Hansjörg Müller / 02.10.2017 / 16:05 / Foto: london.gov.uk / 8 / Seite ausdrucken

Ein Besuch in der “Islamischen Republik Tower Hamlets”

Von Hansjörg Müller.

Es scheint, als sei es im Rathaus von Tower Hamlets nicht überall ratsam, laut zu reden. "Willkommen in Grossbritanniens dysfunktionalstem Bezirk", raunt Matthew Vaughan, als wir den Aufzug betreten. "Das sind böse Leute", flüstert er mir zu, als wir das Büro von Rabina Khan passieren, der Anführerin einer Stadtratsfraktion namens "People’s Alliance of Tower Hamlets". Auf Zimmerlautstärke schraubt er seine Stimme erst wieder hoch, als wir das Büro von Peter Golds betreten haben.

Golds ist der Vorsitzende der konservativen Fraktion im Rat; Vaughan, ein junger Mann mit randloser Brille und knallblauen Turnschuhen, sein Assistent. Draussen, auf den Korridoren, vermitteln Frauen in Hidschabs und bärtige Männer den Eindruck, wir befänden uns in einem Golfemirat. Drinnen, in Golds’ Refugium, hängen Bilder von Benjamin Disraeli, Margaret Thatcher und John Major an der Wand, konservativen Grössen der Vergangenheit. Das hier ist immer noch England, scheint Thatchers stechender Blick dem Besucher sagen zu wollen.

Tower Hamlets ist ein Stadtbezirk im Osten Londons. Knapp 300'000 Einwohner leben hier, im Süden liegt das Finanzzentrum Canary Wharf, im Osten das Hafenviertel der Docklands, im Norden der Olympiapark. Weite Teile des Bezirks boomen: Nirgendwo in London gibt es so viele Brachflächen wie im Osten, und auf denen wird nun gebaut. Beinahe könnte man meinen, zwischen den bestehenden Häusern würde eine zweite Stadt errichtet.

Heute ist Tower Hamlets, historisch gesehen Londons Einwandererbezirk schlechthin, eines der am wenigsten vielfältigen Viertel der Metropole. Gerade einmal zwei ethnische Gruppen dominieren: Auf der einen Seite muslimische Bengalen, auf der anderen jene, die sich in Volkszählungen als "weisse Briten" klassifizieren. 2025, so schätzen Statistiker, könnten 50 Prozent der Einwohner bengalischer Herkunft sein. "Islamische Republik Tower Hamlets" nannte der Fernsehsender Channel 4 den Bezirk 2014.

Ab und an taucht Tower Hamlets in den nationalen Medien auf; fast immer sind es Problemmeldungen, die den Bezirk ins Gespräch bringen. Ende August war es wieder einmal so weit: Ein fünfjähriges Mädchen, so berichtete die Times, sei von der Stadtverwaltung diversen muslimischen Pflegeeltern anvertraut worden; diese seien des Englischen nicht mächtig gewesen, hätten dem Kind eine Halskette mit Kreuz weggenommen und ihm verboten, Spaghetti Carbonara zu essen, weil darin Speck enthalten sei. Beide Pflegemütter hätten ihr Gesicht verhüllt.

Tory-Stadtrat Golds, einem älteren Herrn, der meist ein wenig gehetzt und besorgt aussieht, entlockt der Fall ein sarkastisches Lachen. Die Hintergründe seien atemberaubend, die Mutter des Kindes «eine sehr berühmte Frau, die sich sehr schlecht benommen hat». Ob er den Namen der Mutter wisse? «Oh ja», sagt Golds, doch verraten könne er ihn nicht. Die Frau sei «auf jeder Party in London» anzutreffen, wirft Matthew Vaughan ein. Wäre sie nicht so gut vernetzt, hätten sich die Medien des Falles kaum angenommen, sagt Peter Golds. Was die ursprünglichen Pflegeeltern betreffe, habe Labour-Bürgermeister John Biggs noch einige Fragen zu beantworten, beim zweiten Paar habe der Bezirk einen guten Job gemacht.

"Diese Leute bekommen sehr viel Geld
aus Saudi-Arabien"

Ähnlich trüb und schwer zu durchschauen wie das Schicksal des Pflegekindes sind die Verhältnisse im Stadtrat. Selbst Golds und sein Assistent haben damit Mühe. Vier oder fünf islamistische Fraktionen gebe es derzeit, erklärt Golds. Einige von ihnen bestünden nur aus ein oder zwei Leuten, alles ehemalige Weggefährten Lutfur Rahmans. Rahman regierte den Bezirk von 2010 bis 2014 als Bürgermeister. Ursprünglich hatte er der Labour-Partei angehört, von 2008 bis 2010 als deren Fraktionschef. Dann warf Labour ihn hinaus, worauf Rahman seine eigene Partei "Tower Hamlets First" gründete.

"Wenn sie kein Geld mehr haben, verkrachen sie sich miteinander. Mit Ideologie hat das gar nichts zu tun. Es geht um Geld, Ämter und Status", erklärt Peter Golds das Auftauchen immer neuer Fraktionen im Stadtrat. Er beugt sich über eine Broschüre mit Namen und Fotos der Abgeordneten und deutet auf einen von ihnen: "Der da hat sich von den Unabhängigen der Unabhängigen für unabhängig erklärt", sagt Golds ohne eine Mine zu verziehen. "Und der da wurde vor Gericht freigesprochen. Er sei zu dumm, um korrupt zu sein, hat der Richter gesagt. Und der da ist ein Hardcore-Islamist, aber auch hinter dem Geld her."

Einige Räte gehörten dem Islamic Forum of Europe (IFE) an, einer Organisation, die mit einer Partei in Bangladesh zusammengearbeitet habe, die dort ihrer extremistischen Haltung wegen verboten worden sei. Der frühere Premierminister David Cameron habe das IFE verbieten wollen, doch dann habe er kalte Füsse bekommen, erklärt Golds: "Diese Leute bekommen sehr viel Geld aus Saudi-Arabien."

Peter Golds, ein jüdischer Stadtrat, bekam zu hören, er gehöre in eine Gaskammer.

Er müsse mir etwas zeigen, sagt Matthew Vaughan auf einmal. Er führt mich hinaus, vorbei an Rabina Khans Büro zur Toilette. Dort seien einmal Pissoirs gewesen, jetzt sei dort ein Fusswaschanlage, flüstert er mir zu. Bürgermeister Rahman habe das so einrichten lassen, damit er und seine Gefolgsleute ihren Glauben nach allen Regeln des Korans hätten ausleben können. Und dort, sagt Vaughan, als wir zurück auf dem Gang sind, hätten sich bis vor ein paar Jahren Gebetsräume befunden, streng getrennt nach Geschlechtern.

In den Ratssitzungen, so berichten Augenzeugen, seien Rahmans Leute auch schon einmal ins Bengalische verfallen, wenn sie sich gegenseitig beschimpften oder etwas zu besprechen gehabt hätten, das die weissen Ratsmitglieder nicht hören sollten. Homosexuelle beschimpften sie als "Khufta", was auf Bengalisch Hund heisst. Die Mütter ihrer Gegner nannten sie Huren, und Peter Golds, der Jude ist, bekam zu hören, er gehöre in eine Gaskammer.

Eine regelrechte Obsession mit Israel

Einige Stadträte hätten eine regelrechte Obsession mit Israel, berichtet Golds. Immer wieder werde die Forderung erhoben, die palästinensische Flagge auf dem Rathaus zu hissen. Und einmal habe einer seiner bengalischen Ratskollegen auf Twitter geschrieben, Adolf Hitler habe ein paar Juden überleben lassen, um dem Rest der Menschheit ein warnendes Beispiel zu geben.

Dem Multikulturalismus ihres Gastlandes setzen die Bengalen von Tower Hamlets eine erdrückende Monokultur entgegen. "Diese Leute kommen meist aus kleinen Dörfern", sagt Golds, "sie verstehen die komplexe westliche Gesellschaft nicht, in der verschiedene Gruppen ausgehandelt haben, wie sie miteinander leben, und wo sich keine Ethnie oder Religion über die andere erhebt." Doch, doch, es gebe schon auch einige Tories bengalischer Herkunft, sagt er auf Nachfrage, doch diese würden von den Islamisten eingeschüchtert. "Uns Weisse bedrohen sie nicht", sagt Golds, "nur andere Bengalen. Sie sind grosse, feige Löwen."

Als Bürgermeister überzog Rahman Labour und die Konservativen mit Schmutzkampagnen. Über 100.000 Flugblätter liess er auf Kosten des Bezirks drucken und flächendeckend verteilen. Bengalische Labour-Politiker wurden darin als Alkoholiker und schlechte Muslime verunglimpft, Golds und seine konservativen Kollegen als Pornografen. Ende 2014 entfernte ein Gericht Rahman wegen Korruption und Wahlbetrug aus dem Amt und erliess ein politisches Betätigungsverbot gegen ihn. Gegen dieses setzt er sich seither juristisch zur Wehr.

Jedem, der bereit sei, ihm zuzuhören, erkläre Rahman, 2018 wieder Bürgermeister werden zu wollen, erzählt mir der Labour-Politiker Jim Fitzpatrick, der den östlichen Teil des Bezirks im nationalen Parlament vertritt, in seinem Büro in Westminster.

Fitzpatrick, 65, ein früherer Feuerwehrmann, gehört eher zur alten Labour-Riege: Mit Tony Blairs Law-and-Order-Politik konnte er sich bestens anfreunden. Junge Männer bengalischer Herkunft rasten nachts im Bezirk mit getunten Sportwagen umher und berauschten sich mit Lachgas, klagt Fitzpatrick. "Die haben keinerlei Respekt vor ihren Nachbarn."

Grössere Probleme mit Terrorismus gab es in Tower Hamlets bis jetzt nicht, auch wenn 2013 über einem Wohnhaus die schwarze Fahne des Islamischen Staates (IS) wehte. Fitzpatrick erklärt sich das damit, dass in bengalischen Familien ein stärkerer Zusammenhalt herrsche als unter Pakistanern. Drei Mädchen aus Tower Hamlets schlugen sich nach Syrien durch, um sich dort dem IS anzuschliessen, doch handelte es sich bei ihnen um Araberinnen.

Rabina Khan, 45, die Chefin der "People’s Alliance of Tower Hamlets", hat ihr Büro vis-à-vis von demjenigen Golds’, doch darf bezweifelt werden, dass sich die beiden jemals gegenseitig besuchen. Khan, 45, trägt einen schwarzen Hidschab; zur Begrüssung gibt sie mir die Hand, was unter Bengalen zwischen Mann und Frau keineswegs selbstverständlich ist.

Laut Golds stand Khan immer treu zum gefallenen Bürgermeister Lutfur Rahman. Nächstes Jahr will sie selbst Bürgermeisterin werden. Sie sei nicht Rahmans Kandidatin, beeilt sich Khan festzuhalten, was er jetzt mache, wisse sie nicht. In seinem Kabinett habe sie sich vor allem mit Wohnbau beschäftigt. "Von Korruption oder Wahlbetrug habe ich nichts bemerkt", sagt sie.

"East-London-Moschee, das Zentrum der Macht"

Immer wieder wird unser Gespräch unterbrochen: Rabina Khan erhält Anrufe, die sie in einer Mischung aus Englisch und Bengalisch beantwortet. Man müsse nun einmal mit seinen Wählern in der Sprache reden, die diese verstünden, erklärt sie. Seit sie 22 ist, trägt Khan den Hidschab. "Ich fühlte, dass es Zeit war", erinnert sie sich. Ihre Eltern hätten ihr jede Freiheit gelassen.

Selbst Parkplätze können in der aufgeheizten Atmosphäre von Tower Hamlets zu einer Frage der Ehre werden.

Aus der Labour-Partei sei sie ausgetreten, weil diese so undemokratisch mit Lutfur Rahman umgegangen sei, sagt Khan. 2010 hatte die lokale Labour-Partei Rahman zunächst zu ihrem Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters gekürt, ihn später aber durch John Biggs ersetzt, nachdem bekannt geworden war, dass Rahman dem Islamic Forum of Europe angehörte.

Ihren Labour-Kollegen wirft Rabina Khan Islamophobie vor: Ihre Freundin Shiva Hatun habe ihre Position in der Bezirksverwaltung aufgegeben, nachdem Bürgermeister Biggs sie gefragt habe, wie lange sie ihren Hidschab noch tragen wolle und ob sie unter ihrem Gewand eine Bombe verstecke. "Sind diese Leute Linke oder Rechte?", ruft Khan aus. Meinen Einwand, links zu sein bedeute doch auch, Religionskritik zu üben, will sie nicht gelten lassen. "In diesem Land herrscht Meinungsfreiheit", entgegnet sie trotzig.

Sind Muslime in Peter Golds’ Darstellung mehrheitlich Übeltäter, so sind sie gemäss Rabina Khan ausschliesslich Opfer. Die Berichterstattung über den Fall des Pflegekindes habe sie als rassistisch empfunden, erklärt sie. Kaum etwas von dem, was die Zeitungen darüber geschrieben hätten, stimme. "Gerade in einer Brexit-Ära sollten die Medien nicht so unverantwortlich handeln", belehrt mich Khan, schliesslich sei die Zahl der rassistischen Straftaten seit dem Referendum vom Juni letzten Jahres in ganz England sprunghaft angestiegen. Ihre Parteikollegen und sie fühlten sich "sehr europäisch", fügt sie treuherzig hinzu.

Das Rathaus von Tower Hamlets ist ein moderner, steriler Verwaltungsbau im Süden des Bezirks, von den Bankentürmen von Canary Wharf durch eine achtspurige Autobahn getrennt. Einige würden das Rathaus gerne nach Norden verlegen: "Dorthin, wo die Bürger sind", sagt Rabina Khan. "In die Nähe der East-London-Moschee, ins Zentrum der Macht", sagt Matthew Vaughan.

Jeden Mittwochabend kommt das Bezirksparlament zu seiner wöchentlichen Sitzung im Rathaus zusammen. "Guten Abend und Salam Aleikum", begrüsst Sprecherin Sabina Akhtar Abgeordnete und Zuhörer. Letztere ermahnt sie, sich zu benehmen, doch könnte die Aufforderung ebenso gut auch ihren Kollegen gelten. "Bemühen Sie sich, den Bezirk in einem guten Licht zeigen", sagt Akhtar. Rabina Khan sitzt im Rat direkt hinter Peter Golds, doch eine gegenseitige Begrüssung findet nicht statt.

Die bengalischen Abgeordneten lassen sich grob gesagt in zwei Gruppen unterteilen: relativ junge Männer mit flackerndem Blick und gepflegter, teilweise stutzerhafter Kleidung und weniger gepflegte Männer, häufig in traditionellen Gewändern, die apathisch vor sich hin starren. Ersteren scheint der Stolz auf ihren Status als Stadtrat aus jeder Pore zu quillen. Ihre Haltung wirkt herausfordernd, einige von ihnen melden sich häufig zu Wort, auch wenn der ein oder andere Mühe mit dem Englischen hat. Rabina Khan ist eine der ganz wenigen bengalischen Frauen. Ihren männlichen Kollegen ist sie rhetorisch weit überlegen, nicht nur, weil sie ihre Voten ruhig und sachlich vorträgt: Trüge sie nicht den Hidschab, könnte man sie für eine Britin ohne Migrationshintergrund halten.

Bald schon wird gebrüllt. "Schämt Euch!", rufen Labour-Leute und Islamisten einander zu. Es geht um Parkplatzfragen. Ein junger, ernster Labour-Abgeordneter kritisiert Oliur Rahman, den lautesten und auffälligsten unter den Islamisten: Der sei unter seinem Namensvetter Lutfur Rahman stellvertretender Bürgermeister gewesen und habe als solcher wenig getan, um die Lage zu entschärfen.

Das Problem, um das es geht, ist banal, die Kritik in Ton und Inhalt mässig, und doch wird der junge Labour-Mann von Oliur Rahman und seinen Kumpanen umgehend niedergeschrien. Einige stürmen wütend aus dem Saal. Selbst Parkplätze können in der aufgeheizten Atmosphäre von Tower Hamlets zu einer Frage der Ehre werden.

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Basler-Zeitung hier.

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Leserpost (8)
Alexander Rostert / 03.10.2017

Nun hätte es dank der mediokren und recht rasch wieder beendeten deutschen Kolonialgeschichte einmal die Chance gegeben, den Mächten, die in Versailles meinten, es in Afrika besser zu können, kalt lächelnd dabei zuzusehen, wie sie die Bürde des Weißen Mannes im Mutterland schultern und ihnen aufmunternd zuzurufen: “Kümmert ihr euch um das Wohlergehen Afrikas, Südamerikas und Asiens in nah und fern, wir kümmern uns um die Juden Europas und um Israel, denn das ist UNSER historischer Rucksack!” Und was tun wir? Holen ohne Not und moralische Verpflichtung seit 1960 Mohammed ins Land.

Arno Besendonk / 03.10.2017

„Diese Leute kommen meist aus kleinen Dörfern“, sagt Golds, „sie verstehen die komplexe westliche Gesellschaft nicht, in der verschiedene Gruppen ausgehandelt haben, wie sie miteinander leben, und wo sich keine Ethnie oder Religion über die andere erhebt.“ Bei diesem Satz musste ich spontan an Aydan Özoguz und ihren Satz vom täglich neu auszuhandelnden Zusammenleben denken. Scheint so, dass Frau Özoguz, die ja selbst westlich/ europäisch orientierte großstädtische Wurzeln hat, die uns überreichlich geschenkten anatolischen Dörfler und deren Art das Zusammenleben auszuhandeln auch nicht mehr verstehen kann? Und dass sie somit ihrer Partei ein Zerrbild dessen liefert, was hier unten an Migration ankommt?

Torsten P.Neumann / 02.10.2017

Birmingham dürfte wesentlich islamistischer sein. Da geht aber (freiwillig) kein Journalist hin, deshalb hört man davon nichts.  Als ich noch in UK gearbeitet habe, gab es im Birmingham Council Pläne für eine Megamoschee, die sollte “Pride Of Dudley” heißen und wäre so groß gewesen wie ein Fussballstadion.  Nur 9/11 kam dazwischen und durchkreuzte diese Pläne. Ansonsten würde das Ding jetzt stehen. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Florian Bode / 02.10.2017

Today London, tomorrow Berlin

Marcel Seiler / 02.10.2017

Ein Blick in die Zukunft deutscher Städte, wenn wir die Islamisierung Deutschlands nicht aufhalten. Man sieht, wie die sogenannte religiöse Toleranz zu Intoleranz und eigentlich untolerierbaren Zuständen führt. — Der Achgut-Redaktion vielen Dank für den Wiederabdruck dieses Artikels, der, wieder einmal, in Deutschlands neuer Westpresse, nämlich der Schweizer Presse, erschienen ist.

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