Wolfgang Röhl / 03.11.2017 / 08:45 / 0 / Seite ausdrucken

„Wir fühlen uns diskreditiert“. Jetzt packen Öffi-Redakteure aus

Parallel zum #metoo-Aufschrei aller Grabsch-Opfer des Planeten gibt es jetzt auch eine #wenot-Kampagne. Dabei handelt es sich nicht um eine Erklärung der - mutmaßlich wenigen - anständig gebliebenen Männer, die niemals eine Frau sexuell belästigt haben wollen. Die Frankfurter Erklärung der Agra („Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse von ARD, ZDF und Deutschlandfunk“) beklagt vielmehr, dass den Staatssendern seit einiger Zeit auch in Mainstream-Medien attestiert wird, Staatsfunk zu betreiben. Das, findet die Agra, sei „komplett abwegig“. Wer derlei Irres schreibe, stelle sich – ganz schwerer Colt! - „in die Nähe von Rechtspopulisten“. Nota bene: Bei diesem Mediengezänk geht es den Zeitungsverlagen nicht um die Funktion der Öffentlich-Rechtlichen als Echokammern der Regierung. Es geht allein um Geschäftsfelder, auf denen sich die Privaten von den Öffis unziemlich belästigt fühlen.



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