Taxifahrer, Vorbild aller Mimen.
http://www.welt.de/kultur/kino/article111756240/Wie-ein-Sargtischler-zum-Nosferatu-Darsteller-wird.html

Siehe auch:
http://www.youtube.com/watch?v=vOtGl4Ay2zA
http://www.youtube.com/watch?v=8CyKt4_1RZU
http://vimeo.com/53490768

Das meint der Leser:
Broder befindet sich in einer Kreide-fress-Phase und Netanjahu lässt als Reaktion auf den UNO-Beschluss 3000 Wohneinheiten auf palestinäsischem Boden bauen.
Schöne, immer gleiche, Welt.

Broder ist auch so eine Art “Sargtischler” ... Jedenfalls ist das, was er schreibt, einfach nur “unterirdisch”.

Dem Märchenerzähler Henryk gehen die realen Themen verloren, es ist auch besser wenn er Märchen erzählt.

Und da war mir zu dem sehr versöhnlichen Artikel des Herrn Broder zum Beobachterstatus der Palestinänser doch eingefallen, dass die Erstreaktion des Netanjahu-Kabinetts darauf der ganz deeskalierend gemeinte Beschluss war, 3000 Wohnungen zu bauen in Ostjerusalem und dem Westjordanland. Irgendwo wollt ich`s los werden, und Broder-Artikel sind da doch immer das geeignete Vehikel, gell.

Ja, und der Raketenbeschuss und die Wohnungen haben ganz unbedingt etwas mit dem Artikel zu tun oder dem Schauspieler, über den Broder hier schreibt. Broder könnte auch einen Artikel über die Herstellung von Speiseeis schreiben und da käme dann so ein Schmock wie Sie um die Ecke, nach dem Motto “in Ghaza gibt es kein Speiseeis”. Fassen Sie sich mal gepflegt ans Hirn. Ist das noch Broderhass oder schon Antisemitismus, der aus Ihrem Geschmiere spricht?

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