Akif Pirincci (Archiv) / 06.06.2013 / 22:52 / 0

Gender-Geldstreaming

Im neu erschienen Buch meines Kollegen Bernhard Lassahn “Frau ohne Welt”, das die Apartheid an (westlichen) Männern durch den Feminismus und das Gender-Mainstreaming beklagt, habe ich etwas entdeckt, das ich zunächst nicht glauben konnte. Es handelt sich um eine kleine Zitatensammlung und wirkt auf den ersten Blick wie ihre eigene Parodie. Würde das Zitierte nicht die Grundlage des Gender-Mainstreaming bilden, einer Geisteskrankheit, die von unserer Regierung jährlich mit Millionen und Abermillionen Euro gefördert wird und deren “Erkenntnisse” sukzessive in die Gesetzgebung einfließen. Diese Voodoo-Wissenschaft wird fast zur Gänze von angejährten Frauen betrieben, deren Erscheinungsbild den Charme und das Sex-Appeal einer grell bunten Wandtapete aus den 70ern ausstrahlen, meistens Lesben, die natürlicherweise nicht den leisesten Schimmer davon haben, wie normale Frauen und Männer ticken, noch weniger Familien. Die Sache selbst brauche ich nicht groß zu erläutern, es geht um dieses Männer-und-Frauen-sind-ein-und-dasselbe-Ding, nur viel radikaler und mit der Forderung an den Staat, den Mann in allen Lebenslagen zugunsten der Frau zu benachteiligen.

Was das Unglaubliche an dem Zitierten ist, daß es a) wie gesagt die Grundlage von diesem inzwischen Heerscharen von akademischen Schmarotzerinnen auskömmliche Einkommen bescherenden unwissenschaftlichen Stück Scheiße bildet, b) es staatlicherseits allmählich zum Allgemeingut propagiert wird, c) es Eingang in die Gesetzgebung und ins Bildungswesen findet und d) es ausschließlich aus Lügen und kräuterfrauhaftem Unwissen besteht. Es sind die sogenannten “Sechs Wahrheiten”, so etwas wie die Bibel des Gender-Schwachsinns, den die Gender-Forscherinnen Ingelore und Isabell Welpe vermutlich bei einem Irrenhausbesuch zum Besten gegeben haben. Doch ehe ich noch lange ausführe, lege ich gleich los.

Wahrheit Nr. 1: “Zuerst entsteht die Frau, aus ihr entsteht der Mann … Nach der Zeugung ist jeder Mensch zuerst weiblich. Ein Mann ist eine Sonderform (!) und muß daher zuerst als Ableger aus einem weiblichen Organismus entwickelt werden … Wenn man so will, sind Frauen das primäre, Männer das sekundäre Geschlecht.”

Ja bestimmt, ihr Tussis, wenn ihr bei Bio aufgepaßt hättet, wüßtet ihr, daß das Geschlechtsschicksal eines Fötus´ mitnichten von einem weibergottgeleiteten mythischen Zauber abhängt, sondern, Überraschung!, von den Chromosomen, auch wenn man anfangs weit und breit kein Gemächt sieht – wie so Vieles in der beginnenden embryonalen Phase, z. B. Arme und Beine. Erst durch einen genetischen Mechanismus wird dem “kleinen Mann” ein Testosteronbad zugeführt, woraufhin ihm ein Pimmel und die Eier wachsen. Das Ganze hat gar nichts mit einer “Sonderform” zu tun, sondern das Geschlecht ist bereits bei der Befruchtung des Eis festgelegt. Tipp: Nochmal das Biologiebuch aus der 5. Klasse lesen.

Wahrheit Nr. 2: Der Penis ist nur eine “Klitoris am Stiel … Um den Irrtum vollständig zurückzuweisen (bezüglich des Penisneides), muß noch gesagt werden, daß nur dem Mann etwas fehlt, nämlich Gebärmutter und Brüste.” Und Hörner! Was bedeutet diese Aussage, die auch von einem schwerst geistig Behinderten stammen könnte? Wie soll man sie verstehen? Heißt das, nur durch eine Gebärmutter und Brüste wird man zu einem vollwertigen, ja, besseren Menschen? Oder ist sie der Beweis für die Gültigkeit des Spruchs “Wenn meine Tante einen Schwanz hätte, wäre sie mein Onkel”? Frauen können kein Sperma herstellen und es schön weit und kräftig abspritzen, ätsch, da “fehlt” ihnen aber etwas! Was ist eigentlich mit Frauen, die zwar eine Gebärmutter besitzen, aber keine Kinder gebären wollen (so wie die Autorinnen)? Sind sie dann Männer? Die Klitoris ist übrigens mitnichten ein Penis en miniatur, dafür sind bei beiden Organen sowohl Nervenstruktur und -verteilung als auch Zweck und Funktionsweise völlig verschieden. Wenn überhaupt könnte man einen Vergleich in Puncto Sensitivität ziehen, da aber auch nur partiell. Dieser Vergleich hinkt allerdings so sehr, daß er schon einen Rollstuhl braucht. Wie soll ich mir das überhaupt vorstellen, wenn diese beiden Vollidiotinnen recht hätten: daß ich mein Leben lang in Wahrheit im buchstäblichen Sinne “Supermänner” gefickt habe?

Wahrheit Nr. 3: “Männer sind das größere Geschlecht. Frauen sind das vitalere und schnellere Geschlecht.” Häh, schnellere Geschlecht? Wobei, bei den olympischen Spielen oder in Mathe oder was? Frauen sind höchstens beim Abgreifen von Alimenten bei einer Scheidung schneller, das weiß doch jeder Depp. “Der erste Blick … verführt zur Meinung, daß Männer stärker als Frauen seien. Das gilt im Detail, jedoch nicht für das Ganze. Mehr Blut, größere Lungen und ein größeres Herz der Männer machen diese keineswegs während der gesamten Lebensspanne stärker und verschaffen ihnen auch keineswegs eine bessere Vitalität. Die meisten Männer haben eine kürzere Lebenserwartung als die meisten Frauen.” Alles der Reihe nach. Natürlich leben Frauen in Wahrheit und “in freier Wildbahn” kürzer als Männer. Fast jede zehnte Frau ist in früheren Zeiten während der Schwangerschaft, im Kindsbett und an diversen Frauenkrankheiten gestorben. Daß dies heutzutage kaum mehr der Fall ist, ist dem medizinischen Fortschritt zu verdanken, welcher wiederum hundertprozentig dem männlichen Schöpfergeist zu verdanken ist. Die Sache mit dem lange leben ist überhaupt eine Entwicklung der letzten 150 Jahre. Die meisten Menschen in der westlichen Welt, ob Mann oder Frau, sterben heutzutage im hohen Alter. Und in der Regel physisch und psychisch schwer krank! Der Überlebensvorteil betrifft also logischerweise nur alte Frauen. Die Aufzählung der Ursachen hierfür würde den Rahmen dieses Textes sprengen. Tatsache ist jedoch, daß Frauen früher durchschnittlich kürzer gelebt haben und sie durch das längere Leben heutzutage nicht viel gewinnen, weil sie die hinzugewonnenen Jahre in Krankheit verbringen.

Wahrheit Nr. 4: “Frauen haben größere Gehirne, und es besteht kein Unterschied in der Intelligenzleistung.” Frei erfundene Scheiße, das Gegenteil ist der Fall! Und würde man an Gender-Mainstreaming dieselben Maßstäbe wie an seriöse wissenschaftliche Fächer legen, würde es in Zukunft wohl nur noch in Hogwarts betrieben werden. “Frauen haben zum Teil um 70 Prozent mehr und dickere Nervenverbindungen als Männer, so wie dies etwa für Musiker im Unterschied zu Nichtmusikern gilt. Zudem sind bei Frauen Gehirnaktivität, Durchblutung und Zuckerstoffwechsel insgesamt besser. Im Verlauf des Lebensalters verlieren Frauen auch weniger Nervenzellen als Männer.” Donnerwetter, da bleibt einem die Spucke weg! Die beiden Tanten haben offenkundig neben ihrer Gender-Kacke auch Neurologie und Humanbiologie studiert. In etwa so wie ich. Okay, gehen wir die Punkte einzeln durch. Mehr und dickere Nervenverbindungen (allerdings lediglich im sogenannten Balken zwischen den zwei Hirnhälften): Stimmt, man weiß aber nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht genau, wofür das gut sein soll. Gehirnaktivität: Könnte stimmen, nix Genaueres weiß man nicht, indes haben auch Schizophrene mehr Gehirnaktivität. Durchblutung und Zuckerstoffwechsel besser: Falsch, sonst würden Frauen weniger zuckerkrank als Männer. Verlieren weniger Nervenzellen: Totaler Blödsinn! “Und welches Unternehmen kann eigentlich auf spezifische biologische Leistungspotenziale verzichten?” Also wenn man mich so fragt … Ich denke mal, bei dieser Klitsche namens Apple kann man auf Frauen außer fürs Kaffeekochen komplett verzichten. Wenn in einem iPhone auch nur ein einziges Patent von einer Frau drinstecken würde, käme es einer Weltsensation gleich. Und das betriff auch alle anderen Erfindungen. F a s t alles (sagen wir mal zu 99 Prozent) haben Männer erfunden, das gilt sowohl für die Technik als auch für Verfahren im Dienstleistungsbereich. Und nicht allein das, je mehr man Frauen Bildung und Wohlstand zukommen läßt, desto stärker ziehen sie sich in typisch weibliche Berufe oder in die Geschwätzwissenschaften zurück. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wahrheit Nr. 5: “Frauen sind das Zukunftsmodell der Evolution, Männer das frühe Modell unserer Stammesgeschichte.” Und wieso? “Für Entwicklungsbiologen sind die jungen Formen zukunftsweisend, da Kinder die Merkmale der Zukunft tragen (…) Sie enthalten das Veränderungspotenzial. Die weicheren Gesichtszüge der Frauen (…) sind den Proportionen junger Menschen ähnlicher. Dagegen sind gestandene Männer alte Männer. Sie sehen im Vergleich mit den Frauen auch alt aus.” Ach du Scheiße, deshalb also haben Frauen die Datenübertragung in Cloud bewerkstelligt und bei Daimler die neue S-Klasse konstruiert - weil sie jünger aussehen! Es ist unfaßbar, daß man mit solch einem Dreck, den nicht einmal ein Schwachsinniger von sich zu geben wagte, tatsächlich Millionen von Steuergeldern abkassieren darf. “Auch im übertragenen Sinn gilt das, denn stammesgeschichtlich betrachtet sind typische männliche Formen älter und `tierischer´. Die männliche Form ist nicht die Krone der Schöpfung, sondern eine frühe Form und, leidenschaftslos betrachtet, eher ein Auslaufmodell.” Mal abgesehen von diesem offensichtlichen geistigen Dünnschiß, verwenden unsere beiden Spinnerinnen hier einen rhetorischen Trick. Sie halten es im Ungefähren, was sie mit typisch männliche Form genau meinen. Es kann die Ästhetik betreffen oder die “Denke”. Jedenfalls sind Männer älter und tierischer, was implizieren soll, daß damals, als wir noch in Höhlen gewohnt haben, keine Frauen anwesend waren, sondern erst letzten Donnerstag zum Planeten Erde dazugestoßen sind. Seitdem ist nichts mehr wie es einmal war. Ja, shit happens, Mark Zuckerberg, zieh dich warm an! Denn nun entsteht durch Frauenhand alles neu und wird viel, viel besser – insbesondere beim Straßen- und Schwermaschinenbau. Einfach nur lachhaft!

Wahrheit Nr. 6: “Frauen leisteten den erheblicheren Beitrag zum Überleben der Menschheit durch Sammeln, Kommunikation und Kooperation” … wird einfach mal so im Vorbeigehen behauptet, ohne stichhaltige Beweise dafür zu liefern oder gar Quellenangaben zu entsprechenden Untersuchungen anzugeben. “Da uns bis vor kurzem die Geschichte der Menschheit ausschließlich von männlichen Wissenschaftlern und Historikern erklärt wurde, ist es nachvollziehbar, daß der Mann an sich der bevorzugte Gegenstand der Lehrbücher ist und seine Leistungen als die Bausteine unserer Kultur bewertet wurden.”

Nee is klar, die Dampfmaschine wurde in Wahrheit von Gisela erfunden, die Antibiotika entwickelte die liebe Gudrun und “Die Faust” schrieb Gundula, die sich immer so eine tolle Tönung auf die Haare hat machen lassen. Und unsere Regierung löhnt auch noch diese abstruse Geschichtsfälschung mit üppiger Staatsknete. Frauengeschichte oder -forschung nennt sich der Irrenzirkus, der irgendwelche talent- und leistungsfreie Tanten mit grandiosem Gehalt plus Pensionsansprüchen versorgt, die nichts Anständiges gelernt haben und nun mittels Dummdreistschnatterns der Familienministerin – welch anachronistischer Machotitel – den Marsch blasen. Dabei wird leicht übersehen, daß diese häßlichen Weiber in Wirklichkeit eine Schande für ihr Geschlecht sind, weil sie die Stereotype von der parasitär am Manne (hier stellvertretend durch den Steuerzahler) hängenden, unlogischen Bockmist daherquasselnden, mit der Naturwissenschaft auf Kriegsfuß stehenden, hysterisch keifenden und sich selbst als verwelkte Blume überschätzenden Frau liefern. In diesem Windschatten haben sie neulich in der Leipziger Uni durchgesetzt, daß sogar der männliche Professor als Herr Professorin angeredet werden muß. Daraufhin hat die Nation aufgeatmet, und während sie das tat, klingelte es schon wieder hörbar in irgendwelcher Gender-Mainstreaming-Tasche. Anderseits hat es ja der mittlerweile fabelhaft dressierte, eierlose westliche Mann nicht anders verdient. Diejenigen, die den Eierbeutel dennoch halbwegs stolz tragen, sollten unbedingt “Frau ohne Welt” von Bernhard Lassahn lesen.

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