Die Niedertracht der unbesorgten Medienmacher

Von Susanne Baumstark.

Ein Schmierenstück der Extraklasse: Kaveh Kooroshy schreibt für „Das Erste“: „Besorgte Bürger unterwandern Polizei.“ Mit glatten Lügen, etwa dass „besorgte Bürger“ Geflüchtete pauschal für nicht integrierbar hielten und deren „rassistische Imaginationen systematisch in Politik und Medien sickern“, pervertiert der Autor die unter anderem hier beschriebene Gefahr von "kriminellen Clans, die ganz gezielt versuchen, deutschlandweit in die Schaltstellen von Justiz, aber auch Wirtschaft, Politik und andere Bereiche der öffentlichen Verwaltung einzudringen“. Das liegt ganz auf der Linie dieses Nachtrags zum Thema: "Jetzt wird abgewiegelt."

"Das Erste" Kommentator Kooroshy lieferte 2010 seine Bachelorarbeit unter dem Titel „Zur Bedeutung von Facebook für die politischen Aktivitäten zur Situation im Iran“ ab und tritt schon mal gemeinsam mit dem Direktor des Islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstituts auf, das zumindest noch 2009 unter Einfluss der islamistischen Milli Görüs stand. Seine Hatespeech gegen „besorgte Bürger“ hat Linie, wie man sich nicht nur dort erschließen kann.

Als Mitglied und ehemaliger Mentor bei den Neuen deutschen Medienmachern lernt man das offensichtlich. In diesem Beitrag etwa hetzen die moralisch erhabenen Humanisten mit Migrationshintergrund gegen einen „besorgten Wissenschaftler“: „Mit Verärgerung nehmen die Neuen deutschen Medienmacher die Berichte über eine Studie des Kommunikationswissenschaflers Michael Haller zur Kenntnis, nach der die deutschen Medien in der Berichterstattung über Flucht und Asyl ‚versagt‘ hätten. Indirekt redet Haller all jenen Verschwörungstheoretikern und Rassisten das Wort…“ und so weiter.

Die immer selben Parolen verärgern noch nicht einmal, sie hängen schlicht längst meilenweit zum Halse heraus.

Klar ist: Es geht nicht mal ansatzweise um Sachlichkeit, sondern um Diffamierung aller, die politisch nicht opportune Missstände aussprechen. Die niederträchtige Methode auch weiterer einflussreicher Medienagitatoren, das Besorgtsein als Schimpfwort zu gerieren und umsichtigen Menschen die realistische Wahrnehmung abzusprechen, kann im Rahmen penetranter Wiederholung durchaus als eine Form des Psychoterrors begriffen werden: „Ziel des Täters ist es, das Opfer gezielt zu desorientieren, indem er Halbwahrheiten verbreitet, Feindbilder schafft und sich häufig selbst zum Helfer oder gar rettenden Helden stilisiert“; oder wenn er dem anderen abspricht, die Realität richtig einschätzen zu können, heißt es beim Stangl-Lexikon.

Betroffene sollten stets auf Lügen und erfundene Feinde achten und die Manipulationstechnik durchschauen, um ihr nicht zu erliegen.

Susanne Baumstark, Jahrgang 1967, ist freie Redakteurin und Diplom-Sozialpädagogin.
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Leserpost (3)
Andreas Rochow / 10.11.2017

Wie wahr! Über den Verein “Neue deutsche Medienmacher” entern neue Aktivisten mit Migrationshintergrund die ö.-r. und die Mainstream-Medien und können so große außerparlamentarische Politik machen, auch gegen ihr Gastland! Die Großmedien gerieren sich immer unverhüllter als Akteure mit einer globalistischen linken Agenda, die nationale Parlamente als Hemmnis ansehen. “Übernational” und “global” sind ihre Projekte angelegt: Unter dem Weltklima, dem Welthunger, der Weltgesundheit, der Weltbank, dem Weltfrieden geht kaum noch was. Am Ende steht die New Order, praktisch die Weltregierung, die die Auflösung nationaler Souveränität voraussetzt. Die Furcht, dass Deutschland auch hier die Vorreiterrolle beanspruchen könnte, ist nicht zu weit hergeholt. Nicht die nationalen Parlamente sollen noch das Sagen haben, sondern weltumspannende - Kosewort: weltoffene - Aktivistenvereine, Stiftungen und Lobbyinstitute. Geschickt ist es, wenn man die Medien gleich zu Anfang systematisch auf seine Seite bringt und so wie Kaveh Kooroshy die innere Sicherheit schwächt. Das erleichtert den “Akteuren” der Globalen Governance - das kann man wie Genderwissenschaft an deutschen Universitäten studieren - die verantwortungsvolle undemokratische Arbeit in internationalen Netzwerken und lässt sie geradezu außer Rand und Band geraten. Kein Faktencheck, kein Pressecodex, keine Partei, kein Parlament schützt den Bürger noch vor dieser Machtergreifung durch durchgeknallte Globalisten.

Arne Busch / 09.11.2017

Sehr geehrte Frau Baumstark, Ihrer berechtigten Empörung ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Die ganze Sache hat nur ein paar kleine Haken: - Die Justiz vereitelt erfolgreich jeden Versuch, dieses 8 Milliarden schwere GEZ-Imperium auf das zu beschränken, was im Rundfunkgs"beitrags"staatsvertrag geschrieben steht. - Die Koalition aus Staat, Justiz und ÖR steht wie eine Mauer aus Granit. - Die kritische Masse an couragierten GEZ Verweigerern ist noch nicht erreicht. - Desinformation, manipulierende Nachrichten sowie das ständige Verschweigen unbequemer Nachrichten bleiben damit ohne Folgen. So lange sich an dieser Konstellation nichts ändert, bleibt das Unrechtssystem bestehen. ...genau wie alle anderen Unrechtssysteme dieser Welt.

Martin Lederer / 09.11.2017

Wie sieht es derzeit aus: 12,6% haben einmalig die AfD gewählt. Beim nächsten Mal könnten es schon weniger sein. Ein gewisser Prozentsatz verweigert die GEZ. Die Umsätze der meisten Medien gehen laufend zurück. Sie können sich aber Hoffnung auf Staatsgelder durch Merkel oder wen auch immer machen. Es gibt einige alternative Medien im Internet, die aber sowohl durch linke Aktionen als auch durch staatlich Verbote bedroht sind. Es gibt in Dresden eine Demo von einige tausend Leuten. Es gibt einige wütende Leute. Es gibt kleine rechte Verlage. Es gibt eine kleine rechte NGO, genannt die Identitären. Das war es aber auch schon. Sonst haben sie die GESAMTEN (staatlichen und privaten) Ressourcen dieses Landes und des EU-Apparats auf ihrer Seite, samt linker Helfershelfer und Fußtruppen. Natürlich können sie sich aufführen, als würde ihnen dieses Land gehören - WEIL ES SO IST!

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