Günter Ederer / 15.07.2013 / 14:40 / 12

Lieber Franz Alt,…

Eines muss ich Dir lassen, lieber Franz, Du hast ungeheuer viel Mut und Chuzpe. In einem offenen Brief in der „Zeit“ vor einem Monat Minister Altmaier soviel platten Unfug zu schreiben, das traut sich nicht jeder. Die ganze Litanei der Weltuntergangsszenarien betest Du ihm da vor, als ob er die nicht schon lange kennen würde und selbst benutzt, um uns die „Energiewende“ zu verkaufen.

Die Berufsbezeichnung „Journalist“ ist nicht geschützt, ebenso wie die Tätigkeit des „Predigers“. Du nennst Dich immer noch Journalist. Das warst Du vielleicht, als wir noch zusammen beim Südwestsfunk in Baden-Baden als junge Fernsehreporter arbeiteten. Kannst Du Dich noch erinnern? Da haben wir erst recherchiert, die Fakten mehrfach überprüft und danach einen Beitrag produziert. Deine Nähe zur CDU hat Dir bald einen Redaktionsleiterjob eingebracht. Doch das ist lange her. Heute produzierst Du Dich als Prediger – und Prediger verkünden Glaubensgrundsätze, versprechen das Heil in einer zukünftigen Welt, für die wir heute Opfer bringen müssen. Franz, glaube mir, wie Du jetzt auftrittst, bist Du ein Prediger. Du bist sogar einer der Hohenpriester der Sonne, des Windes und der Faulgase in Biogasanlagen.

Du schreibst an den als fröhlichen Teletubby auftretenden Umweltminister Altmaier eine lange Liste von Naturunglücken, die Deiner Meinung nach von der menschengemachten Erderwärmung verursacht werden. Ich weiß, dass Du den Kardinälen der Klimareligion, dem IPCC, dem so genannten Weltklimarat unbedingt bedingungslos hörig bist. Aber genau dieses Gremium hat jetzt zugegeben, dass die Klimaerwärmung seit 15 Jahren eine Pause einlegt, ja wir in diesem Zeitraum sogar eine leichte Abkühlung messen und dies trotz steigender CO2 Werte. Außerdem, so die amtliche Klimaraterkenntnis, an Hand neuer Computersimulationsberechnungen wird der Anstieg der Welttemperatur nicht so schnell voranschreiten, wenn sie überhaupt wieder anfängt.

Und da hilft Dir jetzt Dein Predigerbewusstsein: Was scheren Dich Fakten. Alle Naturkatastrophen der letzten Jahre lastest Du einer Erderwärmung an, die es so gar nicht gegeben hat. Muss ich mir das so vorstellen, dass das aktuelle Wetter die prognostizierten Erwärmungen sozusagen im Voraus schon verändert. Da muss auch der Sturm „Sandy“ bei New York herhalten, über den gestritten wurde, ob er schon die Stufe 1, als der schwächsten Kategorie der Hurrikans erreichte, oder nur ein starker Sturm war. Das ist wichtig für die Versicherungen, hat rein gar nichts mit dem Klima zu tun. Und geflissentlich übersiehst Du auch, dass die Hurrikansaison drei Jahre hintereinander ausgefallen war. Selbstverständlich müssen unsere Jahrhunderthochwasser für Deine Religion herhalten. Bitte, denk doch mal nach, warum das Jahrhunderthochwasser sein sollen - wohl nicht zuletzt, weil sie von den Katastrophenbeschreibern dazu gemacht werden!

Unentschuldbar aber sind Deine Versuche, die wirtschaftlichen und politischen Zustände in Afrika und Asien mit dem Klima zu begründen. Das ist unanständig. Warst Du schon einmal in Ostafrika? Hast Du dort die Berge mit Säcken von Holzkohle gesehen? In Äthiopien wurden die Wälder bis auf 4 Prozent ihres Bestandes reduziert, um Ackerflächen zu schaffen und Holzkohle zu produzieren.  Ja das verändert das Klima, ja das treibt die Menschen über die Kontinente. Äthiopiens Bevölkerung wird auf 150 Millionen steigen, wenn die Geburtenrate und das Elend so bleiben wie jetzt. Deine Klimareligion und die Energiewende in Deutschland werden daran nichts ändern. Wohl aber die Bereitstellung von Energie, preiswerter Energie vor allem.

Mindestens so übel ist Deine Behauptung, dass die Inder eine 4400 Kilometer lange Mauer gebaut hätten, um die Klimaflüchtlinge aus Bangladesh abzuwehren. Satelittenaufnahmen zeigen, dass durch die Anschwemmungen des Ganges und Brahamaputras Bangladesh in den letzten Jahren um über 20 000 Quadratkilometer gewachsen ist. Aber die Geburtrate ist immer noch viel zu hoch und in dem armen Land werden bald über 200 Millionen Menschen leben, von denen viele gerade ins indische Westbengalen fliehen wollen und von dort weiter in die ganze Welt.Franz, es ist einfach unanständig dieses Elend und die Armut für Deine Klimapropaganda zu missbrauchen. So etwas machen nur selbstbezogene Sektengurus, die mit irgendwelchen Jenseitsversprechungen, einfachen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Am Freitag, den 12. Juli veröffentlichte die FAZ einen Standpunkt von Rainer Brüderle und Wirtschaftsminister Phillip Rösler. „Energiewende ja – aber richtig“ überschrieben sie ihre Position. Abgesehen von der Frage, warum die FDP erst jetzt vor der Wahl entdeckt, dass die praktizierte Energiewende für unsere Wirtschaft und die Bevölkerung ein gefährliches, teures und unsoziales Experiment ist, wollen die beiden FDP-Vordenker an dem Ziel der CO2-Reduktions festhalten. Damit stellen sie Deine Hauptanliegen, lieber Franz, die „Erderdwärmung“ zu verhindern, nicht in Frage. Aber sich mit dem „Weltklimarat“ anzulegen würde die FDP sicher überfordern, dazu ist sie mit sich selbst zu beschäftigt. Und solange Michael Kauch für die Umwelt zuständig ist, wird sich die FDP mit dieser naturwissenschaftlichen Frage auch nicht sachkundig beschäftigen. Aber statt Subventionen zu verteilen, ist es allemal sinnvoller die Energiebieter auf eine CO2 – Quote festzulegen. Damit würde ein Wettbewerb um die preiswerteste erneuerbare Energie beginnen und nicht wie jetzt einen Wettlauf um die am höchsten subventionierte Energieform entfachen.

Aber Brüderle und Rösler machen wenigsten deutlich, dass die Energiewende bisher eine Gelddruckmaschine für wenige ist, dass 800 000 Arbeitsplätze in energieintensiven Unternehmen arbeiten, dass bei unseren Hauptkonkurrenten USA und China die Energiekosten zum Teil dramatisch sinken und dass die Energiewende in eine Staatswirtschaft pur führt, mit all den Problemen und Wohlstandsverlusten, die mit einer Planwirtschaft einhergehen.

Nun wären die beiden glaubwürdiger, wenn nicht unter Rösler die Verbraucher für die Offshoreanlagen haften müssten, ob Strom fließt oder nicht, und dass sie mitmachen, wenn durch finanzielle Beteiligung der Bürger Stromleitungen akzeptabel aufgehübscht werden sollen. (Dazu nur ein Gedanke: Die Renditeversprechungen belaufen sich auf 20%. Das klingt nach Betrug oder Abzocke. An Renditen, die weit über den Zinserträgen liegen, ist immer etwas faul). Also kurz gesagt, eine FDP, die in der Energiepolitik wieder Marktwirtschaft einführt, wäre dringend nötig. Vielleicht hilft ihnen dabei die EU-Kommission, die dem ganzen EEG-Spuk wegen unerlaubten Beihilfen ein Ende bereiten will. Denn das würde die Scheinheiligkeit der Alt`schen Klimasekte entlarven. Einer ihrer wichtigsten Glaubenssätze lautet nämlich: Die Sonne und der Wind schicken keine Rechnung.

Probieren wir es Mal mit ganz einfachen Beispielen, diese infame Anbiederung zu erklären. In Deinen Vorträgen zeigst Du Fotos auf denen Du unter anderem mit dem Dalai Lama und Kanzlerin Angela Merkel zu sehen bist. Das schafft Vertrauen. Dann gibt es ein Bild, wo Du aus der Dachluke Deines Hauses zwischen Solarpanelen zu sehen bist – und dann sagst Du: Die Sonne schickt mir keine Rechnung.

Aber lieber Franz, warum kassierst Du dann die hohen Subventionen für Solarstrom und schickst die Rechnung dafür Deinen Nachbarn? Und wie Du machen es mittlerweile Millionen in diesem Land, die Flächen oder Dächer besitzen, viel Geld für die „kostenlose Sonne“ kassieren, dass dann diejenigen bezahlen müssen, die wirtschaftlich nicht so gut ausgestattet sind, wie Du und Deine Biedermeier-Sozialisten der Grünen Front.

Wenn es nur um die CO2-Reduktion ginge, müsstest Ihr Brüderle und Rösler beistehen. Die Kosten der Energiewende würden sinken und damit eher akzeptiert. Aber dann wäre Dein Profit weg und all die Sonnen- und Windanbeter müssten sich auf dem Markt behaupten. Das wäre das Ende der Weltrettungsheuchelei. Denn es geht längst bei der Energiewende um ein Geschäft, dass der von Dir angeschriebene Umweltminister Altmaier auf eine Billion Euro geschätzt hat.

Du beklagst, dass früher 400 Milliarden Euro für Atom und Kohle ausgegeben wurden. Ja das war falsch. Macht es aber heute nicht besser, wenn wir 1 Billionen für Erneuerbare Energie ausgeben. Denn irgendjemand zahlt und ein anderer kassiert. Bei Subventionen und Planwirtschaft entscheiden die regierenden Politiker über das Geben und Nehmen. In einer Marktwirtschaft einigen sich Anbieter und Käufer. In der Energiepolitik hatten wir das noch nie. Zu verführerisch ist es für die Regierungen ihr Klientel zu bedienen und sich Macht zu kaufen. Du willst, dass wir Dich und Deine Sekte bezahlen. Ich will, dass sich ein Markt bildet. Nuklearstrom hätten wir dann gewiss auch nicht.

Aber Prediger haben selten einen Zugang für die Segnungen der Marktwirtschaft. Auch Du erzählst wieder von den vielen Arbeitsplätzen, die durch die Energiewende geschaffen werden. Komisch: In den Zeitungen lese ich nur von Pleiten und Insolvenzen. 20 Milliarden Euro haben die Anleger verloren, die der Propaganda geglaubt haben, der Solarindustrie gehöre in Deutschland die Zukunft und deshalb Aktien zum Beispiel des Maseratifahrers Asbeck von Solarworld gekauft haben. Den Windkraftinvestoren stehen die Abschreibungen noch bevor. Bosch und Siemens haben je eine Milliarde Euro in den Solarsand gesetzt. Das kommt davon, wenn Unternehmensführer auf Subventionsversprechungen hereinfallen. Dies alles sind für Dich offensichtlich zu vernachlässigende Petitessen.

Lassen wir also die ganze Scheinheiligkeit weg. Es geht nicht um Kohle oder Sonne, Atomstrom oder Wind, es geht um Cash und Macht. Es geht auch nicht um die Erhaltung der Schöpfung, wie Du in Deinem Brief schreibst, um der Selbstbedienung auch noch einen theologischen Dreh zu verpassen. Und damit bin ich wieder bei dem einfachen Beispiel. Wenn Dir die Sonne keine Rechnung schickt, dann verbrauche Deinen Sonnenstrom selbst und verzichte auf die Einspeisevergütung. Ich habe da die Abrechnung einer Rentnerin gesehen, die 920 Euro monatlich inklusiv des Zuschusses vom Sozialamt erhält. Davon gehen 183 Euro monatlich für Energiekosten drauf. Jetzt kam eine Nachzahlung von 620 Euro für den kalten, langen Winter und sie weiß nicht, wie sie dies begleichen soll. Wahrscheinlich gehört sie bald zu der halben Million Haushalte, denen schon der Strom abgestellt wurde. Da könntet Ihr spenden, wäre doch was für Dich und all die erneuerbaren Energieaktivisten, die Ihr so prächtig an der verlogenen Scheinheiligkeit verdient.

Leserpost (12)
Kai Pfeiffer / 18.07.2013

Sehr schöne Glosse, die der von mir sehr geschätzte Herr Ederer hier darbringt. Zusammengefasst könnte man sagen, dass die sich in Deutschland entblätternde, hysterische Öko-Religion schlicht eine fleischgewordene Neuauflage der Gegen-Aufklärung ist. Wir erinnern uns, dass nach Kant die Aufklärung der “Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit” war. Demnach ist die Gegen-Aufklärung….

Heinz Draheim / 17.07.2013

Als altgedienter Ingenieur und Ökonom habe ich diese sogenannte Energiewende von Anfang an als das bezeichnet, was sie im Kern eigentlich ist,  nämlich ein totaler energiepolitischer Schwachsinn, verbunden mit einer äußerst unsozialen Umverteilung von unten nach oben ! Deshalb meinen Dank für diese Zeilen, einfach klasse! Mit allen guten Wünschen für Sie, Heinz Draheim

Kaus Holbers / 16.07.2013

Vor einigen Jahren besuchte ich eine Diskussionsveranstaltung über Erneuerbare Energien. Gegen Ende des Lobliedes über die ‘klimaneutrale Solarenergie’ fragte ich, wie denn die CO2-Bilanz von Solarzellen aussehe. Großes Gelächter bei den Vortragenden. Daher meine Nachfrage, ob denn Solarzellen auf den Bäumen wachsen würden. Das Grinsen wich aus den Gesichtern der Vortragenden und ich wurde abgefertig mit der Bemerkung, daß die Produktion keine Rolle bei der Betrachtung der Klimarelevanz spielen würde. Aha. Wenn man den jeweiligen Herstellungs-, Wartungs- und Entsorgungsaufwand nicht berücksichtigt, dann werden sogar Solarpanels, Energiesparlampen und Offshoreanlagen zu Klimarettern

Jürgen Burghardt / 15.07.2013

Alle die zu einer Energiewende beitragen wollen, Solar, Bio, Wind, BHKW, Energiedörfer und was es noch alles gibt sollten eines bedenken. Wenn die eigene Erzeugung ausfällt, soll sofort Ersatzenergie bereitstehen. Um dieses sicher zu stellen müssen andere Erzeugungsanlagen, in der Regel thermische Anlagen, bereitstehen. Diese Anlagen werden nicht eingeschaltet, wenn die eigene Anlage ausfällt, nein sie müssen am Netz mitlaufen, mit einem schlechteren Wirkungsgrad und immer bereit, Schwankungen auszugleichen, was wiederum dazu führt, daß diese Anlagen einem größeren Verschleiß unterliegen. Energie die erzeugt wird, egal von wem, muß auch transportiert und verteilt werden, dafür braucht man eine Infrastruktur, die aufeinander abgestimmt sein muß. Viele dezentrale Anlagen entlasten vielleicht die großen Transportwege , sie bilden zusammen aber auch wiederum ein Versorgungsgebiet in dem die Energie hin und her transportiert wird und vielleicht auch über größere Entfernungen transportiert werden muß. Außerdem müssen bezüglich der Netzqualität bestimmte Normen eingehalten werden, wer von den vielen Eigenerzeuger übernimmt dafür Verantwortung? Ein BHKW ist eine feine Sache, ein Gas oder Dieselmotor läuft nur dann, wenn Wärmebedarf besteht und erzeugt dabei Strom, selten gerade in der Größe des Eigenverbrauches, entweder zu viel oder zu wenig. Die Erzeugeranlagen schieben sich die Energie in ihrem Versorgungsbereich hin und her, mit der Gewissheit, bei einem ungünstigen Gleichzeitigkeits- Faktor steht ein überregionaler Versorger zur Verfügung, der Energie liefert oder abnimmt. Ähnlich ist es bei Solar und Wind, wer wirklich autark sein möchte, muß alle Verbindungen zum großen Versorgungsnetz kappen, oder akzeptieren, daß andere Reserveleistung in ausreichender Menge bereithalten. Man könnte ja zu der Einsicht gelangen zu sagen, dafür daß ich jederzeit Strom abgeben oder beziehen kann, bekomme ich einen saldierenden Zähler, meinen Überschuß bekomme ich so vergütet wie meinen Bezug, jeder profitiert davon, unbürokratisch wäre es auch, sofern das Finanzamt keine Idee dazu hat. Die Politik ist so verlogen wie die Klimaretter, man zerschlägt unter dem Deckmantel des Wettbewerbes die Stromversorger, die lukrativen Anteile wie die Transportnetze kaufen Investoren, der Staat setzt eine Netzregulierungsbehörde ein, die mit technisch widersinnigen Vorschriften hohe Investitionen vorschreibt, Steuern erhebt und dann soll alles billiger werden, das funktioniert wie bei der Wasserversorgung, da sind einige schon aufgewacht. Es sollten alle Anstrengungen unternommen werden, primäre Energie zu sparen, mit den regenerativen Energien ist das möglich, aber so lange keine Speichermöglichkeiten im großen Stil möglich sind, werden alle gebraucht. Nein, Wasserspeicher in der Größenordnung geht nicht, zu wenig Berge zu viele Gegner. Laufwasserkraftwerke, pro Staustufe am Rhein ca. 100MW, leider sind wir nicht in Sibirien. Winddräder? Hat schon jemand ausgerechnet wie viele Windräder und welche Infrastruktur man braucht, um kontinuierlich 8000h 1400MW zu erzeugen, das ist die Leistung und die Jahreslaufzeit eines AKW.

Werner Geiselhart / 15.07.2013

Am besten bei den Ökodiktatoren finde ich immer den Satz von “der Erhaltung der Schöpfung” (hört sich an wie der Satz von der Erhaltung der Energie, das wäre aber zu wissenschaftlich). Anscheinend befinden sie sich auf dem wissenschaftlichen Niveau der eigentlich von Ihnen gehassten amerikanischen Kreationisten und haben von der Evolution noch nie was gehört. Das zeigt sich auch in der Schlußfolgerung: Klimawandel -> Katastrophe, anstatt die Evolution zu bemühen, die sagt: Wandel -> Erfolg durch Anpassung. Die Klimahysteriker trauen der Menschheit also nicht zu, diese relativ geringe Herausforderung erfolgreich anzugehen. Wahrscheinlich deswegen, weil der wissenschaftliche Hintergrund bei diesen Leuten recht schwach ausgeprägt ist, der Fatalismus dafür umso stärker. Aber leider wird es die Ökolobby um die Grünen und Konsorten letztendlich doch noch schaffen, die Wissenschaft niederzuringen und durch Ideologie zu ersetzen. In Niedersachsen haben sie bereits damit angefangen (Liquidation von HannoverGen). In Baden-Württemberg sind sie gerade dabei, man überlegt ernsthaft, die Gymnasiallehrerausbildung auf Grund-/Hauptschulniveau zu nivellieren. Das könnte uns letztendlich doch zum gewünschten Ergebnis einer Katastrophe (wenn auch vor allem im Wissens- und Wirtschaftsbereich) führen. Die Amerikaner und Asiaten lachen sich jetzt schon ins Fäustchen.

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