Vera Lengsfeld / 20.11.2015 / 20:40 / 5 / Seite ausdrucken

Die Antifa brandschatzt und droht mit Mord

Helldeutschlands Sturmabteilung gegen Rechts wird von Tag zu Tag aktiver. Im echten Furor Teutonicus maßt sich die steuergeldfinanzierte Truppe nicht nur an, zu bestimmen, wer wo demonstrieren oder trauern darf, nein, sie verkündet und exekutiert Strafen, wenn man sich wagt, ihr Diktat zu missachten. Nachdem die schmähliche Randale vor der Französischen Botschaft in Berlin für die Aktivisten mehr peinlich als erfolgreich war, haben sich unsere tapferen Kämpfer gegen Rechts wieder mal aufs Zündeln verlegt. Das Auto eines Bärgida-Teilnehmers wurde nun endgültig abgefackelt, nachdem der erste Versuch vor zwei Wochen noch fehlgeschlagen war.

Weil es nicht ausreicht, eine gute Tat vollbracht zu haben, mussten sich die Urenkel der Original-Sturmtruppen, die ihre Opas immer erfolgreicher kopieren, auch noch selbst feiern. “Bei Bärgida war gestern schon Silvester“, schrieb „eine linksradikale Gruppe mit emanzipatorischem Anspruch”, die nach eigenen Angaben seit 2010 in Berlin besteht und „andere Zustände ermöglichen“ will. Na, wenn das kein Ziel ist, das die Antifa-Herzen höher schlagen und ihre Umgebung förmlich entflammen lässt! Das hatten wir alles schon in Deutschland und wollten es eigentlich nie wieder haben.

Natürlich findet die Polizei die Brandstifter nicht, auch die Hassfahnder von Justizminister Maas im Internet meiden linksradikale Seiten geflissentlich. Selbst die berüchtigte, seit Jahren aktive “indymedia”, die „Bild“ der Linksradikalen, kann nicht gestoppt werden. Die Seite meldet den jüngsten Brandanschlag - im Gegensatz zur Hauptstadtpresse.  Wenn sie schreiben: “Wie immer bei derartigen Vorfällen muss man von Brandstiftung ausgehen”, verfügen sie über Wissen, das nur Täter haben können. Das scheint aber keinem der verantwortlichen Terrorbekämpfer aufzufallen.

Im Vergleich zu dem, was im Augenblick in Thüringen passiert, könnte man die Berliner „Vorfälle“ glatt als kindische Kokelei abtun. In Thüringen hat sich eine „RAF 4.0“ gegründet, die in einem Schreiben an die Staatsanwaltschaft Morde an zehn Richtern, zehn Staatsanwälten, zehn Polizisten und zehn Politikern, sowie am Präsidenten des Landgerichts Gera angekündigt hat. Daraufhin wurden nicht näher bezeichnete „Sicherungsmaßnahmen“ verstärkt, aber den Linksradikalismus als die Gefährdung einzustufen, die er für uns alle darstellt, dazu können sich Politik und Meinungsmacher nicht durchringen.

Die originale RAF musste noch Banken überfallen, um an das für ihre Aktionen nötige Geld zu kommen. Füllt die RAF 4.0 schon Förderanträge aus, um Staatsknete aus dem 43-Millionen-Topf für den „Kampf gegen Rechts“ zu erhalten?

Leserpost (5)
Andreas Rochow / 21.11.2015

Es ist höchste Zeit, dass die freidrehenden Antifa-Aktivistentruppen beobachtet und inventarisiert werden. Sie missbrauchen schon lange Mittel und Demokratie, indem sie unter der Flagge Umwelt, Menschenrecht und Antifa hetzen und meinen, zur Selbstjustiz schreiten zu dürfen. Beschämend ist, wie bedenkenlos Kirchen, Künstler und linksgrüne Parteien sich diese milizartigen Aktionen unterstützen bzw. jegliche Distanzierung vermeiden.

Dorothea Apel / 21.11.2015

Eine ähnliche Stimmung hatten wir schon einmal in Deutschland, als sich Kommunisten und Nazis in Deutschland die Köpfe einschlugen. Was daraus resultierte, hat die Geschichte gezeigt… Vor den paar rechten Idioten habe ich keine Angst, die schwenken sogar ziemlich schnell wieder um und werden ganz langweilige Bürgerliche. Angst machen mir militante Linke, die mittlerweile in Großstädten rechtsfreie Räume geschaffen haben, in die sich nicht einmal mehr die Polizei wagt. Der Gipfel aber ist, dass für diese linken Reaktionäre von Steuergeldern finanziert werden. Die wenigsten von ihnen gehen einer geregelten Arbeit nach, sie kassieren Sozialleistungen und fristen ein mehr oder weniger elendes Leben, dessen Höhepunkte in Terror, Chaos und Randale ausarten. Ihren Demo-Tourismus finanziert auch der Steuerzahler, obwohl es sich bei diesen Elementen keinesfalls um Demokraten handelt. Es ist nicht zuträglich für die Stimmung im Volk, derlei Auswüchse akzeptieren zu müssen. Wenn die Verantwortlichen auf dem linken Auge blind sind, werden die Rechten immer größeren Zulauf bekommen, das Ende einer solchen Entwicklung kennen wir aus der Geschichte…

Tilo Bley / 20.11.2015

Es ist erschreckend, in wie atemberaubendem Tempo unsere Demokratie zu einer Farce verkommt. Und noch erschreckender ist, wie (angebliche, selbsternannte) Demokraten, die Steuergelder für ein solches Treiben bewilligen, diesen Antidemokraten (und das ist noch ein milder Ausdruck dafür) auch noch ins Blatt spielen. Herr Maas sieht vor lauter sogenannten Nazis offenbar nicht mehr, dass seine “Verbündeten” sich inzwischen auf gleichem, wenn nicht schlimmerem Niveau bewegen. Wieder einmal bewahrheitet sich der Volksmund: Wenn zwei das gleiche tun…

Michael Lorenz / 20.11.2015

Am meisten Sorgen macht mir, dass diejenigen, in deren Hände wir per Wahlzettel erhebliche Teile unseres Schicksals gelegt haben, all das als “aufgebauschtes Problem” beschreiben. Und ich bin mir ziemlich sicher: so blond, um das tatsächlich zu glauben, kann man gar nicht sein. Noch nicht mal an der Küste. Was also bedeutet es dann?

Werner Scholz / 20.11.2015

Es ist mir eine Freude gewesen, diese klaren Worte zu lesen. Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Oder vielleicht doch ... Es ist ein Lebensgefühl, dass sicher nicht nur mich ergriffen hat, welches in etwa der Situation entspricht, dass man vornehm auf einem edlen Ozean-Dampfer diniert, die Musik genießt, den schmackhaften Wein ... Doch: Warum steht die Oberfläche des Weins eigentlich irgendwie leicht schief in den Gläsern? Was hat da eigentlich zuvor gerappelt? Es ist doch alles in Ordnung?!? Genau so fühlt es sich an ... Der Gedanke an die kommenden Ereignisse, der Gedanke an die Zukunft: Er ist zum Alptraum geworden. Als junger Mann hatte ich die Möglichkeit auszuwandern und ich war letztlich doch zu bequem - das verzeihe ich mir heute ehrlich gesagt nicht.

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können wir meist nur während der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung eines Artikels annehmen.

Verwandte Themen
Vera Lengsfeld / 05.12.2016 / 18:00 / 3

„Tatort“: Linksgrüne Gehirnwäsche mit Klara

Eigentlich sehe ich mir schon lange keinen "Tatort" mehr an. Aber als ich aber gestern las, es würde der vorerst letzte Bodensee-"Tatort" ausgestrahlt, wurde ich…/ mehr

Vera Lengsfeld / 26.11.2016 / 18:00 / 5

Ein armes Licht namens Katrin

Der „stern“ ließ diese Woche zum x-ten mal Katrin Göring-Eckardt in einem Interview zu Wort kommen. KGE, wie sie in der grünen Blase genannt wird,…/ mehr

Vera Lengsfeld / 25.11.2016 / 06:25 / 11

Fingerübungen in Sachen Zensur

Vier Tage nach der Verkündung ihrer Kanzlerkandidatur hat Angela Merkel im Bundestag ihre erste Rede gehalten. Die „Tagesschau“ resümierte das Ereignis mit der Feststellung, die…/ mehr

Vera Lengsfeld / 24.11.2016 / 16:30 / 0

Wannsee-Konferenz: Holocaust geplant, Frühstück genossen

Es gibt wenig idyllischere und gleichzeitig repräsentativere Orte in Berlin als das berühmt-berüchtigte Haus am Wannsee. Die luxuriöse Villa, einst gebaut, um den Reichtum und…/ mehr

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com