Ansgar Kruhn, Gastautor / 23.03.2017 / 06:10 / Foto: Tibor Végh / 6 / Seite ausdrucken

Es ist mal wieder soweit: Das Individuum stört

Von Ansgar Kruhn.

Das Individuum, gedacht als rational handelndes und unmittelbar für sich selbst verantwortliches Wesen, hat viele Väter. Im antiken Athen waren es die Philosophen und besonders die Sophisten, die das Individuum in den Mittelpunkt der Welt gerückt haben. In den Tragödien wirkt der Gedanke, dass das Individuum für sein Handeln auch dann die Verantwortung übernehmen muss, wenn die Einflüsse von außen überwältigend sind, bis heute nach. Auch das Christentum – letztlich ein Produkt der ausgehenden Antike – setzte bei aller Gemeinschaftsrhetorik doch auf den einzelnen Menschen und seine individuelle Glaubensbereitschaft.

Spätestens in der Renaissance erlebte das Individuum einen neuen Aufschwung, der Renaissance-Mensch ist mithin sprichwörtlich geworden. Anders als noch im Mittelalter wurde Individualität zunehmend nicht nur als Eigenschaft der Elite, sondern als Charakteristikum von potentiell allen Menschen angesehen. Philosophisch vollendet wurde das Individuum schließlich in der Aufklärung, die unmittelbar die Ursprünge des modernen Liberalismus ausbildete, der wiederum auf das ökonomische und politische Individuum setzt.

Es geht vermutlich nicht zu weit, den Erfolg der Europäer zumindest in Teilen auf diese Gedanken zurückzuführen. Studiert man die im 15. Jahrhundert beginnende „europäische Expansion“, erkennt man deutlich, wie es durch die immense Energie von gegeneinander arbeitenden und von ihren Ideen erheblich motivierten Individuen möglich wurde, dass die verschiedenen kleinen europäischen Herrschaften nicht nur Amerika erobern, sondern auch die asiatischen Reiche – ungleich reicher und größer als die europäischen Länder – dominieren konnten.

Im 20. Jahrhundert wurde schließlich eine doppelte Attacke auf das Individuum, das weitgehend in Gestalt des Bürgers auftrat, geritten: Die modernen Massengesellschaften luden förmlich dazu ein, das Individuum als anachronistisch abzuschaffen und durch gegliederte Körperschaften zu ersetzen. Dafür ließ sich auf eine Ordnung der Gleichheit (Kommunismus) oder eine Ordnung der Ungleichheit (Faschismus) setzen. Bei allen Unterschieden zwischen diesen beiden Ideologien kann doch kein Zweifel daran bestehen, dass im Kern ihres Feindbildes der Liberalismus und mit ihm der eigenständige, sich in erster Linie selbstverantwortliche Mensch mit eigengewählter Lebensform stand. Hitlers Begeisterung für Architektur, stramm marschierende Massen und geometrische Menschenformationen kann man als Sinnbild für dieses Denken ansehen, das im Menschen keinen individuellen Wert erkennen konnte – außer die Erfüllung einer Funktion.

Der Mensch als Sklave seiner Äußerlichkeit

Der Faschismus unterlag, der Kommunismus fast ein halbes Jahrhundert später ebenso. Nach 1945 erlebte man im Westen eine fortschreitende Individualisierung der Lebensformen, die Glorifizierung des „mündigen Bürgers“ und einen ungeahnten wissenschaftlichen und technischen Fortschritt. In den 1990er Jahren schien die Zukunft für das Individuum rosig. Keine 20 Jahre später kann man dies nicht mehr behaupten. Auch dieses Mal scheint der Angriff auf das Individuum aus zwei Richtungen zu kommen. Einmal wäre da eine Erscheinung, die ich Tribalismus nennen möchte, und dann die Funktionslogik des globalen Wirtschaftssystems. 

Unter Tribalismus verstehe ich die aktuelle Erscheinung, zwischen dem Individuum und der Gesellschaft (Summe der Individuen) neue Teilgemeinschaften zu konstruieren, die auf mehr oder weniger willkürlich ausgewählten Eigenschaften einzelner Menschen beruhen. Diese Eigenschaften (wie ethnische Herkunft, Geschlecht, äußere Erscheinungsmerkmale, sexuelle Orientierung etc.) haben die Funktion von Identitätsträgern, das heißt das Individuum gibt einen Teil seiner Individualität zugunsten der Zugehörigkeit zu einer essentialistisch gedachten Gemeinschaft auf. Die typische rhetorische Figur dazu lautet: „Ich – als Frau / Homosexueller / Behinderter / Schwarzer et cetera – sage, dass ...“.

Diese neu gewonnene Identität verheißt dem Einzelnen eine höhere Autorität in seinen Äußerungen, da er sie gewissermaßen als Sprachrohr für eine ganze Gruppe tätigt. Dazu kommt in einem weiteren Schritt die Überzeugung, dass erst solche Identitäten einen unmittelbaren Zugang zur Wirklichkeit ermöglichen. Rationalität und Objektivität gelten überall dort nicht mehr, wo die verschiedenen Identitäten direkt oder indirekt betroffen sind. Mit anderen Worten: Aussagen über die verschiedenen Identitäten lassen sich – in diesem Denken – nur von den Angehörigen der jeweiligen Gruppen treffen.

Man könnte hier schnell geneigt sein, dies als politischen Trick einzelner Interessenvertreter abzutun, doch scheint die Entwicklung dahin zu gehen, dass auch Individuen, die sich dieser „identity politics“ widersetzen, entsprechend ihrer äußerlichen Eigenschaften eingestuft werden. Hier wäre die rhetorische Figur: „Wie kannst Du als Frau / Homosexueller / Behinderter / Schwarzer et cetera denn ... sagen?“ Das Individuum wird so unabhängig von seiner Individualität in seinen aus Äußerlichkeiten gezimmerten Stamm eingesperrt.

So wird ein neues politisches Denken geschaffen: Dem Tribalismus geht es nicht mehr darum, einen Staat zu schaffen, der den Individuen ein freies, das heißt individuelles Leben im Rahmen gewisser Grenzen (Freiheit der Anderen) ermöglichen soll, stattdessen wird es zur staatlichen Aufgabe, den imaginierten Bedürfnissen der verschiedenen Identitätsgruppen Rechnung zu tragen, was vor allem bedeutet, die Menschen so zu erziehen, dass sie Individualität nur noch für innerhalb ihres Stammes möglich halten.

Seine Überzeugungen bekommt dieser „Mensch als Sklave seiner Äußerlichkeit“ direkt von seinem Stamm mitgeliefert. Eine Politik auf Grundlage von rationalen Entscheidungen zum Wohle der Gesellschaft ist aus Sicht des Tribalismus eine anachronistische Unmöglichkeit, die den verschiedenen Identitätsstämmen keine Rechnung trägt. Die Folge davon dürfte eine zunehmende Balkanisierung des Staates zusammen mit einer Alimentierung der Eliten der verschiedenen Identitätsstämme sein.

Die Wirtschaft setzt auf Homogenisierung der Beschäftigten

Kann man den Tribalismus als eine vornehmlich linke Erscheinung, die ihren Rassismus und Sexismus allerdings nur durch die immer wieder wiederholte und unhinterfragte Behauptung, man sei antirassistisch, verdecken kann, begreifen, dann stellt die Funktionslogik der globalen Wirtschaft den aktuellen (eher) rechten Angriff auf die Individualität dar. Dass die Einteilung des politischen Feldes in links und rechts keinen eigentlichen Sinn mehr hat, wird auch durch diese Überlegungen bekräftigt.

Wie dem auch sei, die globale Wirtschaft der großen Konzerne folgt aktuell einer überstaatlichen Funktionslogik, die auf eine Homogenisierung der Beschäftigten setzt. Zwar wird aktuell die Bedeutung von Diversität betont, doch scheint es sich dabei weniger um individuelle Köpfe als um den Einbezug von Trägern der oben beschriebenen Identitätsstämme zu drehen. Ob man nun weiß oder schwarz, hetero- oder homosexuell ist, komplexe Zusammenhänge sind für alle in das Kauderwelsch der PowerPoint’schen Halbsätze zu pressen.

Während die Bedeutung von Steuergeldern, die für immer umfangreichere Projekte (auch bereits solche des Tribalismus im oben formulierten Sinne) benötigt werden, wächst, steigt zwangsläufig auch die Bedeutung der Wirtschaftsunternehmen, die ihre Vorstellungen wiederum in staatlichen Einrichtungen wie der Schule und den Universitäten umsetzen können. Die alten Lehrpläne, die für die Vermittlung eines gewissen Bildungskanons standen, werden zunehmend durch Kompetenzpläne ersetzt, in denen es nicht mehr um Wissen als Selbstzweck, sondern die Vermittlung von wirtschaftsnahen Fähigkeiten geht. Ein solches Bildungssystem fördert nicht das Heranwachsen von Individuen, sondern von Funktionserfüllern. Ähnlich ist es an den Universitäten, wofür ich ein persönliches Beispiel anführen möchte.

Ich unterhielt mich mit einer älteren Informatikprofessorin, die enge Verbindungen zu einem großen deutschen IT-Unternehmen hat. Dieses Unternehmen trat damals für die Einführung des Bachelors und Masters ein, da man an jüngeren und billigeren Absolventen großes Interesse hatte. Aus Sicht des Unternehmens sind für die meisten Aufgaben keine voll ausgebildeten Akademiker nötig, das Tagesgeschäft benötigt im Kern spezialisierte Sachbearbeiter. Entsprechend betonte man, dass der Bachelor-Studiengang möglichst praktisch anzulegen sei. Für die wichtigen Innovationen und neue Produkte hingegen kauft sich das Unternehmen zielgerichtet und international Absolventen von amerikanischen Elitehochschulen und Experten ein. Für einen Großteil der Angestellten ist Austauschbarkeit das wichtigste Kriterium. 

Am Ende steht der Funktionsmensch

Neben den beiden ausführlicher beschriebenen Faktoren sind weitere Entwicklungen zu nennen, die zu einer Schwächung des Individuums führen. Da wäre etwa eine Politik der großen Zahl, die es sich mehr und mehr zur Aufgabe macht, Probleme durch Zahlenverschieberei zu lösen. Stimmt die definierte Wunschzahl von Akademikern nicht, dann wandelt man eben Ausbildungen in Studiengänge um, bis die Zahlen „stimmen“. Ähnlich macht man es bei der Bevölkerungszahl. Sinkt die Zahl der Deutschen, dann müssen eben Zuwanderer angelockt werden, bis die Zahlen wieder „stimmen“. Ob es überhaupt die Aufgabe des Staates ist, seine Bürger in gewünschte Richtungen zu drängen oder vor vollendete Tatsachen zu stellen, spielt keine Rolle mehr. Der Gedanke, dass der Bürger in erster Linie eine Funktion für den Staat zu erfüllen hat, scheint sich weitgehend durchgesetzt zu haben.

Entsprechend hart werden Steuerhinterziehungen oder sogar das Nicht-Bezahlen von GEZ-Gebühren bestraft. Durchaus auf einer Linie mit den Nationalsozialisten ist man wieder im Hinblick auf Gesundheitsfragen: Gesunde Ernährung, sportliche Betätigung, reduzierter Alkohol- und Tabakgenuss sind mithin Bürgerpflichten geworden, die über Besteuerung, politische Bildung und in Zukunft vielleicht auch über Gesetze eingefordert werden. Liberalismus ist nachgerade zum Schimpfwort geworden, obgleich er als einziges der drei großen politischen Systeme des 20. Jahrhunderts keine Lager zur Verfolgung und Vernichtung seiner Gegner errichtet und stattdessen ein bisher unerreichtes Lebensniveau geschaffen hat.

Am Ende der geschilderten Entwicklungen wird, wenn es so weitergeht, nicht mehr das Individuum stehen, sondern der Funktionsmensch. Vielleicht hat sich das Individuum historisch einfach überlebt und taugt nicht mehr für die neuen sozialen und politischen Systeme, deren Entstehen wir gerade beiwohnen. Wir werden sehen.

Ansgar Kruhn ist Historiker und nebenbei Reisender in Sachen Weltanschauungstourismus .

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Leserpost (6)
Ralf Noske / 23.03.2017

Gerade am gestrigen Abend lief ein Film, der uns einen guten Ausblick in unsere Zukunft gestattete. Demolition Man mit Stallone und Snipes. Ob er zufällig lief oder von einem umtriebigen Programmdirektor ausgewählt wurde ist mir nicht bekannt. Allerdings ist schon erstaunlich, welchen Weitblick die Macher 1993 an den Tag legten. Schade für alle, die den Film nicht sehen konnten. Er wird sicher demnächst verboten.

Volker Kleinophorst / 23.03.2017

Toller Text, Herr Kuhn. Ja, wenn der neue Mensch geschaffen wird, endet es immer blutig. Wo wir wieder beim alten Menschen sind. Denn Blutig gehörte ja schon immer zu den Kernkompetenzen des Homo Sapiens. “Sie sind so menschlich.” “Sie müssen jetzt nicht gleich beleidigend werden.”

Robert Orosz / 23.03.2017

Funktionsmensch trifft es schon ganz gut. Und an der Uni-Fakultät für Maschinenbau wird nur jenes Institut gebührend hofiert, welches als verlängerte Werkbank unternehmerischer F&E-Abteilungen fungiert. Alles andere ist blöd und Unnütz. Wussten wir doch schon zu Schulzeiten: Latein ist doof , spricht ja keiner mehr. Dort wo sich Regungen auftun, der eigenen Individualität Ausdruck zu verleihen, wird schnell Abhilfe geschaffen: Sich tätowieren lassen. Oder das individuelle Konfigurieren von Apps, eines Minis oder Smarts oder das Nachplappern veröffentlichter Meinung als eigene Erkenntnis.

Herbert Dietl / 23.03.2017

Ja, Herr Kruhn, Sie stecken den Finger in die Wunde. Mein Sohn hat sich nach einem tollen Abitur für das Studium International Business Administration entschieden. Ich sagte, bevor Du auf “Die” schimpfst, setze Dich intellektuell auseinander. Nach einem Semester hat er die Brocken hingeschmissen. Er hat es nicht ausgehalten sich als Funktionsgehilfe/-elite von Wirtschaft, Politik, Parteien und Staat dressieren zu lassen. Jetzt lernt er den Beruf des Landwirts, und ich hoffe er wird wie ich, irgendwann D den Rücken kehren. Natürlich wird er seine Erfahrungen machen, aber es werden seine sein. Gut gemacht, Junge!

Dr. Roland Mock / 23.03.2017

Die hier beschriebene Tendenz des Staates, “seine” Bürger immer stärker bevormunden zu wollen, ist bekannt. Nur hier ausgerechnet die Wirtschaft als ein Beispiel zu nennen, halte ich für arg verfehlt. Eher das Gegenteil ist der Fall: Unternehmen werden vielfach durch sinnlose, ideologiegesteuerte Vorgaben und Einschränkungen gegängelt; mitunter wird ihnen gar brutal die Geschäftsgrundlage entzogen. Stichworte: “Energiewende” und “Antidiskriminierungsgesetz”. Und was, bitte, ist an dem Ziel von Unternehmen, Studieninhalte “wirtschaftsnaher” zu gestalten, d.h. Studenten an die Praxis heranzuführen, zu kritisieren? An den hiesigen Unis ist doch bisher eher das Gegenteil der Fall. Die Wirtschaftskompetenz eines durchschnittlichen Studenten oder Azubi in Deutschland ist jener seiner Kollegen in angelsächsischen Ländern deutlich unterlegen. Mit “Gleichschaltung”, schon gar nicht jener im nationalsozialistischen Sinn, hat dies nichts zu tun. Harvard-und Yale-Studenten sind jenen der Freien Universität Berlin deshalb überlegen, weil die Umkreis ansässigen Unternehmen gezielt Lehre und Forschung im Sinn späterer Nutzbarkeit beeinflussen. Was den Begriff “Liberalismus” betrifft: Solange demokratisch geführte Länder (wie jene der EU) Zeit für Gender-Blödsinn, Dieselverbote und Frauenquoten in Aufsichtsräten haben, wird man ihnen Kraft und Wille zur Lösung der tatsächlich bestehenden Probleme (Ungesteuerte Einwanderung, Terrorismus, Eurokrise esc. etc.) absprechen. Und benachbarten Staatslenkern wie Putin und Orban (Erdogan sowieso) Handhabe geben, den Begriff Liberalismus als Schimpfwort für Untätigkeit und Weicheierei (vulgo für Inkonsequenz) zu nutzen.

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