Paul Nellen / 16.06.2016 / 16:00 / 2 / Seite ausdrucken

Das Vabanque-Spiel mit den Islam-Verbänden

Die 1-Million-Dollar-Frage, ob und wer von den orthodoxen Islam-Verbänden, mit denen die deutschen Bundesländer sogenannte Staatsverträge abschließen, in Wahrheit in heimlicher Verbindung mit der Muslim-Bruderschaft steht, wird in einem aktuellen Interview mit einem US-amerikanischen Beobachter dieser weltumspannenden Geheimgesellschaft leider nicht beantwortet.

Doch in Kenntnis der einflussbildenden Strukturen und der auch in Deutschland aktiven Netzwerke der Muslim-Bruderschaft sollte jede Landesregierung, die sich zu einem Vertrag mit den Islamverbänden an einen Tisch setzt, im Stande sein, mit Hilfe des Verfassungsschutzes die richtigen entsprechenden Vorinformationen zu erhalten, die spätere unliebsame Überraschungen ausschließen.

Leider ist das Interesse der Länder am Abschluss von Staatsverträgen mit den islamisch-orthodoxen Verbänden größer als ihre Vorsicht. Jene Verträge gelten geradezu als hochersehnte "Wunderwaffe" zur Ermöglichung eines mit der Demokratie kompatiblen Islam in Deutschland. Wehe, wenn sie ihr Ziel verfehlt! Derart alles auf eine Karte zu setzen und dabei weitgehend ungeprüft und unhinterfragt den Integrationserfolg für Millionen Muslime solchen Partnern anzuvertrauen, die womöglich in tief versteckten geheimen muslimbruderschaftlichen Agenden verstrickt sind, könnte sich, wie das von US-Ermittler Steven Merley im KURIER-Interview erwähnte Beispiel Ägyptens zeigt, eines nicht fernen Tages als ein riskantes Vabanque-Spiel entpuppen.

Leserpost (2)
Andreas Rochow / 17.06.2016

Man möchte hoffen, dass diese zwingend notwendigen Erwägungen auch dort Gehör finden, wo die Staatsverträge ausgestaltet, verhandelt und abgeschlossen werden. Bleibt noch die Frage, ob solche Staatsverträge mit Verbänden, die mit dubioser Finanzierung und Fernsteuerung nur verschwindende Minderheiten der Muslime vertreten, überhaupt sinnvoll sind.

Hermann Neuburg / 16.06.2016

Der Islam (egal mit welchen Islamverbänden) ist nicht Teil der Lösung, sondern   d a s   Problem. Muslime müssen nicht in Sachen Islam erzogen werden, sondern in Dingen wie: Freiheit, Gleichheit, Menschenrechte, Volkssouveränität vor Allah-Gesetz Koran, europäische Kultur und Lebensart und Geschichte. Unterrichtung in Sachen Aufklärung und Trennung von Religion und Staat -> keine Bigamie, keine Kinderehen - keine Scharia. Allein das ist wichtig!

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