Gastautor / 26.11.2017 / 14:44 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 15 / Seite ausdrucken

Die Kehrseite des Familien-Nachzugs

Von Necla Kelek.

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Leserpost (15)
Willibald Limbrunner / 27.11.2017

Zur Frage, wie viele denn nun kämen, gibt es Zahlen, die man kaum von der Hand weisen kann. Die sog. Fertilität (Fruchtbarkeitsrate), also die mittlere statistische Kinderzahl. Diese wird unterschiedlich angegeben und liegt für Syrien bei 2,4 bis 3.0. Rechnet man die Mutter dieser Kinder hinzu, so sind das 3,4 bis 4,0 Personen je Antragsteller, die einreisen und somit vom Beitragszahler auch zu versorgen sind. Die Zahlen des BAMF aus dem Jahr 2016 finde ich witzig, denn dort läge die Faktoruntergrenze unter 1. Das wären also Berechtigte, die keinen Antrag stellen. “Antragsflut für Familien-VisaFlüchtlinge: Ab 2018 können 390.000 Syrer ihre Familien nach Deutschland holen” (Der Focus vom Dienstag, 29.08.2017) Rechnet man mit dieser Zahl, so kämen zwischen 1,32 und 1,56 Millionen Familienangehörige nach Deutschland. Die Kosten für 2017 liegen bei 22 Milliarden Euro. Da nach zwei Jahren erst ca. 1% der Flüchtlinge in Arbeit sind, werden sich diese Kosten für die kommenden Jahre fortschreiben. Wir lägen nach einem Familiennachzug bei Kosten von zusätzlich 29 Milliarden (Untergrenze nach obiger Rechnung) und insgesamt Kosten von 51 Milliarden, die der Steuer und Abgabenzahlern zu entrichten hätte. Die Frage ist, darf ich mit solchen Zahlen rechnen? Stünde ich vor der Frage, ob ich mir ein Haus leisten kann, das nach Schätzung einer Bank unerschwinglich, der Schätzung einer anderen aber erschwinglich wäre. Wonach hätte ich mich da zu richten? Der Familiennachzug ist ein unkalkulierbares Abenteuer, das den Sozialstaat ruinieren könnte. Wir sollten uns nicht darauf einlassen. Ich rechne eh damit, dass sich die Kosten von 22 Milliarden in 2017, bei einem Zuzug von 200.000 pro Jahr (die Zahlen sind seit dem 2. Quartal 2016 konstant bei 50.000 pro Quartal, und zwar lauf BAMF als auch laut EASY Erfassung) in fünf Jahren verdoppeln werden. Dann sind es 44 Milliarden. Das wird im Jahre 2021 der Fall sein. Wie es eine Regierung fertigbringen will, diese Kosten auf Dauer zu verheimlichen, das werden wir sehen. Wir steuern auf ein finanzielles Desaster zu, das den sozialen Frieden ganz erheblich stören wird.

Walter Feinbein / 27.11.2017

Nun…es gilt doch der Spruch der CDU für “Flüchtlinge”...DE , ein Land in dem wir gut und gerne leben.Für Deutsche war diese Aussage nie gedacht!Wer dies glaubte ,ist naiv. Stattdessen für Flüchtlinge…massenhaft Familienzusammenführung..natürlich auch für Syrer, obwohl immer mehr Syrer nach UNHCR in ihre Heimat zurückkehren und man als Deutscher dort und auch in Aleppo Hotels über entsprechende Reiseveranstalter buchen kann, siehe beispielsweise Sheraton in Aleppo.Milliarden für Flüchtlinge, Wohnungen für Flüchtlinge ,angeblich 40000 Studienplätze bald für Flüchtlinge, keine Abschiebung selbst bei Straftaten,immer mehr Entgegenkommen für Muslime im täglichen Leben..usw. Wahrlich ..für Flüchtlinge ein Land in dem sie gut und gerne leben! Für Deutsche…höheres Renteneintrittsalter, weniger Rente, mehr Abgaben,weniger Lebensqualität,mehr Kriminalität,Menschen zweiter Klasse,halt eine Köterrasse,wie gerichtlich festgestellt..usw. Wahrlich ein Land, in dem Deutsche nur noch als Versorger und Sklaven der Flüchtlinge leben.

Peter Wachter / 26.11.2017

Gab es da nicht mal einen Grünen-Politiker, der wegen ein paar Bonus-Flugmeilen zurück getreten ist? Heute wird für viel mehr, viel weniger zurück getreten (finanziell) und für viel weniger, viel mehr zurück getreten (politisch)!

Andreas Rudolph / 26.11.2017

Der Import von Hunderttausenden von zukünftigen Sozialhilfeempfängern in den Sozialstaat, in deren Institutionen sehr viele Grüne und ihre Anhänger beschäftigt sind, sichert ihre wirtschftliche Existenz. Wer sich nicht integriert, d.h. Deutscher wird, bleibt immer abhängig und muss betreut werden. So werden Arbeitspätze für die Betreuung gesichert und immer neue geschaffen. Es geht um Milliarden. Keiner traut sich nachzuprüfen, wo das Geld bleibt, ein echter Blankoscheck zum Zugriff auf Steuergelder. Und deswegen holt man immer mehr von denen, von denen man weiß, dass sie sich als kulturellen Gründen nie integrieren werden. Nicht umsonst sagte KGE (“Keine Größere Einfalt”) : “Wir bekommen Menschen geschenkt”. Für die Grünen Klientel und Wohlfahrts-Industrie ist es ein Geschenk gewesen.

Fritz Kolb / 26.11.2017

Sarrazin hatte ja sowas vom recht, viele andere auch, und ich begreife die Deutschen nicht, die trotzdem unverdrossen weiter die Grünen wählen. Was soll denn noch alles geschehen, damit auch auf diese das Licht der besseren Erkenntnis fällt? Kosten der grüngefälligen “Merkel-Lawine”:  mindestens 25 Milliarden Euro p.A.  Nicht auszudenken, wieviele Probleme man damit in der eigenen Bevölkerung hätte lösen können.

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