Ein Fall für den Staatsschutz

Es wird ja öfter einmal auf Meldungen verwiesen, die es über die vielen, vielen Einzelfälle gibt, in denen Zuwanderer mit Messern, Stahlstangen, Knüppeln, Tritten und Faustschlägen, die in ihren Herkunftsländern traditionell eher handfesteren Rituale der Konfliktklärung auch in der neuen Heimat pflegen. Nun kann man sich da schnell den Vorwurf einhandeln, man hätte eine selektive Wahrnehmung und würde all die Gewalttaten deutscher Täter gegen Zuwanderer nicht wahrnehmen.

Deshalb habe ich mir am Beginn des neuen Jahres vorgenommen, meine Aufmerksamkeit bei der morgendlichen Meldungsdurchsicht in dieser Hinsicht zu schärfen, und siehe da, ich musste nicht lange warten, bis mir die entsprechende Schlagzeile ins Auge sprang:

„BVG-Mitarbeiter soll Mann fremdenfeindlich beleidigt haben“, las ich auf den Seiten der BZ. Es scheint nach dieser Überschrift, dass zwar niemand ernsten körperlichen Schaden erlitten hat, aber eine fremdenfeindliche Beleidigung kann ja auch ganz schön wehtun. Wer wäre da nicht geneigt, sich solidarisch mit dem Fremden zu fühlen, denn einfach so von einem Vertreter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) beleidigt zu werden, das wünscht man ja niemandem. Der erste Satz der Meldung lässt die Solidaritätsgefühle aber schnell wieder schwinden und an der Professionalität des Überschriften-Autors zweifeln, denn da heißt es:  

„Auf dem U-Bahnhof Wittenau soll ein Mitarbeiter der BVG einen Mann fremdenfeindlich beleidigt haben, nachdem dieser auf ihn losgegangen war.“ Wie bitte? „Ein 34-jähriger Mann soll auf den Mitarbeiter zugegangen sein und ihm gegen die Brust gestoßen haben. Daraufhin soll der Angestellte den Mann fremdenfeindlich beleidigt haben.“

Muss man also vorsichtig sein, was man im Eifer des Gefechts sagt, wenn man von einem Mann angegriffen wird, dessen Herkunft eine fremdenfeindliche Beleidigung möglich macht? Offensichtlich, denn die vollkommen überlastete Berliner Polizei nimmt die Klärung dieses möglicherweise fremdenfeindlichen Übergriffs offenbar sehr ernst:

„Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an und werden derzeit vom Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt geführt.“ Jetzt sagen Sie bloß, Sie hätten daran gezweifelt, dass das ein Fall für den Staatsschutz ist?

Foto: Reinhold Eder/ Urban Mobility via Wikimedia Commons

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Leserpost (12)
Armin Reichert / 03.01.2018

Hat sich Merkel bei dem Mohammedaner bereits entschuldigt?

Leo Lepin / 03.01.2018

Ist doch klar, dass das ein Fall für den Staatsschutz ist - als Staat begreift sich die geschäftsführende Kanzlerin samt ihrer Höflinge (staatstreue Medien, Staatsfunk), und diese fühlen sich durch besagten BVG - Mitarbeiter bedroht. Vielleicht handelt es sich ja sogar um einen 50jährigen Nörgler.

Karla Kuhn / 03.01.2018

Ich möchte noch etwas anfügen, das Foto ist einfach umwerfend.

Karla Kuhn / 03.01.2018

„Auf dem U-Bahnhof Wittenau soll ein Mitarbeiter der BVG einen Mann fremdenfeindlich beleidigt haben, nachdem dieser auf ihn losgegangen war.“ Wie bitte? „Ein 34-jähriger Mann soll auf den Mitarbeiter zugegangen sein und ihm gegen die Brust gestoßen haben. Daraufhin soll der Angestellte den Mann fremdenfeindlich beleidigt haben.“  „Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an und werden derzeit vom Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt geführt.“ Jetzt sagen Sie bloß, Sie hätten daran gezweifelt, dass das ein Fall für den Staatsschutz ist? Wow, der Staatsschutz ermittelt. Das ist doch richtig, daß die Polizei !!( der Staatsschutz !! ?) jetzt gegen den Mann ermittelt, der den BVG Mitarbeiter gegen die Brust gestoßen hat, So etwas wird doch lt. Gesetzt als KÖRPERVERLETZUNG definiert. Allerdings dachte ich bisher, da ermittelt die Polizei.

Frank Stricker / 03.01.2018

Womöglich hat sich der BVG-Mitarbeiter sogar körperlich gewehrt, als der “Mann”  ihn vielleicht mit einem Messer bedroht hat. “Unmögliche Zustände” in Deutschland, Frau KGE übernehmen Sie !

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