Henryk M. Broder / 11.01.2017 / 11:12 / 1 / Seite ausdrucken

Sechs schmerzhafte Erkenntnisse über das Staatsversagen

Was bis jetzt geschah: Die Bürger in Deutschland sollen Elektroautos kaufen, nicht mehr rauchen, weniger Fleisch essen, sich Zuwanderern anpassen, die richtigen Parteien wählen, Heterosexualität als soziales Konstrukt begreifen, sie sollen Angst vor Klima, Atom und Fracking haben, keinesfalls aber vor Islamisierung und Masseneinwanderung, gegen Rassismus und Sexismus sein, ausgenommen dieser richtet sich gegen alte weiße Männer. Sie sollen sich pünktlich bei der örtlichen Einwohnerbehörde melden, keine Waffen besitzen, ihre Kinder zu kapitalismuskritischen, ökologisch korrekten Genderwesen erziehen lassen, energieeffizient bauen, fein säuberlich den Müll trennen und, zu guter Letzt, abweichende Meinungen ordnungsgemäß denunzieren. Im Gegenzug erklären Regierungsmitglieder, es gäbe kein Grundrecht auf Sicherheit und man müsse das Zusammenleben täglich neu aushandeln... Und wie es weiter geht.



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Leserpost (1)
Karla Kuhn / 11.01.2017

Ein braver Bürger, so wie sich ihn sich die Politkaste vorstellt ist mit dem Einhalten der Vorschriften so ausgelastet, daß ihm weder Zeit zum arbeiten noch für weitere Dinge bleibt. Darum muß er auch noch Hartz IV beantragen. Danach liegt er erschöpft am Boden. Hellwach wird er erst wieder, wenn er einen nicht so braven Bürger denunzieren kann. Schöne heile Welt, so wie sie der “Kaste” gefällt.

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