Rainer Grell, Gastautor / 22.07.2017 / 06:17 / Foto: irrational_cat / 5 / Seite ausdrucken

„Ich kann zwar kein Ei legen, aber ich weiß, wann eines faul ist“

Es klingelt. Missmutig stehe ich von meinem Platz vor dem PC auf, schlurfe zur Tür und betätige den Türöffner. Draußen steht ein adrett gekleideter Mann um die 40 mit einem Fernsehteam, drei Mann hoch. „Grüß Gott, Herr Grell. Dürfen wir reinkommen. Wir würden uns gerne mit Ihnen unterhalten?“ Während ich noch zögere, fügt er hinzu: „Es geht auch nicht lange.“

Ohne meine Antwort abzuwarten schieben sich die vier an mir vorbei. Ich mache eine Handbewegung in Richtung Wohnzimmer und trotte hinterher. Nach einer Viertelstunde steht die Technik und es kann losgehen. Der Mann heißt Roman Maria Koidl, ist Verfasser des Buches „Warum wir Irre wählen“ (Hoffmann und Campe, 2017) und erkundigt sich zunächst nach meinem Befinden. Ich antworte mit der bekannten Floskel: „Sie wissen ja, schlechten Leuten geht es immer gut“ und warte auf die nächste Frage. Aha, es geht um Politik. Was mir gefällt und was mir nicht gefällt.

Nun muss ich dazu sagen, ich bin zwar nicht auf den Kopf gefallen und auch nicht auf den Mund. Aber ich bin nicht gewohnt, meine Ansichten vor laufender Fernsehkamera zu äußern. Schon gar nicht, wenn ich unangemeldet derart überfallen werde und mich aus dem Stand zu so etwas Diffizilem wie Politik äußern soll. Aber die vier jetzt noch einfach rauszuschmeißen, dazu fehlt mir die Kaltschnäuzigkeit. Also reiß ich mich zusammen, versuche mich zu konzentrieren und beginne mit ein paar Bemerkungen, die immer passen. Aber klar, damit lässt sich Koidl natürlich nicht abspeisen.

„Persönlich noch keine schlechten Erfahrungen“

„Kommen wir doch mal zur Sache“, meint er forsch. „Wie stehen Sie denn zur Flüchtlingspolitik unserer Kanzlerin?“

„Da war ich von Anfang an sehr skeptisch. Es sind einfach zu viele. Aus völlig anderen Kulturkreisen. Nur wenige gut ausgebildet. Viele Analphabeten. Ich glaube nicht ...“ Koidl unterbricht mich: „Wie viele Asylbewerberunterkünfte gibt es in ihrem Stadtbezirk?“ „Meines Wissens zwei.“ „Wie weit sind die von Ihrer Wohnung entfernt?“ „Na ja, jeweils etwa einen Kilometer schätze ich.“ „Und sind Ihnen schon mal Bewohner dieser Unterkünfte über den Weg gelaufen.“ „Keine Ahnung, das sieht man denen ja nicht an.“ „Auf jeden Fall haben Sie persönlich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.“ „Nein.“

„Wie sieht es mit Kriminalität in Ihrer Umgebung aus?“ „Meiner Frau wurden mal in einem Geschäft die Handschuhe geklaut und ein anderes Mal 160 Mark aus ihrer Handtasche.“ „Das ist dann ja schon ein Weilchen her.“ „Ja, nach solchen Erlebnissen passt man halt besser auf.“ „Und wie sieht’s mit Einbrüchen aus? Ist ja ne sehr vornehme Gegend hier:“ „In der nächsten Querstraße ist mal in einem Jahr fünfmal eingebrochen worden.“ „Und bei Ihnen?“ „Gott sei Dank noch nie.“

„Wir beurteilen Sie denn unsere Bildungssituation?“ „Katastrophal. Eine Reform jagt die nächste. Zu viel Ideologie dabei. Außerdem die Zersplitterung auf 16 Bundesländer.“ „Haben Sie Kinder?“ „Ja, zwei Töchter.“ „Wie alt sind die?“ „36 und 35?“ „Enkel?“, „Ja, vier.“ „Alter?“ „Eine kommt jetzt in die Schule. Die anderen sind noch jünger.“

Und so ging es noch eine Zeitlang weiter. Und dann ...

„Stellen Sie sich vor, Sie wären Bundeskanzler. Was würden Sie anders, besser oder überhaupt machen?“ Verdammt, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich muss Zeit gewinnen. „Also wissen Sie“, setzte ich an, „mit Frau Merkel bin ich gar nicht einverstanden. Sie hat überhaupt keine Linie. Will nur an der Macht bleiben ...“ „Danke, sehr schön. Aber ich habe Sie nicht nach Frau Merkel gefragt, sondern was Sie täten, wenn Sie die Macht dazu hätten.“ „Hm. Also jetzt so aus dem Stand. Da muss ich jetzt passen.“

Bildung ist leider kein Bollwerk

Sie wundern sich über dieses Frage- und Antwort-Spiel, liebe Achse-Leserinnen und -Leser? Ich auch. Ich habe das keineswegs komplett erfunden, sondern einem Vorabdruck des erwähnten Buches von Roman Koidl entnommen, der am 18. Juli 2017 in der „Welt“ erschienen ist. Das Buch habe ich noch nicht gelesen und werde es weder kaufen (176 Seiten, 16 Euro) noch lesen.

Der „Überfall“ an der Haustür und das anschließende Gespräch hat tatsächlich stattgefunden und zwar in Haßloch in der Pfalz und wurde offenbar auch in der ARD gesendet. „Am Ende stellte sich heraus: Die zufällig Befragten hatten reichlich wenig Probleme, noch nie einen Asylanten gesehen und waren auch sonst eigentlich ganz zufrieden.“ Aha, wenn ich mit mir und der Welt im Reinen bin darf ich nicht meckern? Oder was soll der Satz besagen? Ich halte es da mit einem Bonmot, das zuweilen Karl Kraus zugeschrieben wird: „Ich kann zwar kein Ei legen, aber ich weiß, wann eines faul ist.“

„Politische Bildung, wenigstens Allgemeinbildung, ist das einzige Gegenmittel zu politischem Extremismus“, schreibt Koidl. Klingt gut, ist aber seit Platon überholt, der ja bekanntlich meinte, dass die Philosophen Könige sein müssten. Natürlich ist Bildung immer von Nutzen, aber mitnichten ein Bollwerk gegen Extremismus, wie nicht nur die Beispiele von Marx und Lenin und anderen zeigen, sondern vor allem auch zahlreiche muslimische Extremisten (die Attentäter des 11. September waren überwiegend Akademiker). Koidl hat offensichtlich die Forschungsergebnisse gelesen, die ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Andreas Zick und Beate Küpper vom Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld vorgelegt hat. Vielleicht sollte er sich aber seine eigenen Worte zu Herzen nehmen, nämlich „sich einzugestehen, dass die Dinge nicht so einfach zu lösen sind, wie man zuvor dachte.“

Weltsicht am Brunnenrand

Ich habe vor kurzem versucht, mich selbstkritisch damit auseinanderzusetzen, wie ich denn meine Weltsicht gewinne und bin dabei zu folgendem Ergebnis gekommen. „Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand.“ Als ich dieses Sprichwort aus der Mongolei zum ersten Mal las, kamen mir ganz spontan zwei Gedanken: Erstens: Hätte gar nicht gedacht, dass es in der Mongolei so kluge Köpfe gibt. Zweitens: Gut, dass ich kein Frosch bin und nicht im Brunnen lebe.

Später fragte ich mich, was weißt du eigentlich von der Mongolei? Außer Dschingis Khan und dass das Land an China grenzt fiel mir nichts an. Doch dies noch: Es hat eine riesige Fläche und eine winzige Einwohnerzahl. Aber das war’s. Allein dieses spärliche Wissen, das man auch als Ignoranz bezeichnen könnte, hätte mich bezüglich des zweiten Gedankens stutzig machen müssen: Man muss kein Frosch sein und kann trotzdem im Brunnen leben. Aber es dauerte eine ganze Weile, bis ich das begriff.

Auslöser war die Lektüre des Buches „Bildung“ von Dietrich Schwanitz mit dem Untertitel „Alles, was man wissen muss“ (Eichborn 1999, meine Ausgabe Goldmann 2002). Darin stieß ich auf zwei Sätze, die mich nachdenklich stimmten. Der eine lautete: „Naturwissenschaftliche Kenntnisse müssen zwar nicht versteckt werden, aber zur Bildung gehören sie nicht“ (Seite 618). Und zu Einsteins Relativitätstheorie meinte Schwanitz: „der Name der Theorie enthält schon die entscheidende Pointe: Alles ist irgendwie relativ“ (Seite 470). Nun habe ich von Einsteins Relativitätstheorie nicht die geringste Ahnung, aber es missfiel mir ganz einfach, dass jemand, der auch keine Ahnung hat (Schwanitz war Professor für Anglistik), so salopp darüber urteilte.

Wie schütze ich mich vor Vorurteilen?

Nun war Schwanitz ohne Zweifel nicht nur ein gebildeter, sondern auch ein kluger Mann. Und wenn dieser Mann solche Sätze von sich gab, wie konnte ich da meinen Froschcharakter und den Brunnen als mein geistiges Biotop leugnen. Aber hatte ich nicht erkannt, dass die Eigencharakteristik Schwanitz‘ als „professioneller Besserwisser“ durchaus den Kern traf und keineswegs so selbstironisch war, wie sie klingen sollte? Schon, aber ob ich ohne die freundlichen Hinweise von Ernst Peter Fischer („Die andere Bildung. Was man von den Naturwissenschaften wissen sollte“, Ullstein 2003) zu dieser Erkenntnis gekommen wäre, kann ich im Nachhinein einfach nicht mehr sagen. Wohl eher nicht.

Seitdem beschäftigt mich immer wieder die Frage: Wie nehmen wir, nein, wie nehme ich eigentlich die Welt wahr? Wie komme ich zu meinen Urteilen? Wie schütze ich mich vor Fehl- und Vorurteilen? Grundsätzlich bieten sich zwei Wege an: Die eigene Recherche vor Ort und die Nutzung von Informationen, die andere mir liefern. Je nach der Entfernung des Gegenstandes scheidet die eigene Recherche überwiegend aus: Ich kann mich nicht persönlich mit den Großen dieser Welt unterhalten oder an die jeweiligen Orte des Geschehens fahren, ganz abgesehen davon, dass selbst dann keineswegs die Richtigkeit meines Urteils sichergestellt wäre. Also bleibt in der Regel nur der zweite Weg: Ich nutze fremde Recherchen.

Wenn ich also beispielsweise Angela Merkel beurteile, tue ich das auf der Grundlage all dessen, was ich tagtäglich in der Presse, im Fernsehen und im Internet höre und sehe und gelegentlich in Büchern lese. Doch da stoße ich nicht nur auf reine Informationen, sondern auch auf Meinungen. Aber selbst scheinbar unumstößliche Fakten können täuschen. So wird der Satz von Merkel kolportiert: „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt.“ Die Quelle findet man hier.

Diese in ihrer Offenheit verblüffende Aussage, die die CDU-Vorsitzende am 25. Februar 2008 nach einer CDU-Vorstandssitzung in Berlin machte, bezog sich allerdings nicht auf sie und ihre Partei, sondern auf Kurt Beck und die SPD. Aber woher weiß ich, dass ich der Focus-Meldung vertrauen kann, die das klarstellte? Eines ist auf jeden Fall sicher: Auf den Kontext kommt es an. Wo der fehlt sind stets Skepsis und Zurückhaltung geboten. Was einem da so alles passieren kann hat Alexander Wendt kürzlich auf der Achse eindrucksvoll beschrieben. 

Was kann ich als Normalbürger also tun? Vielfalt und Breite der Information sind ein absolutes Muss. Also nicht nur Tagesschau oder Heute-Sendung zuzüglich Tageszeitung, sondern mindestens noch die Achse des Guten und dort jeden Link sowie die Presseschau verfolgen. Außerdem auch mal einen Blick in die ausländische Presse und andere Blogs werfen. Ich weiß, als Pensionär habe ich gut reden. Wer acht bis zehn Stunden täglich arbeitet, egal was, und sich am Abend noch Frau/Mann und Kindern widmen sowie Sport und Freunde nicht vernachlässigen möchte, findet kaum die Zeit für einen Blick in seine abonnierte Zeitung, geschweige denn in weitere Informationsquellen. Deswegen wird Angela Merkel ja voraussichtlich auch ihre vierte Amtszeit als Bundeskanzlerin schaffen. Trotzdem ist es natürlich gut, dass nicht alle Wähler Rentner sind.

Leserpost (5)
Anne Cejp / 22.07.2017

“Warum wir Irre wählen”:  Das Buch hat wohl alle Chancen auf der “Spiegel”-Bestsellerliste auf einen der vorderen Ränge platziert zu werden.

Sepp Kneip / 22.07.2017

Diese Befragungsgeschichte ist typisch. Natürlich fragt man nur dort, wo man die Antworten bekommt, die man will und braucht. Irgend wo in einem Winkel, der abgeschieden ist vom Flüchtlingsstrom und den sonstigen Folgen Merkel’scher Politik. Man lebt in der Gegenwart und es geht einem doch gut - hört man jeden Tag von den Politikern und den Medien. Und die Zukunft? Darüber spricht niemand. Die wird im Dunkeln gelassen, schwebt wie ein Damoklesschwert über uns und wird in nicht allzu ferner Zeit auf uns niedersausen. Aber jetzt geht es uns gut und das haben wir nur Merkel zu verdanken, deshalb werden wir sie wieder wählen. So ist das eben, wenn man von den Merkel’schen Fehlleistungen noch nicht direkt betroffen ist, wie beispielsweise von der Flüchtlingsmisere und im Moment die Rente noch reicht, obwohl einem das Ersparte regelrecht enteignet wird, ist doch alles in Ordnung. Wen interessiert schon was morgen ist. Morgen, wenn Deutschland durch die Merkel’sche Politik mit einem Multikulturalismus überzogen und von unserer Identität , Kultur und Nation nichts mehr brig geblieben ist - Nur noch die Erkenntnis, dass man das alles hätte verhindern können, wenn man nicht so blind gewesen wäre.

Ralf Schmode / 22.07.2017

Die suggestive Frage an einzelne Bürger, ob akute Auswirkungen der unkontrollierten Zuwanderung wahrzunehmen seien, ist ein billiger Trick der Willkommensklatscher. Zunächst einmal gibt diese akuten Auswirkungen längst - Betonsperren auf Volksfesten, wenn die nicht gleich abgesagt werden, Security-Personal vor Supermärkten, das mittelfristig den Einkauf teurer macht, oder auch nur Steuersenkungen, die dringend geboten und ohne die Kosten für “Flüchtlinge” auch möglich wären, no-go-areas für Einheimische etc. ad nauseam. Viel gravierender sind aber die Folgen, deren Tragweite sich erst in den nächsten 15 bis 20 Jahren herausstellen wird - massive Fehlallokation von Steuergeldern, die weder für “schon länger hier Lebende” noch für dringend notwendige Infrastruktur- und Bildungsinvestitionen bereitstehen, zunehmender Einfluss freiheitsfeindlicher und antidemokratischer Ideologien (heimisch wie importiert), allgemeine Absenkung von Bildungsstandards auf das Niveau der “Neubürger” und die Erosion der Sozialsysteme durch immer mehr Kostgänger bei sinkender Abzahl von Einzahlern. Interessant ist übrigens, dass diese mittelfristigen Folgen der offenen Grenzen von denen am eifrigsten unter den Teppich gekehrt werden, die sonst am lautesten das Wort “Nachhaltigkeit” vor sich hertragen. Dieser Begriff wird offenbar von den Befürwortern des “alle rein!” ebenso selektiv eingesetzt wie Frauenrechte oder Tierschutz - nämlich vorzugsweise dann, wenn einer dieser Begriffe gegen “alte weiße Männer” in Stellung gebracht werden kann. Einen positiven Aspekt, wenn auch mit bitterem Beigeschmack, hat diese ganze unerfreuliche Entwicklung: Die, die dafür verantwortlich sind, sind überwiegend noch jung genug, die Folgen ihres kollektiven Wahns am eigenen Leib zu erleben. Über Dinge wie politische oder juristische Verantwortlichkeit braucht man nicht einmal nachzudenken, dem werden die Herrschaften sich zu entziehen wissen. Aber ein erklecklicher Teil derjenigen, die dieses Land gerade über die Schwelle zum Abgrund schieben, wird sein Leben mit dem Wissen beenden, dieses Land in die größte Katastrophe seit der Nazizeit gestürzt zu haben.

Hans Bethe / 22.07.2017

Noch ein tolles Zitat: “Die Schweizer Zeitungen sind das neue Westfernsehen!” Hans Bethe

Hans Bethe / 22.07.2017

Schade, dass ich noch nicht befragt worden bin: Ich hab schon erlebt, wie ein simpler Auffahrunfall mit einer Gruppe MiHiGru’s zum Volksaufstand wurde, dass ich bei der Fahrt zur Arbeit mit dem Fahrrad durch eine NoGo Area in Mannheim morgens als “Arschloch” beschimpft werde. Vor meiner Haustür tobte schon mal eine Messerstecherei und in meiner unmittelbaren Nähe kann ich vor einer ehemaligen Kaserne beobachten, woher aktuell die Schatzsuchenden kommen: Alles junge Afrikaner Anfang 20. Schöne neue Welt! Hans Bethe

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