Gunnar Heinsohn / 02.03.2017 / 06:00 / Foto: Unknown / 10 / Seite ausdrucken

Kenia: Vom Musterland zur Fluchtursache

Von Gunnar Heinsohn

Nach den Wahlen Ende 2007 wurden in Kenia über 1.300 Menschen getötet. Etwa 180.000 haben ihre Heimat verloren (1). Es gab sogar höhere Zahlen. Dabei galt das Land seinerzeit als afrikanischer Glücksfall. Niemand verhungerte. Zwischen 1975 und 2006 erhöhte sich das Pro-Kopf-Einkommen von 350 auf mehr als 1.600 Kaufkraft-Dollar.

Das Vertrauen in die Entwicklung des Landes war so ausgeprägt, dass ausländische Geldgeber 15 Prozent des Staatshaushalts finanzierten. Sogar im blutig endenden Jahr 2007 schaffte das Land ein Wirtschaftswachstum von 5,6 Prozent. Da es seit 1992 freie Wahlen gab und 2007 immerhin 46 Parteien ins Parlament strebten, wurde Kenia international als demokratisch, vielfältig und lebendig angesehen.

Noch immer kann niemand den Gewaltausbruch von 2007/2008 erklären. Zwar gab es bei den Wahlen Unregelmäßigkeiten, doch die waren auch früher vorgekommen. Man rechnete mit Demonstrationen und heftigen Auseiandersetzungen, aber das Töten kam so unerwartet, dass sogar die Biologin und Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai (1940-2011) entsetzt klagte: „Ich hätte nicht gedacht, dass es in Kenia passieren kann.“

Ratlos und vergesslich

Hinter dieser Einschätzung stand allerdings nicht nur Ratlosigkeit, sondern auch Vergesslichkeit. Während der Mau-Mau-Kämpfe gegen die britische Kolonialmacht gab es bis zur Unabhängigkeit 1963 schon über 20.000 Opfer. Sodann ging es im Shifta-Krieg gegen Sezessionisten der somalischen Minderheit, wobei bis 1967 über 4.000 Menschen ums Leben kamen. Die Unruhen im Zusammenhang mit den Wahlen vom Dezember 1992 wegen Bodenrechten im Rift Valley endeten zwischen 1991 und 1994 mit weit über 1.000 Toten und Hunderttausenden Vertriebenen (2).

Das war allerdings noch vergleichsweise harmlos, jedenfalls gemessen an den genozidalen Konflikten etwa im benachbarten Uganda mit Hunderttausenden von Todesopfern. Daher konnte Kenia sich für humaner und fortschrittlicher halten als andere afrikanische Länder, und es wurde auch im Ausland vielfach so eingeschätzt.

Ausländische Fachleute führten das Blutvergießen von 2007-08 vor allem auf Stammesrivalitäten und/oder den Machtmissbrauch des bevölkerungsreichen Stammes der Kikuyu zurück. Aber auch das gab es schon vorher, so dass eine stichhaltige Deutung der Ereignisse von 2007-08 nach wie vor fehlt.

"Gespräche zur Versöhnung"

Immerhin ergriff Kenia 2008 umgehend Maßnahmen gegen weitere Unruhen. Eine Kommission sollte die Verantwortlichen des Blutvergießens ermitteln. Im Februar 2008 leitete der damalige ghanaische UNO-Generalsekretär Kofi Annan "Gespräche zur Versöhnung". Es gelang ihm, die zwischenzeitlich immer wieder störrischen Parteiführer für die Bildung einer gemeinsamen Regierung zu gewinnen. Im April 2008 stand sie und machte Kenia erneut zum Vorbild für einen ganzen Kontinent.

Das gefiel auch den Geldgebern, die jährlich 2,7 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe nach Nairobi überweisen. Für junge Nordamerikaner und Europäer, die in NGOs die Welt in einen besseren Ort verwandeln wollen, wurde Kenia zum bevorzugten Ziel. 12.000 - von den Einheimischen Beneidete - lebten gut bezahlt vor Ort.

Trügerische Normalität

Doch ungeachtet all der guten Vorsätze, Freiwilligen und Zahlungen wurde schon 2009 bekannt, dass sich lokale Gruppen bewaffneten. Sie wollten nach den nächsten Wahlen ihr Leben verteidigen können. Ihre Sorgen schienen unbegründet, weil die Abstimmung im Jahr 2013 weitgehend normal verlief.

Doch der Eindruck täuschte. Bereits 2011 hatten islamistische al-Shabaab-Milizen aus Somalia begonnen, Touristen an Kenias Traumständen am Indischen Ozean anzugreifen. Dafür rekrutierten sie auch Kämpfer aus Kenias muslimischer Minderheit. Vier Frauen und passable Löhne für jeden Mann lautete das Angebot, dem viele nicht widerstehen konnten.

Daraufhin entbrannte zwischen Oktober 2011 und Mai 2012 ein kenianisch-somalischer Krieg mit rund 900 Opfern. Um seine Tourismus-Industrie zu retten, hat die Rgierung in Nairobi die Shabaab-Kämpfer in deren Rückzugsgebieten beschossen (Operation Linda Nchi). Das war zugleich ein Bürgerkrieg, weil Kenianer auf Seiten der landesfremden Krieger Allahs kämpften. Im September 2013 ermordeten sie 79 Menschen in Nairobis "Westgate Shopping Mall". Im Juni 2014 konnten sie 60 Kikuyu-Zivilisten in Mpeketoni und weitere 50 Kenianer bei Lamu massakrieren.

Es droht neue Hungersnot

Die Ratlosigkeit nahm noch zu, weil es den Menschen immer besser ging: Das  Pro-Kopf-Einkommen des Jahres 2006 von 1.600 stieg auf 3.400 Kaufkraft-Dollar. Die auch in Europa und den USA verbreitete Annahme, der Sieg über den Hunger bewirke das Ende von Kriegen, bestätigte sich nicht.

Inzwischen besteht unter anderem im kenianisch-somalischen Grenzgbiet die Gefahr einer neuen Hungersnot. Zu den wichtigsten Ursachen gehören neben der aktuell ungewöhnlich starken Dürre auch ethnische, religiöse und politische Konflikte, die allzuoft mit Waffen ausgetragen werden, sowie der Vormarsch des Islam, zu dem der Westen jedoch schweigt. Der kenianischen Regierung wird vorgeworfen, dem Terror der Milizen jahrelang tatenlos zugesehen zu haben. Sie habe die Islamisten von "Boko Haram" gewähren lassen, so dass die Versorgungslage in dem  von den Terroristen kontrollierten Nordosten des Landes besonders prekär sei.

Allerdings lassen fast alle Analytiker die Bevölkerungsentwicklung des Landes außer Acht. Möglicherweise übersehen sie damit einen beachtlichen Auslöser der Gewalt. Kenia hatte 1950 rund sechs Millionen Einwohner. Bei der Befreiung 1963 waren es trotz der Verluste schon fast neun Millionen Menschen. Bis zu den Tötungen von 2007 zählte das Land 37 Millionen Bürger.

Dreimal so viel Kinder wie in Deutschland

Solche Zuwächse werden leichter nachvollziehbar, wenn man sie auf hiesige Verhältnisse überträgt. Die Schweiz mit 4,7 Millionen Einwohnern im Jahre 1950 hätte mit Kenias Wachstumsgeschwindigkeit 2007 nicht 7,5, sondern 29 Millionen Menschen. Deutschland wäre von 70 nicht auf 82, sondern auf 506 Millionen Einwohner geschnellt.

Da Kenias Vermehrungsfaktor dynamisch bleibt, mag er auch die aktuellen Unruhen erhellen. Pro Frauenleben gibt es 2014 mit 4,3 Kindern dreimal so viel Nachwuchs wie in der Schweiz oder Deutschland. Aus 37 Millionen Kenianern von 2007 wurden 48 Millionen in diesem Jahr.

Im September 2016 trieben Samburu-Hirten ihre Herden mit Waffengewalt auf die Getreide-Felder des fruchtbaren und malariafreien Laikipia-Plateaus. Auch Farmer aus der rund 75.000 Köpfe umfassenden europäischen Minderheit sind betroffen. Drohend verkündeten die Angreifer, dass es dort früher kein Privateigentum gegeben habe. Das ist schon richtig, aber Weidegründe werden auch deshalb knapp, weil das Land nicht mehr – wie 1950 – nur 10, sondern mittlerweile 80 und 2050 sogar 150 Einwohner pro Quadratkilometer versorgen muss.

Kein Raum für Hirtensöhne

Für Hirtensöhne, die sich unabhängig machen und heiraten wollen, gibt es schlichtweg keinen Raum mehr. Sie müssen in städtischen Slums auf eine Chance hoffen. Aber Industrien, die wenig Fläche benötigen und deshalb als Alternative in Betracht kämen, entstehen quälend langsam. Das demografisch vergleichbare Polen hat eine jährliche Industrieproduktion pro Kopf von rund 2.000 US-Dollar, Kenia dagegen nur 87 US-Dollar (letzte Vergleichswerte für 2012).

Im Dezember 2016 wurden in Nairobi die Namen von 81 „verschwundenen“ jungen Männern aus der muslimischen Minderheit veröffentlicht. Die Dunkelziffer soll viel höher sein. Der britische "Economist" (Ausgabe vom 18. Februar 2017, S. 30) empfiehlt für die Befriedung des Landes ordentliche Gerichts-Verfahren für verbittert aus Somalia heimkehrende Shabaab-Kämpfer: Sie hatten die versprochenen Ehefrauen meist nicht bekommen, waren aber innerhalb der Männerbünde oft genug zu „Ehefrauen" geworden ("The Economist", a. a. O.).

Wenn man die in Polizeigewahrsam umbringe, steigere das nur den Zorn der Glaubensgenossen und treibe sie ebenfalls in die Arme der Guerilla. Das stimmt schon, lässt aber offen, warum denn die jetzt Ermordeten in den Krieg gezogen sind.

Hoher Kriegsindex

Kenia hat 2017 einen Kriegsindex von 5,14. Auf 1.000 rentennahe 55-59-Jährige, die einen Arbeitsplatz freimachen, kommen 5.140 Jünglinge von 15 bis 19 Jahren, die in den Lebenskampf eintreten. In der Schweiz folgen 770 (Index 0,77) und in Deutschland sogar nur 650 (Index 0,65) Junge auf 1.000 Alte.

Manche Fachleute erwarten, dass sich Kenias Bevölkerung bis zum Jahr 2050 von derzeit 48 auf 88 Millionen Bürger fast verdoppeln wird. Der Kriegsindex könnte dann unter 3 sinken, aber bis dahin gibt es auf Jahrzehnte hinaus zwar Nahrung, jedoch keine annehmbaren Jobs für die große Mehrheit der immer besser gebildeten und entsprechend ehrgeizigen Jungen.

Wenn die – das ist fast immer die erste Option – als Wirtschaftsflüchtlinge nicht unterkommen, gehen sie den heimischen Inhabern der begehrten Eliteposten ans Leder. Oder sie teilen sich auf nach Ethnien oder Religionen, die ihren Gemeinschaften bzw. Glaubensrichtungen mit Gewalt zum Sieg verhelfen wollen.

Langfristig gibt es irgendwo im Land immer Blutvergießen, was Kenia in ein Gebiet verwandelt, in das nach internationalem Recht niemand zurückgeschickt werden darf. Legt man die konservativen Gallup-Schätzungen von 2011 zugrunde, wollen deshalb schon heute 38 Prozent bzw. 18 Millionen, 2050 aber wuchtige 33 Millionen Kenianer auswandern.

Hält der Frieden nicht, trifft's auch Europa

Wenn das für ein Musterland des Schwarzen Kontinents zutrifft, wirken die Gallup-Zahlen für den gesamten Subsahara-Raum von ca. 390 Millionen Migrationswilligen heute und 650 Millionen bis 2050 durchaus überzeugend. Die allgemeinen Wahlen im August 2017 bringen eine neue Prüfung für das Land. Fast alle Parteien stellen in den Slums Gangs zusammen, deren Schläger gegnerische Kandidaten und ihre potentiellen Wähler einschüchtern sollen ("The Economist", a. a. O.). Hält der Frieden nicht, trifft das nicht nur Ostafrika, sondern auch Europa, wo Fliehende dann Schutz suchen.

(1) BBC World Service, Program “World Have Your Say”, Broadcast on World Service Fri Feb 29, – 18:06
(2) Africa Watch, "Divide and Rule: State-sponsored Ethnic Violence in Kenya", New York: Human Rights Watch, November 1993, S. 16-17

Foto: Unknown via Wikimedia Commons
Leserpost (10)
Jens Brückner / 03.03.2017

@Hans Meier: da fragen Sie doch am besten einfach mal bei Fürstin Gloria von TuT nach.

Michael Müller / 02.03.2017

Europäische Verantwortung für afrikanische Unverantwortung? Es fällt schwer zu glauben, dass sich auf einem Kontinent nahezu alle Länder nicht aus der Kollonialisierung entwickeln konnten, während es z. B. auf dem asiatischen Kontinent überwiegend sehr gut gelang. Das sich Länder selbst nach verheerenden Ereignissen prächtig entwickelt haben ist am Beispiel Europa belegt. Wie sieht es mit den ehemaligen Ostblockstaaten aus? Die Kommentatoren Royale und Bode haben völlig recht. Bevölkerungswachstum ist das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zwischen Afrika und nahezu allen anderen Ländern und Kontinenten. Ungünstige Begleitumstände sind zudem religiöse Auseinandersetzungen und Stammesstrukturen. Mit europäischen und vor allem deutschen Augen dürfen diese Probleme allerdings nich gesehen werden. In diesen Ländern sind solche Verhältnisse nicht ungewöhnlich. Der Sog durch Globalisierung und neue Medien geht leider nur in eine Richtung. Eine Veränderung von außen ist nicht möglich und würde auch nicht angenommen werden. In anderer Richtung bewegt man sich hingegen gern. Ehe man zuhause die Weichen für eine bessere Zukunft stellt, beansprucht man für sich die bedingungslose und sorgenfreie Zugehörigkeit zu gewachsenen Systemen fern von der Heimat. Insofern ist es schon eine Flucht. Die Flucht vor Verantwortung. Eine Verantwortung, die viele Europäer und Deutsche nach den beiden Weltkriegen übernommen haben. Mit Erfolg.

Wanda Pflug / 02.03.2017

Die Antwort ist recht einfach. Die Religion des Friedens hat maßgeblichen Anteil am Ende eines Fortschritts in Kenia und ganz Afrika. Überall wo der Islam Fuß fasst kommt es zu Mord und Totschlag bei gleichzeitiger Stagnation und wirtschaftlichem Rückgang. Steht uns das noch bevor, wenn die Moslems Mehrheiten in Deutschland stellen?

Petra Stein / 02.03.2017

Sehr geehrter Herr Heinsohn, Ihre Analyse über die Probleme in Kenia sind sehr interessant und aufschlussreich, danke dafür! Eine Anmerkung, die sicher nicht nur für diesen Artikel sondern für fast alle Afrika-Analysen gilt, möchte ich dennoch nicht unerwähnt lassen: die Nebelgranate “Überbevölkerung” bzw. “Bevölkerungswachstum”. Es entbehrt jeder faktischen Grundlage, dass Bevölkerungswachstum zwingend oder auch nur ursächlich mit den von Ihnen genannten Problemen zusammenhängt. Da ähnliche Wachstumsraten auch in anderen Erdteilen bzw. in anderen Epochen der Geschichte auch in Europa auftraten/-treten, ist die Argumentation nicht stichhaltig. Vielversprechender ist der Faktor Kultur, der aus einem Phänomen (Bevölkerungswachstum kann sowohl positive als auch negative Konsequenzen haben) eine bestimmte dynamische Tendenz verleiht. So etwa, wenn Bevölkerungswachstum mit regional-spezifischen Kulturdispositionen zusammen auftritt (Islam, Stammeskultur usw.). An sich könnte eine hohe Bevölkerungswachstumsrate besonders in armen Regionen ja maßgeblich zum sozialen und wirtschaftlichen Gedeihen beitragen. Es wäre schön, wenn Sie diesen Einwand bedenken könnten. Mit freundlichen Grüßen Petra Stein

Rolf Menzen / 02.03.2017

Boko Harem operiert aber in Nigeria, nicht in Kenia.  Soviel Genauigkeit sollte schon sein.

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