Orit Arfa, Gastautorin / 10.03.2018 / 06:15 / 23 / Seite ausdrucken

Deutsches Psyche, schweres Psyche

Die deutsche Psyche ist nicht leicht zu therapieren. Aber unsere tapfere Therapeutin Dr. Orit gibt nicht auf. Nach zahlreichen Studienaufenthalten im Land der deutschen Härte hält sie den Deutschen einen sehr speziellen Charakter-Spiegel vor. Schließlich ist Selbsterkenntnis der erste Schritt zur Besserung. Doch wie kann der Deutsche sich von sich selbst befreien? Dr. Orit hat da schon ein perfektes Role Model parat. Lassen Sie sich überraschen.

Foto: Orit Arfa

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Leserpost (23)
Rainer Nicolaisen / 10.03.2018

Sie sehen gut, Dr. Orit. Meine deutsche Sicht der Deutschen: Deren großes Problem sind die Über- und Minderwertigkeitskomplexe; manchmal wird beides auch gern gleichzeitig ausgelebt. Und sie sind immer so b e f l i s s e n . Sie sind gut, Dr. Orbit.

Stephan Mayr / 10.03.2018

Tja, ich fand dieses Video ziemlichen Käse. Kollektive Eigenschaften von sozialen Gruppen sind immer arg konstruiert. Die ersten zwei Videos von ihr fand ich gut, aber das hier ist doof. Hamse mal ein bisschen Zucker? Nö. Nazi. Klar doch.

Peter Volgnandt / 10.03.2018

Dr. Orit, Sie haben sicher in vielen Punkten recht, aber Sie übertreiben auch ein bisschen. So sind nicht alle Deutschen. Wenn sich bei mir ein neuer Nachbar vorgestellt hat, dann hab ich ihn auf ein Gläschen Bier oder Kaffee eingeladen und konnte so erfahren, wer da so neben mir wohnt. Hat aber nicht jeder angenommen. Traurig ist es, dass sich neue Nachbarn heute gar nicht mehr vorstellen. Den meisten Kontakt mit meinen neuen Nachbarn hab ich dadurch, dass ich UPS- oder Hermes-Pakete annehme. Aber zu unserem nächsten Nachbarschaftsfest lade ich sie ein, vielleicht kommen sie.  Liebesbezeugungen gehen in Deutschland, glaube ich, auch meist von Männern aus, aber Statistiken darüber gibt es wohl nicht. Über das Verhalten des Mannes in dem Video möchte ich mich jetzt nicht äußern. Noch zu einem früheren Beitrag: Durch die Heirat meiner Schwester bekam ich eine jüdische Verwandtschaft. Und? Absolut kein Problem, im Gegenteil. Ganz normale Menschen.

Hans-Peter Dollhopf / 10.03.2018

Sehr geehrte Frau Arfa, Sie beschreiben die Mentalität der Bevölkerung Israels mit den Attributen des mediterranen Typus. Neugierig, ausdrucksstark, leidenschaftlich, sinnlich, Regeln brechend, risikofreudig und verschwenderisch. Wir “Dinger aus dem Eis” nennen es “Südländer”, unsere Frauen “Latin Lover”. Die durchschnittliche Psyche der Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Deutschland andererseits, Josef Schuster ist ein Paradebeispiel, entspricht ebenfalls genau der zu “therapierenden” (beim Blick auf Michel Friedman bestätigt die Ausnahme die Regel). In einem Punkt muss ich Ihnen aber widersprechen. Durch die Verordnung zum Tragen des Judensterns ab dem 1. September 1941 wurde die komplette Nachbarschaft “greifbar” unterschieden. Wissen um die Verbrechen gegen die jüdischen Mitbürger kann nicht mit Verweis auf die “Anonymität der Großstädte” abgestritten werden.

Michael Fasse / 10.03.2018

Nunja, dann bin ich wohl der einzige Kommentator hier, der diese Analyse nicht mag. Ganz witzig gemacht, ok, aber zuviel Psychogeschwurbel. Ich bezweifele stark, dass es DIE deutsche Seele überhaupt gibt, der eine Psychologin mit einem ihren Ratschlägen zum Wohle verhelfen könnte. Und leidenschaftlicher, lockerer, fröhlicher zu werden, indem man Israel liebt? Da ist was dran! Hat aber rein gar nichts mit Psychologie zu tun, sondern ist ein rein geistliches Phänomen, und hat was mit den Segnungen zu tun, die den Völkern zuteil werden, die es gut mit Israel meinen.

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