Henryk M. Broder / 28.05.2018 / 14:00 / Foto: Pixabay / 34 / Seite ausdrucken

Der NDR korrigiert einen falschen Fehler

Wie Sie vermutlich wissen, hat es im Vorfeld der Verleihung des Johann-Heinrich-Voß-Preises durch die Stadt Otterndorf einige Aufregung gegeben. Um den Streit zu deeskalieren, habe ich auf die Annahme des Preises verzichtet. Was mitnichten zu einer Beruhigung der Gemüter geführt hat.  

Federführend in dieser Causa war eine Bürgerinitiative, die von einer SPD-Lokalpoliikerin initiiert wurde, und eine NDR-Redaktion, die sich der Sache annahm. Ich hätte, hieß es in einem Radio-Beitrag, Flüchtlinge als "parasitäres Pack" bezeichnet. In einer später korrigierten Fassung wurde der O-Ton nachgebessert; es war nur noch von "Andersdenkenden" die Rede, die ich als "Parasiten" beschimpft hätte, was zwar auch nicht stimmte, aber nicht mehr ganz so fies klang. Und dann war da noch eine halbherzige „Richtigstellung", wobei der für den verpatzten Beitrag verantwortliche Redakteur sich selbst interviewte.

Parallel dazu lief ein Notenwechsel zwischen mir und dem NDR, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte, steht er doch für die zunehmende Verwahrlosung der Sitten im öffentlich-rechtlichen System da. 

Hier die Stationen der Reise in einen Abgrund namens Norddeutscher Rundfunk.

16. Mai: sehr geehrter herr deppe, 

sie haben gestern ein radio-interview mit Stefan Aust geführt, in dem sie ihm u.a. die frage stellen:

Aber wenn Broder Andersdenkende als zum Beispiel "Parasiten" beschimpft, als "Anal-Phabeten", als "Lumpen vom Dienst", "Jung-Stürmer", "autistische Schmieranten" oder Flüchtlinge als "parasitäres Pack", dann ist es doch schwierig, das mit den Werten von Humanismus, Aufklärung, Menschlichkeit und Freiheit zu vereinbaren, oder?

darf ich sie bitten, mir mitzuteilen, woher sie diese zitate haben und ob sie sich die mühe gemacht haben, sie auf ihre richtigkeit und den kontext zu überprüfen? 

für eine zeitnahe antwort wäre ich ihnen sehr verbunden.  

grüße von der spree an die elbe, b

18. Mai: sehr geehrter herr marmor,

ich habe mich gestern an ihren mitarbeiter, jürgen deppe, gewandt und ihn gebeten, mir zu sagen, woher er die zitate hat, die er im interview mit stefan aust benutzte. herr deppe scheint sich mit der antwort schwer zu tun. - wäre es ihnen möglich, den vorgang ein wenig zu beschleunigen?

vielen dank für ihre mühe, ihr hb

18. Mai: Sehr geehrter Herr Broder, 

vielen Dank für Ihre E-Mail. Ihr Anliegen ist uns wichtig und befindet sich bei uns gerade in Bearbeitung. Wir werden uns zeitnah bei Ihnen melden. 

Mit freundlichen Grüßen
Liza Hamidi
Büro des Intendanten
Norddeutscher Rundfunk

18. Mai: Sehr geehrter Herr Broder, 

haben Sie vielen Dank für Ihre E-Mail vom 16. Mai an NDR Kultur. Sie nehmen Bezug auf das Interview, das Jürgen Deppe am Dienstag dieser Woche für die Sendung „Journal“ mit Stefan Aust geführt hat. Sie bitten um Mitteilung der Belegstellen für die dort aufgeführten Zitate. Alle genannten Begriffe und Wendungen sind in öffentlich zugänglichen Quellen zu finden. Die Belege im Detail:

Anal-Phabeten“: Diese Prägung verwenden Sie in der Überschrift des Textes „Aachener Anal-Phabeten“ vom 21.12.2011. Im Text schreiben Sie: "Dass es in meinem Gewerbe Kollegen gibt, die nicht schreiben können, damit habe ich mich schon abgefunden. Dass es aber auch solche gibt, die nicht lesen können, das überrascht mich doch ein wenig." Sie nehmen damit Bezug auf den stellvertretenden Chefredakteur der Aachener Zeitung, Bernd Büttgens. 

Quelle: achgut.com http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/5573

autistischer Schmierant“: Diese Prägung verwenden Sie in dem Text „Fuck you, ZDF!“ vom 14.04.2012 mit Bezug auf Günter Grass. Sie kritisieren, dass ein Interview mit Ihnen für das ZDF-Kulturmagazin „aspekte“ in einen falschen Zusammenhang gerückt worden sei, den Sie als „miese Manipulation“ bezeichnen. Das Interview sei „als eine Art Streitgespräch zwischen Grass und mir“ gesendet worden – das dafür verwendete Gespräch mit Grass sei aber nach der Veröffentlichung des Grass-Gedichts „Was gesagt werden muss“ geführt worden, das Gespräch mit Ihnen davor. Sie schreiben: „Grass konnte sich zu den Reaktionen auf sein Gedicht äußern, ich konnte aber nichts zu dem Gedicht sagen, weil ich es nicht kannte. Ich hätte sonst nicht darauf verzichtet, Grass das zu nennen, was er ist: Nicht nur ein Antisemit, sondern ein blöder Schwätzer, ein autistischer Schmierant und ein wehleidiges Würstchen, das austeilen, aber nicht einstecken kann.“

Quelle: achgut.com http://www.achgut.com/artikel/fuck_you_zdf

Jung-Stürmer“: Diese Prägung verwenden Sie in dem Text „Es geht nichts über ein persönliches Gespräch“ vom 10.02.2012 mit Bezug auf den im Text namentlich nicht genannten („ein 22 Jahre junges Würstchen“) „frisch gekürte[n] Kreisvorsitzende[n]“ der Piraten-Partei in Heidenheim. Er sei „so blöd“ gewesen, „sich die Blöße zu geben und der Welt per Twitter mitzuteilen, er finde ‚den juden an sich unsymptahisch [sic]‘“. Mit Blick auf die darauf folgende Entwicklung schreiben Sie: „In Heidenheim wird aus dem Jung-Stürmer nix mehr“.

Quelle: achgut.com http://www.achgut.com/artikel/es_geht_nichts_ueber_ein_persoenliches_gespraech

Lumpen vom Dienst“: Diese Wendung verwenden Sie - im Singular - in dem Text „Der Lump vom Dienst“ vom 16.11.2011 mit Bezug auf den Journalisten Christian Bommarius. Es heißt da: „Ein Schweinefuss bleibt ein Schweinefuss, auch wenn man ihm jeden Tag ein frisches Armani-Söckchen überzieht. In diesem Fall heißt das Füßchen Christian Bommarius, er ist der Lump vom Dienst der Berliner Zeitung“. Sie geben im Wortlaut wieder, was Christian Bommarius „in einem Kommentar über den norwegischen Massenmörder Breivik“ darüber geschrieben habe, „‚was Broder mit Breivik zu tun hat‘“. Weiter zitieren Sie einen Leitartikel Bommarius’ „über die ‚selbstverschuldete Blindheit‘ des Verfassungsschutzes gegenüber Rechtsextremisten“. Das Leitartikel-Zitat endet mit einer namentlich auf Sie gemünzten Polemik. Sie schreiben dazu: „Wäre er [Bommarius] ein normaler Wichtigtuer, würde ich ihn jetzt zu einem kleinen Zweikampf bitten. Drei Runden a drei Minuten mit 12-Unzen-Handschuhen, und das Problem wäre vom Tisch. Er ist aber kein normaler Wichtigtuer, er ist ein Lump, der Lump vom Dienst der Berliner Zeitung.“ 

Quelle: „Die Achse des Guten. Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena“ http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/5412

„Parasiten“ und „parasitäres Pack“: Diesen Begriff und diese Wendung verwenden Sie in dem Text „Lau unter Schock“ vom 24.01.2012 mit Bezug auf einen Artikel des ZEIT-Journalisten Jörg Lau. – Lau hatte sich mit einem „achgut-Eintrag“ von Ihnen auseinandergesetzt. In diesem Zusammenhang zitieren Sie zuerst sich selbst (aus jenem Text vom 18.01.2012):  „So lange dieses parasitäre Pack nicht von seinem ‚Recht auf Rückkehr‘ Gebrauch macht, wird es keinen Frieden in Palästina geben.“ Sie fragen nun: „Was soll daran falsch sein?“ Es gehe, erläutern Sie, um „mehr als 1000 NGOs“, die sich „um die Palästinenser in der WB und in Gaza“ kümmern. Dazu schreiben Sie: „Es sind Parasiten, die das vermeintliche oder tatsächliche Elend ihrer Fürsorgeobjekte nicht nur ausnutzen, sondern für dessen Fortsetzung sorgen“. 

Quelle: „Die Achse des Guten. Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena“ http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/5552

Zusammenfassend sei angemerkt: 

Im Interview mit Herrn Aust hat Jürgen Deppe mit Bezug auf die Otterndorfer Initiative Begriffe zitiert, die sich durch überprüfbare Quellen belegen lassen. In einem Fall („parasitäres Pack“) ist dabei eine unzutreffende Kontextualisierung unterlaufen. In der Tat wurde die Wendung „parasitäres Pack“ in einen Kontext gerückt, den Sie in der o.a. Quelle nicht hergestellt haben. Dafür bitten wir um Entschuldigung.  

Die Meinungsverschiedenheiten rund um den renommierten Preis auf nachvollziehbare Weise zu thematisieren: Dies, nicht mehr, nicht weniger, war der leitende Gedanke des mit Stefan Aust geführten Interviews.

Mit freundlichen Grüßen 
Dr. Ulrich Kühn 
Leitung Kulturmagazine, NDR Kultur

22. Mai: sehr geehrter herr dr. kühn,

vielen dank für ihre mail. sie haben also tatsächlich im großen heuhaufen meiner werke fünf stecknadeln gefunden, die sie gegen mich ins feld führen. sie beziehungsweise ihr kollege jürgen deppe, der das int mit stefan aust geführt hat. wer immer es war, er hat quasi die pointe geliefert und den dazugehörigen witz unterschlagen. das ist die hohe schule der manipulation. günter grass, um nur ein beispiel zu nennen, hat sich die attribute "Antisemit", "blöder Schwätzer" und "autistischer Schmierant" ehrlich erarbeitet, mit seinem vergessenen waffen-SS-gastspiel wie mit seinen "israelkritischen" statements. sie bzw. herr deppe mögen da anderer meinung sein, es sei ihnen beiden gegönnt.

eine der fünf stecknadeln hat herr deppe selbst platziert, um später "heureka!" zu schreien. wie auch sie, herr kühn, inzwischen herausgefunden haben, ist ihm "dabei eine unzutreffende Kontextualisierung unterlaufen", was eine wirklich kreative umschreibung für "Fälschung" ist, für die sie, herr kühn, nun "um Entschuldigung" bitten. die bekommen sie erst, wenn sie sich nicht bei mir, sondern bei den hörerinnen und hörern des NDR entschuldigen und ausdrücklich darauf hinweisen, dass mit "Parasiten" bzw. "parasitärem Pack" die NGOs gemeint waren, die das "Elend ihrer Fürsorgeobjekte ausnutzen". ist doch nicht zu viel verlangt, oder? 

aber das sind nur petitessen. was mich tatsächlich beleidigt, kränkt, schmerzt und verletzt, ist der umstand, dass herr deppe oder die/derjenige, den/die er ins archiv geschickt hat, nicht mal eine meiner vielen sottisen gefunden hat, die mir für claudia roth eingefallen sind, z.b.: "Ein Doppelzentner fleischgewordene Dummheit, nah am Wasser gebaut und voller Mitgefühl mit sich selbst." sie müssen doch zugeben, das ist noch besser als "eine intellektuell befreite Zone" (Wiglaf Droste) und "Eichhörnchen auf Ecstasy" (Harald Schmidt). auch frau roth soll darüber sehr, sehr ungehalten gewesen sein.

was sie bzw. herr deppe jetzt noch machen sollten, wäre, ein kompendium zu erarbeiten, in dem alle ausdrücke und wendungen enthalten sind, derer sich kulturschaffende enthalten sollten. achten sie dabei bitte auf die richtige kontextualisierung. das wäre für alle gremien, die preise vergeben, eine große hilfe.

mit vielen grüßen, auch an herrn deppe, ihr hb

23. Mai: Sehr geehrter Herr Broder,

vielen Dank für Ihre Mail vom 22. Mai. Sie fragen, ob wir schon einmal daran gedacht hätten, uns bei den Hörerinnen und Hörern des NDR zu entschuldigen und sie darauf hinzuweisen, wer mit den von Ihnen verwendeten Begriffen „Parasiten“ und „parasitäres Pack“ gemeint war. Sie finden den entsprechenden Hinweis nebst Entschuldigung im Internet unter dem Interview mit Stefan Aust. Außerdem haben wir unsere Korrektur-Rubrik „NDR Kultur und Sie“ (in der Regel mittwochs im Programm) dazu genutzt, auch „on air“ den korrekten Zusammenhang darzustellen, unter Verweis auf Ihre entsprechenden Texte vom Januar 2012. Der Link dazu steht am Ende der Mail.

Ich wiederhole es: Ich bedauere sehr, dass uns dieser Fehler unterlaufen ist, und es würde mich freuen, wenn Sie unsere Entschuldigung akzeptierten. Wäre das möglich?

Fragt, mit besten Grüßen, Ihr Ulrich Kühn

26. Mai: sehr geehrter herr kühn,

ich möchte wirklich nicht derjenige sein, der dem öffentlich-rechtlichen system den todesstoß versetzt. es ist eh dabei, selbstmord auf raten zu begehen. ich wäre deswegen bereit, ihre entschuldigung unter einer bedingung anzunehmen: dass sie herrn deppe, ihren kreativen investigativ-interviewer, für mindestens zwei wochen als kammerdiener zu frau göring-eckardt schicken. 

mit vielen grüßen aus dem schönen thüringen, ihr hb

Sollte es, liebe Achse-Leser, eine Fortsetzung geben, werden wir Sie auf dem Laufenden halten und dabei natürlich auf die Kontextualisierung achten.

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Leserpost (34)
Karla Kuhn / 28.05.2018

“...was zwar auch nicht stimmte, aber nicht mehr ganz so fies klang.” Herrlich !! Schlagen Sie Ihre “Gegner” mit Ihrem Super-Humor und Ihren geistigen Waffen. “Bekanntlich ist Licht schneller als der Schall. Das ist auch der Grund, warum manche Menschen als helle Köpfe angesehen werden, bis sie den Mund auftun.” Willy Meurer,

Ulrich Schellbach / 28.05.2018

2011…2012…jasowas, sehr geschätzter Herr Broder, mindestens so lange sind Ihnen also schon die bezahlten “kleinen Blockwarte”, “Bratenriecher” und “Stellensucher” (Copyright by Michael Klonovsky) jetzt nachweislich auf den Fersen? Zum Speien…

Michael Scheffler / 28.05.2018

Die Methode der beiden GEZ-Journos erinnert fatal an den Edelkommunisten Karl-Eduard von Schnitzler („Sudel-Ede“), der beim Vorläufer des NDR, dem NWDR, journalistisch sozialisiert wurde. Die Methode besteht im Verhackstücken von Beiträgen anderer Quellen ohne Darstellung des Kontexts. Der Trost: das System Sudel-Ede bestand nur knapp drei Jahrzehnte, aber leider ist das auch unsere Lebenszeit. Gott sei Dank haben wir heute die Achse, damals gab es Westfernsehen.

Peter Dorscheidt / 28.05.2018

„Federführend in dieser Causa war eine Bürgerinitiative, die von einer SPD-Lokalpoliikerin initiiert wurde, und eine NDR-Redaktion, die sich der Sache annahm.“ Sehr geehrter Herr Broder, ich teilte Ihnen ja schon in Ihrem vorangegangen Beitrag mit, dass Sie den Preis besser hätten annehmen sollen, und das Geld dann einer gemeinnützigen Organisation hätten zukommen lassen können.  Das haben Sie nicht getan. Jetzt eMail-Verkehr zum Thema zu veröffentlichen, ist eigentlich albern. Ich schätze Ihre Beiträge und Ihr Arrangement sehr, aber das ist jetzt „Kinderkacke“. Sie sind ein Kämpfer und haben/hätten den Voß-Preis verdient. Sie haben aber auch im entscheidenden Moment das Handtuch geworfen. Anstatt zu kämpfen und die ganze Thematik noch breiter in die Öffentlichkeit zu tragen, haben Sie im entscheidenden Moment „gekniffen“ .... jetzt zum Thema „nach zu treten“ irritiert mich etwas. Freundliche Grüße

Michael Schmelzer / 28.05.2018

Sehr geehrter Herr Broder, ich muss Ihnen widersprechen. Die Um- bzw. Beschreibung von Wiglaf Droste für Frau Roth liegt durchaus gleichauf mit der Ihren. Zudem bin ich etwas enttäuscht von Ihnen. Zwei Wochen Kammerdiener von Frau Göring-Eckardt zu sein, ist, wie ich finde, eine Bestrafung, die wirklich kein Mensch verdient hat - egal, wie schlimm seine Taten auch gewesen sein mögen. Daher bitte ich Sie inständig im Namen der Menschlichkeit, Herrn Deppe eine Alternative zu offerieren. Beispielsweise unbezahlter Toilettendienst auf dem Münchener Oktoberfest 2018. Mit freundlichen Grüßen Michael Schmelzer

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