Henryk M. Broder / 20.09.2017 / 10:35 / 8 / Seite ausdrucken

Grüne Männer und Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Cem Özdemir: In einer Woche könnte es sein, dass erstmals Nazis wieder in den Deutschen Bundestag einziehen. Ist das kein Anlass zu sagen, es lohnt sich zu kämpfen, ist das kein Anlaß dafür zu sagen, wir wollen alles dafür tun, dass diese Brut in diesem Land nichts zu sagen hat!? Hier ab 1:00

Katrin Göring-Eckardt; Wenn man den Klimwandel leugnet, wenn man mehr Klimwandel haben will, dann wählt man FDP. Wenn man aber will, dass der Klimawandel gestoppt wird, dass die Erderwärmung gestoppt wird, dass die Klimakrise ein Stoppschild bekommt, dann wählt man Bündnis 90/Die Grünen am 24. September. Hier ab 1:34

Jetzt müsste sich nur einer finden, der schon länger hier lebt und den Greenhorns erklären kann, wer an ihrer Wiege gestanden hat.  Baldur Springmann, zum Beispiel, der braune Öko-Bauer. Oder August Haußleiter, der eine Weile mit den Nazis sympathisierte und noch in den 50er Jahren Beiträge für Nation und Europa schrieb, ein Organ der extremen Rechten. Und nicht zu vergessen: Luise Rinser, die von den Grünen 1984 für das Amt des Bundespräsidenten nominiert wurde, eine alte Nazisse, die ihre Biografie gefälscht hatte. Von all dem hat die grüne Brut, die heute Deuschland retten will, keine Ahnung. Oder will es nicht wissen.

Siehe dazu auch den Achse-Beitrag "Ökonationalsozial" hier.

Leserpost (8)
Joe Haeusler / 20.09.2017

Die GrünInnen unter 5%? Eher ein Wunschtraum. Die grüne Klientel aus den ein-bildungsnahen Schichten weiss genau, wer sich für ihre steuerzahlerfinanzierte Alimentierung einsetzt.

Istvan Jakab / 20.09.2017

Nee, Herr Broder, das sehe ich komplett anders! Dass die Grünen heute eine peinliche Gutmenschen-Partei geworden sind das ist unbestritten. Doch am Anfang stand der Gedanke des Umweltschutzes! Und diesen können Sie nicht durch irgendwelche Altnazis diffamieren, bei denen der Gedanke von Naturschutz vielleicht auch eine Rolle gespielt hat. Ich habe zwei Jahre lang in Mexiko gelebt und gearbeitet, ich habe dort gesehen, wie verkommen ein Land ist, ohne die Kultur, Umwelt und Natur zu schützen. Die Partei der Grünen ist zu einer Sekte von übergriffigen Ideologisten geworden ist, mit widerwärtigen Vorstellungen von der Veränderung der deutschen und europäischen Kultur. Aner das berechtigt niemanden, mit dem Bade auch die Kinder Natur, Umweltschutz, Ökologie und biologische Landwirtschaft auszuschütten. Leider geschieht genau das im Augenblick oft genug auf der politisch rechten Seite, wo aus gerechtfertigter Empörung gegen die Massenmigration von Moslems und Afrikanern auch die wichtigen kulturellen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte über Bord geworfen werden.

Thomas Nuszkowski / 20.09.2017

ZITAT: “Wenn man aber will, dass der Klimawandel gestoppt wird, dass die Erderwärmung gestoppt wird, dass die Klimakrise ein Stoppschild bekommt, dann wählt man Bündnis 90/Die Grünen.” Ja genau. Die verbieten dem Universum ganz es selbst zu sein. Wenn Bündnis 90/Die Grünen führt, dann folgt der Klimawandel.

Dr. Klaus Rocholl / 20.09.2017

Gegen eines muß ich mich - wobei ich ansonsten Herrn Broders Artikel voll zustimme - dennoch auf’s schärfste verwahren: Von “grünen Männern und Frauen” zu sprechen! Wo bleiben denn da bitte die anderen 69 ... oder 73 - oder waren es 312? ... oder 523 - egal! - “geschlechtlichen Identitäten” die es gemäß “Gender”-Ideologie angeblich geben soll, und die sich ja bekanntermaßen vor allem - wenn nicht ausschließlich - in der “grünen” Partei- und Ideologiesphäre tummeln dürften. Die werden von Herrn Broder auf’s schändlichste diskriminiert! “Grüne Männer (vor allem die!) und grüne Frauen” - wenn es sie überhaupt geben sollte - dürften in dieser Partei eine verschwindend kleine Minderheit darstellen. Daß die alle zusammen eigentlich permanent am Rande des Nervenzusammebruchs sind - wenn nicht weit jenseits davon - steht dagegen außer Frage!

Frank Pressler / 20.09.2017

Cem und Katrin, bitte nicht den Kinderfreund und Altnazi Werner Vogel vergessen, der beinahe Alterspräsident geworden wäre; und dann gab es doch einst noch den Altnazi und Pfarrer Reinhard Brückner.

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