Der Fall Gurlitt: Staatlicher Raub als höhere Moral

Lange schon wollte ich über Jan-Robert von Renesse schreiben. Sein Fall hatte mich neugierig gemacht. Er hatte als nordrhein-westfälischer Sozialrichter 2012 beklagt, dass Holocaust-Überlebende kein faires rechtsstaatliches Verfahren zu Rentenzahlungen erhalten. Zwar gebe es ein Ghettorentengesetz, aber nach 70.000 Anträgen meist jüdischer Antragsteller wurden 96 Prozent der Anträge von deutschen Rentenversicherungen abgelehnt. Jan-Robert von Renesse reiste nach Israel, lernte Überlebende der Schoa kennen und setzte sich mit einer Petition im Bundestag für sie ein. Darin hieß es, dass „in der NRW-Justiz Absprachen und Handlungen getroffen werden, um bewusst Holocaustüberlebenden zu schaden“. Man darf davon ausgehen, dass dies nicht nur in Nordrhein-Westfalen der Fall war.

Nun lassen wir Deutschen ja viel auf uns kommen, aber dass uns einer unterstellt, wir würden tarnen, tricksen und täuschen, wenn es um die NS-Verbrechen geht, ist wirklich eine Zumutung. Zu tief sitzt in uns der Stolz, wir hätten aus der Geschichte gelernt und seien als besseres Volk aus ihr hervorgegangen. Was also passierte mit Jan-Robert von Renesse? Der frühere nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) klagte ihn wegen Rufschädigung der Sozialgerichtsbarkeit an. Erst nachdem sich das Center of Organizations of Holocaust Survivors (COHS) und das Simon Wiesenthal Center beschwert hatten, wurde das Verfahren am 13. September 2016 eingestellt. Der Richter und das Justizministerium einigten sich, Einzelheiten blieben vertraulich.

Ich empfand den Fall des Jan-Robert von Renesse wie ein Symbol für deutsche Heuchelei. Der Umgang des deutschen Staates mit seiner NS-Vergangenheit läuft allzu oft nach dem Muster ab: wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass. Übertragen auf die NS-Vergangenheit: wir erkennen die Schuld an, aber wenn es um Konsequenzen geht, wehren die Erben der Firma Freisler jeden Anspruch ab. Wir bauen Holocaust-Mahnmale, lassen aber die realen Überlebenden des Holocaust ins Leere laufen. Die Selbstgeißelung der Deutschen wurde zur Pose und schuf ein neues deutsches Selbstwertgefühl der höheren Moral, das seinen Stolz nicht aus der Geschichte, sondern aus der Bewältigung der Geschichte meint ziehen zu müssen. Aber wie bei jedem nationalen Selbstwertgefühl hinkt die Realität dem gerne geglaubten Mythos meilenweit hinterher.

Rechtsdehnung bis hin zum Rechtsbruch

Diese eigentümlich deutsche Sehnsucht nach Vergangenheitsbewältigung und Sündenstolz führt dann zu den allseits beliebten Sonntagsreden, die in hübscher Regelmäßigkeit mit dem Satz „gerade wir als Deutsche…“ eingeleitet werden. Gerade wir als Deutsche dürfen uns dann jede Dummheit und Gemeinheit erlauben, solange sie im Kleid der moralischen Läuterung daherkommt.

Der bekannte Filmemacher und Autor Maurice Philip Remy beschreibt diese Funktionsweise ebenfalls sehr eindrücklich in seinem vor wenigen Tagen erschienen Buch „Der Fall Gurlitt – Die wahre Geschichte über Deutschlands größten Kunstskandal“. In ihm rekonstruiert Remy detailbesessen, wie der deutsche Staat und seine Repräsentanten im Namen der Vergangenheitsbewältigung Rechtsdehnung bis hin zum Rechtsbruch begehen, um sich selbst als strahlendes Beispiel für Läuterung und Wiedergutwerdung zu feiern.

Man kann das reich bebilderte, mehr als 500 Seiten starke Buch wie eine kunsthistorische Abhandlung über die Verzahnung von Geschichte, Verbrechen, Sammelleidenschaft, Staat, Unrecht, Raub und Geld lesen, was spannend genug ist. Es führt anhand der ambivalenten Biografie von Hildebrand Gurlitt, seines Zeichens Kunsthändler während der Nazizeit und Vater von Cornelius Gurlitt, in die Untiefen der deutschen Geschichte, und wie die Macht schon immer die Kunst für ihre Zwecke zu instrumentalisieren versuchte.

Genauso kann man das Buch aber auch wie einen aktuellen Kriminalroman lesen, an dessen Ende fast alle leer ausgehen, während ein gieriger Staat den Erben Hildebrand Gurlitts, Cornelius Gurlitt, in den Tod getrieben hat, und sich die Hetzer vor Stolz und „moralischer Verpflichtung“ gegenseitig auf die Schultern klopfen. In den Hauptrollen diesmal nicht nur alte weiße Männer, sondern vor allem alte weiße Frauen wie die Berliner CDU-Vorsitzende und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, oder die inzwischen pensionierte Ministerialdirektorin Ingeborg Berggreen-Merkel.

Ein Sittengemälde der Bundesrepublik im Jahr 2017

Und schließlich kann man das ungemein engagiert geschriebene Buch wie ein Sittengemälde der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2017 lesen, in dem sich ein moralisch entfesselter Staat über das eher glanzlose Recht stellt, und bei dem sich die Medien zum Sprachrohr der Interessen der Herrschenden machen. Denn wie so oft muss nur der Nazi-Ball aufs Spielfeld gerollt werden, um kritisches Nachfragen vonseiten der „vierten Säule der Demokratie“ verstummen zu lassen. Die Kombination Nazi/Raubkunst/Juden ist einfach zu verlockend, als dass die Herrschenden sie nicht instrumentalisieren würden, um den staatstragenden Heldenmythos des „wir sind ein besseres Volk geworden“ vor großem Publikum aufführen zu können.

Alles fängt mit einer Augsburger Staatsanwaltschaft an, die 2011 ein Steuerermittlungsverfahren gegen den 1932 geborenen Cornelius Gurlitt konstruiert. Dieser war an der Schweizer Grenze kontrolliert worden, und es wurde festgestellt, dass er EUR 9.000 mit sich führte. Auch wenn der erlaubte Höchstbetrag von EUR 10.000 nicht überschritten wurde, der deutschen Zollbehörde reichte es aus, um Ermittlungen gegen Gurlitt aufzunehmen. Dass Gurlitt in Österreich gemeldet war und dort seine Steuern abführte? Deutsche Behörden scheinen derartige Kleinlichkeiten nicht zu irritieren.

Ohne aus Platzgründen in die Details gehen zu können: wie großartig rechtsdehnend erst der deutsche Zoll, dann deutsche Steuerbehörden und Staatsanwaltschaften agieren, wenn es um den Verdacht auf Steuerbetrug geht, macht sprachlos. Und so setzen die deutschen Behörden mit dem freundlichen Gesicht (sonst wäre es ja nicht mehr ihr Land) eine Spirale in Gang, an deren Ende am 28. Februar 2012 die Tür zu Gurlitts 92 Quadratmeter großer Münchner Wohnung aufgebrochen wird, um Kunstwerke, Aktenordner, Rahmen, Notizzettel und Bücher zu beschlagnahmen.

Die Steuerermittlungen gegen Gurlitt verlaufen jedoch im Sande, juristisch lässt sich gegen Cornelius Gurlitt nicht weiter vorgehen, und mit großer Wahrscheinlichkeit stellen die ermittelnden Beamten fest, dass sie jede Form der Verhältnismäßigkeit verletzt haben. Aber die Bilder sind zu kostbar und der kulturelle Wert zu hoch, als dass jetzt der deutsche Staat und das Land Bayern diesen dicken Fisch noch von der Angel ließen.

Der „Nazi-Schatz“ ist auf sechs Bilder zusammengeschmolzen

Als Gurlitt den Vorschlag, er möge die Bilder der Pinakothek München überlassen, dann würde kein Strafverfahren gegen ihn eröffnet werden, nicht annimmt, geht man von der juristischen zur moralischen Kriegsführung gegen ihn über. Im Journalisten-Jargon nennt man das dann: Informationen durchstechen. Im Fall Gurlitt wird der Münchner Focus mit diesen Informationen gefüttert, und am 3. November 2013 macht die Digitalausgabe mit dem Titel in fetten Lettern auf: „DER NAZI-SCHATZ!“ Headline: „1500 Werke von Künstlern wie Picasso, Chagall und Matisse“, Sub-Headline: „Meisterwerke zwischen Müll – Fahnder entdecken in München Nazi-Schatz in Milliardenhöhe“

To make a long story short: vier Jahre später, nach Einsetzen einer „Taskforce“, die die Provenienz der bei Gurlitt in München und Salzburg gefundenen 1566 Kunstwerke untersucht, und der Veröffentlichung aller Bilder mit unbekannter Herkunft im Internet, ist der besagte „Nazi-Schatz“ auf inzwischen sechs Bilder zusammengeschmolzen. Aber Cornelius Gurlitt, der alte, verwahrloste Mann ohne soziale Kontakte und Rechtsbeistand, ist einfach ein zu leichtes Opfer, um von dem eigentlichen Skandal abzulenken: der wahre Nazi-Schatz hängt noch immer in den staatlichen deutschen Museen oder liegt in deren Archiven - und niemanden in Deutschland interessiert es, die Provenienz zweifelsfrei zu klären. Keinen Bernd Neumann, der seinerzeit Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien war, keine Monika Grütters, die am 17. Dezember 2013 seine Nachfolgerin wurde, und keine Bundesregierung, die schon lange ein Gesetz zur Rückgabe der Raubkunst hätte verabschieden können.

Maurice Philip Remy erhebt schwere Vorwürfe gegen die Behörden, und es wird sich zeigen, ob der falsche deutsche Heldenmythos, „aus der Geschichte gelernt zu haben“, haltbar genug ist, um keine Konsequenzen zu zeitigen. Tarnen, tricksen, täuschen im Namen der „Vergangenheitsbewältigung“ klingt dann so: „Ein Sprecher von Grütters wies Remys Vorwürfe zurück. Die Bundesregierung habe vor allem aus moralischer Verpflichtung für die weltweite jüdische Gemeinschaft große Anstrengungen unternommen, die Herkunft der Werke transparent und eindeutig zu klären. 'Dass bisher nur sechs Raubkunstwerke nachgewiesen werden konnten, ist ein Ergebnis, das wir ja gerade ohne die Forschung der eingesetzten Taskforce gar nicht hätten', so der Sprecher.“

Die Provenienz von sechs Kunstwerken geklärt und sie ihren rechtmäßigen Eigentümern restituiert zu haben, ist sicher ein wichtiges Unterfangen. Bei 1566 Kunstwerken einen „Nazi-Schatz“ an die Medien durchgestochen zu haben, ist jedoch eine schlichte Lüge, an der man erkennt, dass es von Beginn an nicht um Transparenz und Aufklärung ging, sondern um staatliche Bereicherung unter dem Deckmantel der höheren Moral.

Noch zu Lebzeiten wird der schwer herzkranke Cornelius Gurlitt genötigt, das Kunstmuseum Bern als Alleinerben für seine Sammlung einzusetzen. Kurz darauf ist er tot.

„Der BRD-Kunstraub ohne Folgen“

Nun ist seine Sammlung mit dem behördlichen Vorwurf der unklaren Provenienz jedoch belastet und für ein Museum mit hohen finanziellen Risiken verbunden. Daher übernimmt – natürlich völlig selbstlos, es geht ja um Vergangenheitsbewältigung – der deutsche Staat, der diese Sammlung kurz vorher noch durch den Raubkunst-Vorwurf dem Wert nach vernichtet hat, nach dem Tod Gurlitts alle Risiken und Kosten, um die Provenienz zu klären. Annähernd 1000 Kunstwerke, also zwei Drittel der Sammlung, gehen daher nicht in den Besitz des Kunstmuseums Bern über, sondern verbleiben bei den Deutschen zur Provenienzklärung, auch wenn die Hinweise, es handele sich um Raubkunst, nicht standhalten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

So kommt es also, dass zeitgleich mit dem Erscheinen des Buches von Maurice Philip Remy zwei prominente Ausstellungen ihre Pforten für die Allgemeinheit öffnen: eine im Kunstmuseum Bern, in der die rechtlich einwandfrei geklärten Gurlitt-Werke zur „Entarteten Kunst“ gezeigt werden, und eine andere in der Bundeskunsthalle Bonn, die unter dem Titel „Der NS-Kunstraub und die Folgen“ steht. Irgendwas mit Nazi zieht halt immer und wird schon dafür sorgen, dass aus „Verantwortung vor der Geschichte“ keine kritischen Fragen gestellt werden. In Bonn hängt genau ein Bild, das als Raubkunst zu gelten hat. Bei einem zweiten besteht der Verdacht. Der Titel der Ausstellung könnte auch heißen: „Der BRD-Kunstraub ohne Folgen“.

Das Frivole daran: Trotz der Übereignung der Sammlung an das Kunstmuseum Bern reißt sich Deutschland den Großteil der Werke unter den Nagel. Remy führt aus: „Kunstwerke, bei denen nach der Einschätzung der Taskforce der Raubkunstverdacht bis 2020 nicht ausgeräumt werden konnte, sollten dann endgültig in das Eigentum des Bundes fallen.“ Auf gut Deutsch: Die deutsche Politik erklärt wider besseres Wissen die Herkunft der Bilder für unklar, behält sie zur Provenienzklärung, und selbst wenn sich Gurlitt als rechtmäßiger Eigentümer herausstellt, bleiben die Werke der Einfachheit halber bei den Deutschen. Das hat zwar mit dem Vermächtnis Gurlitts nichts mehr zu tun, aber was interessieren Grütters und Konsorten schon die Vermächtnisse von Toten?

Es bleibt nur zu wünschen, dass Remys Recherchen Monika Grütters politisches Ende bedeuten. Dass sie unter Druck steht, zeigen die Lügen, die immer schamloser werden. Am 2. November 2017 gibt Grütters dem NDR ein Interview, bei dem sie die de-facto-Enteignung von Gurlitt als Projekt der Wiedergutmachung zu verkaufen versucht: „Selbst ich als Kunsthistorikerin (...) muss ganz ehrlich sagen, dass ich in Bern wirklich geschluckt habe, weil diese Arbeiten, die da hängen, 80 Jahre unsichtbar waren. Da sind Werke und Konvolute von Ernst Ludwig Kirchner, Marc Chagall, Franz Marc, Otto Dix, Emil Nolde, die 80 Jahre lang in Kellern oder in dieser Privatwohnung gelegen haben und deshalb der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich gewesen waren. Allein das ist ein Stück Wiedergutmachung.“ Es ist schon eine ganz eigene Art der Unverfrorenheit, den Begriff der Wiedergutmachung zu verwenden, wenn mit staatlicher Gewalt Privatbesitz öffentlich gemacht wird.

Vor diesem Hintergrund sollte man nochmals den Blick auf den anfangs geschilderten Fall des Sozialrichters Jan-Robert von Renesse zurückwerfen. Dann wird deutlich, dass es dem deutschen Staat neben Tarnen, Tricksen, Täuschen vor allem um eines geht: ums Schadloshalten und darum, dabei die Hände in Unschuld zu waschen.

Maurice Philip Remy: Der Fall Gurlitt. Die wahre Geschichte über Deutschlands größten Kunstskandal; Europa Verlag, München 2017

Mehr von Markus Vahlefeld: Mal eben kurz die Welt retten - Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung, Mai 2017. Erhältlich auf markus-vahlefeld.de, im Buchhandel oder, wenn es sein muss, auf amazon.

Leserpost (17)
Wolfgang Richter / 07.11.2017

Das Staatsversagen im Land der aufgegebenen Grenzen hat halt viele Gesichter. Man kann sich nur noch wundern, mit welcher Berechtigung dessen Repräsentanten noch die Loyalität der schon länger hier Lebenden einfordern, dies als kurz gefaßte Wertung, weil die Langfassung zum dicken Wälzer würde. Ursache ist u.a., daß moralische Heuchelei mit selbst erstellten moralischen Leitlinien Sachlichkeit und Rechtsgrundlagen ersetzt haben.

Thomas Weidner / 07.11.2017

Ob Gurlitt, Griechenlandrettung, Aufgabe der Staatsgrenzen, Energiewende etc. etc. - die “höhere Moral” rechtfertigt in Merkeldeutschland grundsätzlich alles. Rechtsbruch inklusive.

Ulla Smielowski / 07.11.2017

Vielen Dank für diesen Artikel… Ich kann es mir so richtig vorstellen, von welcher Selbstgerechtigkeit da so manche Leute erfüllt waren. Vor allem wenn es darum geht, einem doch wohl reichen Manne es so richtig zu zeigen.. Es ist schon erstaunlich, dass solche Rechtsbrüche so einfach begangen werden, ohne jegliche Gewissensbiße…  An solche tollen Werke kommt “man” eben nicht so häufig. Und zu der Berechnung von Renten.. Auch den Deutschen wird bei der Rentenberechnung hier einiges unterschlagen, wenn es möglich ist. Fast keine Rentenberechnung ist richtig, sehr häufig fehlt etwas. Oder es wird mal eben ein Gesetz erlassen, um weniger zu zahlen, z.B. an die Leute die studiert haben.. Da wird, weil ich studiert habe, meine Rente um 300 € gekürzt…  Ist doch auch ein tolles Argument..

Helmut Driesel / 07.11.2017

Das war bloß die Rache für den Österreicher, der damals das ganze deutsche Volk verführt hat, sehr geehrter Herr Vahlefeld. Sie sind ein mutiger Mann, aber so etwas wird in der heutigen Zeit nicht belohnt. Sie haben auch unerwähnt gelassen, dass entartete Kunst in der fraglichen Epoche ja oft verbrannt wurde, was solchen Sammlern wie Gurlitt nachträglich eine moralische Größe verleiht, die er selber bestimmt gar nicht im Sinne hatte. Ganz untergegangen ist auch die Tatsache, dass viel Raubkunst nach dem Krieg ein zweites Mal geraubt wurde, und was sich in den USA gut verkaufen ließ, da wurden nie wieder kritische Fragen gestellt. Zum Umgang der Wendesieger-CDU mit der Kunst im Osten sag ich jetzt gar nix.

B.Klebelsberg / 07.11.2017

Der Regisseur Dominik Graf hat sich des Themas angenommen. Graf ist als Regisseur für die Sender unverzichtbar, weil wenigstens alle paar Jahre einmal eine qualitätvolle Produktion erforderlich ist. So kann er auch über der üblichen heuchlerischen Correctness stehen, die in den Sendern ansonsten vorherrscht. Die Jäger des Gurlitt kamen da ziemlich schlecht weg. Wie der Artikel hier zeigt, zu Recht. Der Film ist empfehlenswert, nur nebenbei geht es um die Hetzjagd. Der echte “Fall” Gurlitt war eine behördengestützte widerwärtige Hetzkampagne der Moralvortäuscher.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können wir meist nur während der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung eines Artikels annehmen.

Verwandte Themen
Markus Vahlefeld / 16.11.2017 / 10:30 / 8

Die Deutschen und die Schicksalsfragen

Im Jahre des Herrn 1923 erblickte ein kleines Büchlein das Licht der Welt, das den Titel trug: „Die Judenfrage als Schicksalsfrage des deutschen Volkes“. Nachdem…/ mehr

Markus Vahlefeld / 09.11.2017 / 06:15 / 5

Klima-Jubelperser: Assad rehabilitiert, Trump isoliert!

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten, die zu Überschriften führen, die man sich nicht ausdenken kann. Vorgestern machte SPON groß auf mit der Titelzeile: Weltklimagipfel…/ mehr

Markus Vahlefeld / 03.11.2017 / 12:15 / 27

Amtsgericht Göttingen schreddert Grundgesetz

Als Schüler habe ich im Gemeinschaftskundeunterricht das Grundgesetz lernen müssen. Und ich schwöre, da kam in einem dieser Grundrechte irgendwas mit „Niemand darf wegen seines…/ mehr

Markus Vahlefeld / 20.10.2017 / 19:38 / 11

Merkels Türkei-Amnesie

Liebe CDU! Eure Parteivorsitzende hat eine Agenda, die sie zwar nicht bekannt gibt, die sie aber gnadenlos durchzieht, egal wie die Beschlusslage ist oder was…/ mehr

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com