Henryk M. Broder / 10.01.2017 / 13:52 / 1 / Seite ausdrucken

Kannibalen unter sich: Alles für Europa!

Ein Blutbad: In einer Woche will das EU-Parlament einen Nachfolger für Martin Schulz (SPD) wählen, der dem Hohen Haus fünf Jahre lang als Präsident vorgestanden hatte. Es sollte eigentlich ein geordnetes Verfahren werden. „Doch jetzt droht ein politisches Blutbad“, sagte ein Abgeordneter. Der Chef der größten Fraktion, der EVP, der CSU-Politiker Manfred Weber, warnte eindringlich in einem Brief an die „lieben Kollegen“ seiner Fraktion vor „parteipolitischen Kämpfen“.



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Leserpost (1)
Hubert Bauer / 10.01.2017

An dieser Stelle könnte man noch einwerfen, dass zur EVP-Fraktion im EU-Parlament auch die Fidesz-Magyar Polgári Szövetség von Viktor Orban gehört. Nachdem die Systempresse gerne kritisiert, wenn sich AfD-Vertreter mit Vertretern der FPÖ und Front National treffen, kann in alternativen Medien auch mal darauf hingewiesen werden, dass die CDU im EU-Parlament kein Problem damit hat mit den Abgeordneten der “bösen” Fidesz-Partei zusammenarbeiten.

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