Peter Grimm / 11.08.2017 / 16:57 / 5 / Seite ausdrucken

Aymans Asylantrag

Der 28-jährige Libyer Ayman S. hat es in die deutsche Presse geschafft, indem er vor dem Leipziger Hauptbahnhof eine 56-jährige Frau niedergestochen hat. Ein Angriff aus heiterem Himmel? Während Aymans Asylantrag bearbeitet wurde – das Verfahren ist nicht abgeschlossen – kümmerte sich der junge Mann, der 2014 nach Deutschland kam, kontinuierlich darum, Polizei und Justiz zu beschäftigen.

In der BILD-Zeitung kann man nun nachlesen, dass Ayman 2014 und 2015 Strafbefehle wegen Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz erhalten hat, jedes Mal mit Geldstrafen. Auf das Asylverfahren hatten die offenbar keinen Einfluss. In diesem Jahr hat er – laut Anklage – am 28. Januar vor dem Hauptbahnhof einem Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen, am 10. März einen Passanten mit einer Metallkette angegriffen und am 5. Mai auf sein Opfer mit einer Fahrradkette, an deren Ende zwei Vorhängeschlösser befestigt waren, eingeschlagen. Im Juli griff er zu Fahrradkette und einer Hundeleine, mit denen er Passanten angriff, auch Faustschläge in das Gesicht eines Mannes gab es.

Auch wegen mindestens eines Waffendelikts und eines weiteren Drogenfalls wird gegen Ayman S. ermittelt. Doch selbst nach den drei Anzeigen im Juli wegen Körperverletzung sah die Staatsanwaltschaft keinen Grund, den Libyer in U-Haft zu schicken!

Auf BILD-Nachfrage hieß es Donnerstag, dass Haft nur in streng begrenzten Ausnahmefällen angeordnet werden dürfe: „In der Vergangenheit hat die Staatsanwaltschaft diese Voraussetzungen nicht bejaht.“ Bis er schließlich zum Messer griff…

Jetzt kann das Amt den Asylantrag ja erst einmal zur Seite legen, denn nun kümmert sich ja die Justiz um Ayman.



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Leserpost (5)
Thomas Dornheck / 12.08.2017

Asylanträge sollten per Gesetz *obligatorisch* abgelehnt werden, sobald ein Asylbewerber straffällig wird! Dieses Gesetz muß dringend beraten und verabschiedet werden. Möglicherweise sollte der Gesetzgeber eine Ablehnung nicht einmal an ein rechtskräftiges Urteil binden, sondern bei Intensivtätern an die Anzahl der Ermittlungsverfahren und Festnahmen durch die Polizei. Wenn die CDU nicht gewillt sein sollte, den kriminellen Teil der Asylbewerber loszuwerden, dann muß man das Asylrecht eben ganz abschaffen!

P. Gossner / 12.08.2017

Es zeigt unseren “Rechtsstaat” - und was die darin Arbeitenden, Staatsanwälte, Gerichte etc. für “Recht” halten. Sie haben offensichtlich keinerlei Rechtsempfinden, keinerlei Wertempfinden und verhöhnen - zusammen mit den Tätern - die Opfer. Als einheimischer Bürger ist man schutzlos in diesem Staat und muss mit brutalen Strafen rechnen bei geringfügigen Verstößen wie falsch parken, Geschwindigkeitsüberschreitung um 10 oder 20 km auf Landstraßen und wehe, man zahlt nicht, dann droht Gefängnis (ich spreche aus Erfahrung) - da zahlt man lieber die völlig überhöhten Gebühren. ABKASSIEREN und ZUSCHLAGEN heißt die Devise, wenn es um die einheimische Bevölkerung geht. Und die kuscht und lässt sich alles gefallen - sie zieht kein Messer wie das unsere “Geflüchteten” tun.

Karla Kuhn / 12.08.2017

Vielleicht sollten wir eine Lichterkette organisieren, der arme Kerl könnte ja traumatisiert sein.  Schließlich kann er für einige Zeit (wie lange ??)  seinem Hobby nicht nachgehen.

Karla Kuhn / 12.08.2017

“Auf BILD-Nachfrage hieß es Donnerstag, dass Haft nur in streng begrenzten Ausnahmefällen angeordnet werden dürfe: ” AUSNAHMEFÄLLE. meine Güte, das ist ja Irrsinn in Reinkultur. Wer GEZ nicht zahlt kommt in Knast, der schlagkräftige Libyer geht frei aus, bis er eine Frau niedergestochen hat. Was haben wir in Deutschland für eine Justiz ???  Wenn sein Asylantrag abgelehnt wird, beschäftigt er dann wieder die Justiz, ach nee, braucht er ja nicht, Seehofer hat heute auf t-online verlauten lassen, daß es kaum möglich ist, abgelehnte Asylbewerber abzuschieben. Das ist quasi eine Freikarte für alle Asylanten, auch wenn sie kriminell sind. Immer hereinspaziert, wer will noch mal, wer hat noch nicht…... Leben wir noch in Deutschland ? Oder schon in Absurdistan ??

Roland Stolla-Besta / 11.08.2017

Sehen wir das ganze doch mal positiv: Diese “Flüchtlinge” als gigantische Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Justiz und Sozialindustrie.

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