Henryk M. Broder / 07.08.2016 / 16:10 / 12 / Seite ausdrucken

Mein Name ist Julia und ich quatsche in die Kamera

Im Kontext der Debatte um die Amadeu-Antonio-Stiftung und deren Direktorin Anetta Kahane fällt auch immer wieder der Name Julia Schramm. Die junge Autorin und Politikwissenschaftlerin, die in Bonn studiert hat und seit 2012 an der HU Berlin "zur Dialektik des Privaten" promoviert, ist eine Expertin für "Hate speech".

Man kann sie auch für Texte, Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops, Beratung und Moderation buchen. Bekannt geworden ist sie durch ihre häufigen politischen Wenden (Junge Liberale, Piraten, Linkspartei) und nicht ganz zu Ende gedachten Äußerungen auf ihrem Twitter-Account, wie z.B.: Sauerkraut, Kartoffelbrei - Bomber Harris, Feuer Frei. Man muss ihr freilich zugute halten, dass sie eine überzeugte Europäerin ist und sich für ein Europa ohne Grenzen und Nationen einsetzt. Die Aussage "Deutschland abschaffen" oder "Deutschland überwinden" ist im Prinzip ein Bekenntnis zur europäischen Integration und ein Bekenntnis dazu, die Nationalstaaten abzuschaffen, und dieses Bekenntnis ist auch das, was Europa zugrunde liegt. Sie glauben es nicht? Dann klicken Sie auf den Link.



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Leserpost (12)
Anita OULATTO / 08.08.2016

Leider konnte ich den Clip nicht zu Ende schauen. bzw. zum Glück? Bekam extreme Stressreaktionen und konnte ihre Laute nicht mehr aufnehmen und so verarbeiten dass sie SINN ergaben. ; (

P.Reinike / 08.08.2016

Ich habe ein paar Jahre am Konzept eines bekannten Berliner Kulturhauses mitgewerkelt, da gab es reihenweise solche verspäteten narzisstischen Adoleszenzkrisen.  Ihre destruktive ideologische Aufladung finde ich mehr als bizarr, als Person aber nicht einmal unsympathisch. Nur wie kann es sein, daß solche Charaktere in diesem Lande zu ideologischen Scharnieren der Gesinnungsfilterung werden, die in Grauzonen der Macht Meinungen zensieren? Das sagt vielleicht mehr über dieses Land aus als über Frau Schramm, ein Land, wo Gesinnung immer stärker gewichtet wird als Kompetenz. In meinem Studiengang wußte man noch, wer sich im Fach nicht so profilieren konnte, der wechselte auf die linke Gesinnungsseite des ASTA, was ein gewisses Auskommen garantierte. Das scheint nun ein Massenphänomen zu werden.

Gernot Radtke / 08.08.2016

@ R. Fechner - Da könnte auch ich autoaggressiv werden.

Lubomir Rehak / 08.08.2016

Hallo Herr Broder, die Frau Schramm ist leider nicht allein. Diese unerträgliche dumm-infantile Leichtigkeit des Seins verbreitet sich schnell und ist leider immer schlimmer.

Karla Kuhn / 08.08.2016

Hallo Herr Broder, jetzt habe ich mir tatsächlich diese Julia Schramm “angetan.”  Die Arme, hat sie ein Nervenleiden, sie zuckt ja ständig mit dem Kopf?  Und wenn sie redet, habe ich das Gefühl, sie weiß nicht, was sie sagt, so ein schreckliches chaotisches Geschwafel. Sie promoviert zur “Dialektik des Privaten”, schon vier Jahre !! Warum behält sie dann ihre seltsame Meinung nicht für sich ? Für was es alles einen Doktor Titel gibt, nicht zu fassen. Für solche Politikwissenschaftler gibt es nicht viele Stellenangebote, da hat sie eben zum Stiftungs Stellenangebot unter der Leitung der STASI_IM VICTORIA_KAHANE gegriffen. Ob sich das in ihrem Lebenslauf wirklich gut macht? Na ja im Notfall geht sie eben in die Politik. Da braucht man solche “Experten.”

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