Alexander Wendt / 20.03.2017 / 16:00 / 7 / Seite ausdrucken

„Glückwunsch, Walter!“ –  Stimmen zum 100-Prozent-Sieg von Martin Schulz

„Mit einer geschlechtergerechten Doppelspitze wären locker 200 Prozent drin gewesen.“ /Katrin Göring-Eckart,Hoffnungsträgerin

„Er schafft es, seine 20 Jahre in Brüssel vergessen zu machen. Er mahnt die Israelis, keine vergifteten Brunnen mehr im besetzten Gaza-Streifen zu bauen. Und er wird 2020 gegen Donald Trump antreten. Ohne Zweifel – dieser Martin Schulz traut sich was.“ /Claus Kleber, Ankermann

„Glückwunsch, Walter!“/ Sahra Wagenknecht

„Martin Schulz hat uns wieder zusammengebracht.“/ Pietro und Sarah Lombardi

„Rundbart, Bauch und Brille/ sind des Parteivolks Wille.“/ Ralf „Feiligrath“ Stegner*

„Nach seinem fulminanten Wahlsieg am Wochenende besuche ich Martin Schulz privat. Liegt in seinem Kühlschrank alkoholfreier Sekt? Tauscht er im Kanzleramt die Gardinen aus? Es wird auch eine Überraschung geben: exklusiv erzählt mir der Ausnahmepolitiker die Geschichte seiner Sucht.“/ Dunja Hayali, Haltungsjournalistin

„#Das Netz feiert #Martin Schulz! Jugendliche haben schon ein neues Wort kreiert: #Chulzen. Das bedeutet: große Zustimmung in deiner Posse genießen. Auf #Instragrammm haben Fans Fotos mit dem von ihnen spontan erfundenen Schulz-Gruß gepostet – die Geste des Zuprostens ohne Glas.“/ Bento

„Ich kann den Hype nicht verstehen. Im #Team GinaLisa hatte ich auch hundert Prozent Zustimmung. Und? War da was auf den Titelseiten?“/ Gina-Lisa Lohfink

„Natürlich freue ich mich riesig für meinen Doktorvater.“/ Petra Hinz, Autobiografin

„Ruft mal! Ruft doch mal Wladimir!“/ Wladimir Putin, Herrscher

* Dank an Michael Klonovsky für die vollständige Benennung des Sängers von Bordesholm

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Leserpost (7)
Roland Richter / 21.03.2017

Hallo Herr Trammer, Sie haben den Finger drauf. Mich hat das Wahlergebnis von 100% sofort an die Kommunisten/Sozialisten erinnert. Wie Sie das sagen mit dem Ulbricht; mein Gott, der Bart und so, mit Abstrichen erinnert er aucxh äußerlich an Ulbricht. Der Bart des Schulz ist allerdings ungepflegter, als der von Ulbricht. Na ja, so weit überliefert, war der Ulbricht auch nie ein Trinker. Geistig dürften sie aber auf dem gleichen Niveau babbeln.

Ulrich Jäger / 21.03.2017

“Der Meister! Wir haben ihn gefunden! Ein Wunder! Sein Schuh hatte Recht! Gesegnet sei sein Schuh!”/Delegierte des SPD-Parteitages nach der Wahl

Geert Aufderhaydn / 21.03.2017

Die Hysterie um diesen konturlosen Karriereapparatschik ist wie ein Lackmustest über den Zustand der SPD:  sie ist jetzt blauviolett und ganz unten angekommen. Die einzig richtige, lautmalerische Antwort auf Schulz und Merkel ist das Schlagwort vom “Schurkelstaat”.

Lara Engelhardt / 20.03.2017

Solch ein obszönes Wahlergebnis wurde nicht mal über Ulbricht, Honecker und Breschnew veröffentlicht. Da wurde noch der anschein gewahrt, dass wenigstens 1 - 1,5 % dagegen gestimmt haben (auch wenn die nachher im Gulag saßen). Dieses Ergebnis zeigt, wes Geistes Kind die SPDler sind. Demokraten jedenfalls nicht, denn 100% sind kein demokratisch legitimiertes Ergebnis!

Jens Richter / 20.03.2017

“Ist mir egal, ob ich schuld an ihm bin, nun ist er halt da.” Angela Merkel

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