Thilo Thielke / 20.01.2016 / 12:09 / 1 / Seite ausdrucken

Friede den Hütten, Krieg den Ferienwohnungen!

Wer sich amüsieren möchte, dem sei immer mal wieder ein Blick in den „Tagesspiegel“ empfohlen. Gestern zum Beispiel fand das Intelligenzblatt aus Berlin heraus, was das wahre Problem der Hauptstadt ist: Sie leidet unter zu vielen Touristen, die irgendwo bleiben müssen.

Die Stadt werde „ mit „Ferienwohnungen überschwemmt“, zitiert der TS ganz begeistert eine „Erwerbsloseninitiative Basta Berlin“, und das, obwohl das Angebot immer knapper wird, „wo es am dringendsten gebraucht werde“: für die Merkel-Boys aus Nordafrika zum Beispiel.

Und weil es in Deutschland gerade so Mode ist, daß jeder macht, was er will, wenn es sich moralisch nur irgendwie legitimieren läßt, haben die Basta-Leute kurzerhand eine dieser fiesen Ferienwohnungen unter reger Anteilnahme der örtlichen Medien beschlagnahmt.

Da freut sich der „Tagesspiegel“ aber über eine „gelungene Aktion“, mit der auf die Mißstände in diesem Land „aufmerksam gemacht“ werde, und er freut sich immer mehr, weit Stadtentwicklungssenator Andreas Giesel nun eine „eigene Truppe“ aufbauen will, um gegen „illegale Ferienwohnungen“ vorzugehen.

Eine eigene Truppe! Gegen illegale Ferienwohnungen! Da kriegen sie sich gar nicht mehr ein, die Hauptstadtreporter. Das ist ja ein Mann der Tat, dieser Herr Giesel. Und die Linke erst einmal. Die hat schon ausgerechnet, daß man bestimmt 60 000 Flüchtlinge unterbringen könnte, wenn man damit beginnen würde, Ferienwohnungen zu konfiszieren.

So einfach kann das sein, wenn man gute Ideen hat. Anders als dieser Querulant aus Albion, David Cameron. Über den hat der „Tagesspiegel“ am selben Tag eine Glosse im Heft – zur Not legt man sich eben auch mit den Mächtigen an, und Camaron ist schließlich „einer der kräftigsten Kraftmeier Europas“.

Worum es geht?

Cameron möchte nach Britannien nachgezogene muslimische Frauen nach zweieinhalb Jahren einen Sprachtest machen lassen. Was passiert, wenn sie den nicht bestehen, läßt er offen. „Ach, es ist schon lustig“, kichert der „Tagesspiegel“, „wie sich die Politiker im Moment gegenseitig im Aufbau von Drohkulissen üben.“ Und was für ein Quatsch auch: Viele Terroristen würden doch sowieso schon „perfekt englisch sprechen“.

Sprachen lernen, wo kommen wir denn da hin! Erst einmal ein paar Ferienwohnungen beschlagnahmen, das ist ein vernünftiger Vorschlag.

Der ist so gut, der könnte glatt aus dem Kanzleramt stammen.

Siehe auch:
Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, reißt der Geduldsfaden: Noch einmal will er die Hauseigentümer bitten, leere Wohnungen für Flüchtlinge an die Stadt zu vermieten. Danach droht Zwang. Mehr

Leserpost (1)
Horst Jungsbluth / 21.01.2016

Lustig ist das schon lange nicht mehr, weil nämlich all das, was uns heute zugemutet wird, bereits seit dem Start des SPD/AL-Senats versucht wurde, um den demokratischen Rechtsstaat aus den Angeln zu heben. Nach einem Strategiepapier wurden mit dem Start des SPD/AL-Senats 1989 mit gefälschten Vorschriften und unzutreffenden Gründen unter schlimmstem Missbrauch der Verwaltungsgesetze unbescholtene Bürger wie Verbrecher verfolgt, während man diese zum Schaden der Stadt und zur Einschüchterung der Einwohner schalten und walten ließ. Konkret sah das so aus, dass z. B.  im Bezirk Charlottenburg nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz die Häuser regelrecht durchkämmt wurden, um gegen die Hausbesitzer Bußgelder zu verhängen oder Ersatzmaßnahmen vorzunehmen. Im Bezirk Schöneberg wurde nach der gefälschten!!! ZweckentfremdungsVO nach Praxen und Betrieben in Wohnungen gesucht, wobei leerstehende überhaupt nicht interessierten. Die als Grund angegebene Wohnungsnot gab es nicht, sondern nur eine kriminelle Wohnungsnotkampagne, die nach der Volkszählung 1987 am 10. 9.1987 ausgerechnet von dem kommunistischen Blättchen “Die Wahrheit” gestartet wurde. Die “TAZ folgte und sie deckte dadurch, dass als Grund für diese angebliche Wohnungsnot ein erheblicher Bevölkerungszuwachs verantwortlich sei, den ganzen Schwindel selbst auf, weil dieser Bevölkerungszuwachs von 102.000 Einwohnern auf einer puren statistischen Bereinigung beruhte. Gewerbeanmeldungen wurden wegen angeblichen Personalmangels nicht angenommen Bereits damals sollten diese Ungeheuerlichkeiten durch die Aufnahme von Flüchtlingen kaschiert werden und so nahm die hoch subventionierte Stadt trotz der Riesenprobleme mit der Einheit mehr auf, als Großbritannien und Frankreich zusammen. Dass das ganze ein riesiger Schwindel war, machte dann Klaus Wowereit in einem Gespräch mit dem Münchener Oberbürgermeister Uhde deutlich, dass in der Beilage   der “SZ” abgedruckt war, als er stolz 150.000 (lt. Stat. Jahrbuch 156.000) leerstehende Wohnungen wie einen Erfolg seiner Politik pries. Und nun fängt wieder alles von vorne an, da man die Geld in die klammen Kassen spülenden Touristen durch Flüchtlinge ersetzen will. Es ist alles kaum zu fassen und der Henkel macht auf Merkel!

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