Archi W. Bechlenberg / 08.04.2018 / 06:25 / Foto: Pixabay / 13 / Seite ausdrucken

Das Antidepressivum: Schreckschrauben

Am Donnerstag vor Ostern bemerkte ich, dass mein Oldie Wasser, pardon, Kühlmittel verlor. Da ich seit nunmehr 46 Jahren stets mit drei Augen Auto fahre (zwei für die Straße, eins für die Instrumente), fiel mir auf, dass die sonst stets im untersten, blau markierten Viertel des Tachoinstruments dümpelnde Anzeigenadel für die Kühlertemperatur bedenklich Richtung Rot wanderte. Der Klügere kippt nach, und um es noch provisorisch bis zu Hause zu schaffen, besorgte ich aus dem nächstgelegenen Supermarkt ein Sixpack Wasser und füllte den Kühler damit auf. Er war zu Hause schon fast wieder leer.

Der Schaden war leicht gefunden, und leider bestand er nicht bloß aus einer durchgerosteten Schlauchschelle an leicht zu erreichender Stelle. Es war die Wasserpumpe, aus der es weniger tropfte, als vielmehr lief. Der Werkstattmann ließ am Telefon deutlich erkennen, dass meine Anfrage nach einem Termin am nächsten Tag auf keinerlei Verständnis traf. Es sei Karfreitag, da habe er natürlich zu. Da ich den Mann als wenig fromm einschätze, vermute ich, dass das Reparieren von Autos an diesem Tag gesetzlich verboten ist.

So wie auch vieles andere, zum Beispiel das öffentliche Aufführen von Filmen wie „Schnapsnase und Schlappohr“, „Die Abenteuer des Rabbi Jacob“, „Bettgeheimnisse  junger Lippen“, „Saufbold und Raufbold“ oder des thematisch mit letzterem wahrscheinlich eng verwandten „Harald Juhnke, der Schrecken der Kompanie“. Ja, selbst von „Freddy und die Melodie der Nacht“ und „Tatis Schützenfest“ müssen Filmvorführer und -zuschauer Abstand halten. Die gesamte Liste von cineastischen Werken, deren Zurschaustellung eine Verletzung des religiösen und sittlichen Empfindens in Deutschland bedeuten würde, umfasst derzeit rund 700 Titel, der vielleicht bekannteste Fall ist Monty Pythons „Das Leben des Brian.“ Wegen Blasphemie. Ein „Verbrechen ohne Opfer“, wie es Salman Rushdie einmal formulierte.

So verständigte ich mich denn mit dem Alte-Minis-Werkstatt-Spezialisten auf den Dienstag nach Ostern. Doch schon kurz nach Auflegen des Hörers wurmte mich die Sache. Zum einen – Sie werden das bestens kennen – finden Handwerker, lässt man sie nur erst einmal ran, zuverlässig weitere Schäden, die umgehend beseitigt werden müssen. Das ist beim Zahnarzt nicht anders als beim Dachdecker und beim Klempner nicht anders als beim Elektriker. Und das würde auch diesmal nicht anders werden; spätestens, als der Schraubermeister am Telefon ferndiagnostizierend andeutete, da seien Kühler und das gesamte Geschläuch wohl auch fällig, wurde ich hellhörig. Und zum anderen: habe ich nicht zwei gesunde Hände?

Seit fast 30 Jahren British Elend

Seit 1989 plage ich mich mit englischen Autos der Marken Austin und Rover herum (auch als British Elend bekannt). Insbesondere die Elektrik ist legendär; das (inoffizielle) Motto des Herstellers lautete „Get home before dark“. Lucas, so hieß das Unternehmen, besaß das Patent auf den Kurzschluss, und Lichtschalter von Lucas kannten nur die drei Stellungen „Glimmen, Flickern, Aus“. Es gibt eine Zeichnung, die angeblich aus dem Hause Lucas stammt und darstellt, wie man eine defekte Sicherung ersetzen kann. Ein kleiner Nagel schafft 97 Ampère, ein Stück Alufolie 243 A, ein großer Nagel 612 A, und ein Stehbolzen von der Größe, mit denen die Wasserpumpe angeflanscht wird, sagenhafte 1.482 A.

Dass die Briten gerne warmes Bier trinken, liegt daran, dass Lucas auch Kühlschränke baute. Allerdings muss ich Lucas, auch bekannt als „The Prince of Darkness“, etwas in Schutz nehmen; die Minikonstrukteure hatten wesentliche Teile der elektrischen Anlage genau in den Bereich gelegt, der bei Regen dem Spritzwasser am meisten ausgeliefert ist. Da müsste auch Bosch passen. Die Wischtücher, die ich über die Jahre zum Trockenwischen des Zündverteilers gebraucht habe, dürften, nebeneinander gelegt, locker die Fläche einiger Fußballfelder bedecken.

Es gibt wohl kaum eine Schraube innen und außen, die ich in dieser Zeit noch nicht in den Händen hatte. Die meisten davon wusste ich sogar später beim Zusammenbau wieder ihrem richtigen Ort zuzuordnen. Undichte Wasserpumpen waren einige fällig, deren Austausch ist eine der einfacheren Übungen; das Aluminiumteil von der Größe einer etwas dickeren Cigarilloschachtel ist rechts am Motor mit vier Bolzen angeflanscht und ruckzuck entfernt und gegen eine neue ausgetauscht. Dichtung nicht vergessen!

Eigentlich. Um an die Pumpe zu kommen, muss der gesamte rechte Motorraum ausgeräumt werden, also ungefähr so, wie der Platz unter der Spüle, damit der Klempner an den verstopften Siphon kommt. Dumm nur, dass man im Falle des Minis nicht bloß ein paar Eimer und Flaschen wegstellen, sondern die komplette Kühlanlage ausbauen muss. Aber erst, nachdem man die Frontverkleidung des Wagens entfernt hat. Ach ja, natürlich müssen auch die Lichtmaschine sowie der Keilriemen und ein paar Kabel aus dem Weg geräumt werden. Ansonsten hätte man zwar einen Blick auf den Delinquenten, aber mehr auch nicht. An ein Ausbauen und -wechseln wäre nicht zu denken.

Dafür braucht man Platz, und der ist im Motorraum knapp, sehr knapp. Erst recht, weil es den britischen Ingenieuren über die vielen Jahre der Minifertigung (1959 – 2000) hinweg immer wieder gelang, in dem nicht vorhandenen Platz weitere Teile unterzubringen: einen Bremskraftverstärker, ein elektronisches Steuergerät (für das der Wischwasserbehälter in den Kofferraum weichen musste), ein Kühlerüberdruckausgleichsgefäß sowie einen zweiten, motorbetriebenen Kühlventilator. Leider nie eine Servolenkung.

Ein Sixpack Laphroaig 10 und einige Schachteln Toscani

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es, nichts bremste mich in meinem Vorhaben. Für das eingesparte Geld konnte ich mir ein hübsches Sixpack Laphroaig 10 sowie ein Dutzend Schachteln Toscani zusätzlich kaufen. Wenn das kein Ansporn war! Auch entdeckte ich eine gewisse Symbolik. Karfreitag würde der Kleine tot darniederliegen, um dann in den kommenden zwei Tagen wiederaufzuerstehen. Nein halt. Bis dahin wären die Ersatzteile nicht da. Und was ich brauchen würde, wüsste ich erst, wenn alles alte fein säuberlich vor mir lag. Also keine Symbolik, bloß eine ganz normale Reparatur.

Wann hatte ich die letzte Wasserpumpe in Arbeit? Es war schon etwas her, zwanzig Jahre oder mehr. Drum einen Blick in das in elektronischer Form vorliegende, mehr als 300 Seiten starke Werkstatthandbuch geworfen. Wasserpumpe, Wasserpumpe … die Volltextsuche gab nichts her. Das Teil heißt korrekt Kühlmittelpumpe. Denn natürlich kreist nicht H2O durch Schläuche, Thermostat, Wärmetauscher, Ventile und Pumpen, sondern eine Flüssigkeit, die vor einigen Jahrzehnten gerne als Weinadditiv eingesetzt wurde; die Älteren unter uns beginnen noch heute bei der Erinnerung daran zu weinen.

Was das Handbuch sagte, deckte sich mit meinen Erinnerungen: alles keine wirklich große Sache. Das störende Geraffel, allem voran Frontgrill, Lichtmaschine, Kühler, Kühlerverkleidung, Kühlventilator und die Schläuche raus geschraubt, die vier Bolzen der Pumpe entfernt, und schon hätte man das Ding in der Hand.

Kater Django schaut konzentriert zu

Car-Freitagmorgen legte ich los. Wären nicht sämtliche Schlauchschellen – und von denen gibt es eine Menge – verrostet und verrottet, wäre das alles in gemütlichen zwei Stunden getan gewesen. Doch nicht eine der Schlauchschellenschrauben regte sich, selbst nach dem tüchtigen Einsprühen und Einwirken von Caramba. Inzwischen hatte sich Kater Django eingefunden, der stets hochkonzentriert zuzuschauen pflegt, wenn ich etwas Handwerkliches tue. Am Auto schrauben, einen Bilderrahmen leimen, Schubladen aufräumen – Django ist immer dabei. Das ist putzig anzusehen, und wir unterhalten uns dabei angeregt; ich muss allerdings aufpassen, dass ihn nicht ein Gegenstand, vor allem Schrauben, Muttern oder auch kleine Werkzeuge so faszinieren, dass er sie wegschleppt.

Im aktuellen Fall eine große Gefahr, es wimmelte geradezu vor Muttern, Schrauben, Unterlegscheiben und Bolzen. Hinzu kamen als Gegenstände seiner Begierde noch Teile meines neuen Lieblingswerkzeugs: eine Art Miniallzweckwaffe, auch „schnelldrehendes Multifunktionswerkzeug“ genannt, das gerne nach einem Hersteller „Dremel“ genannt wird, so wie auch alle Papiertaschentücher Tempo heißen und jeder Klebestreifen Tesa. Zu diesem Gerät gehören hunderte von teils winzigen Tools, mit denen man polieren, schleifen, sägen, flexen, bürsten und gravieren kann, und sicherlich noch vieles, vieles andere. Django hatte die Kiste mit den Dremeldingern gleich ins Auge gefasst, und nur sehr ernste Gespräche unter Männern hielten ihn davon ab, darin zu wühlen. (Es war eigentlich immer dasselbe Gespräch, ich musste es nur alle paar Minuten wiederholen, länger scheint das Gedächtnis eines Katers angesichts einer Kiste voll glitzernder Dremelutensilien nicht zu halten.)

Mit Hilfe des Dremels flexte ich die zwar maroden, aber dennoch nicht zu bewegenden Schlauchschellen durch, wobei ich tunlichst darauf achten musste, dass ich dem Schlauch nicht zu nahe kam. So ein dummes Stück Gummi kostet locker mal einen knappen Hunderter. Überhaupt sind mir Preise von Autoteilen ein unergründliches Mysterium. Während eine Kühlmittelpumpe, ein immerhin recht massives Stück Metall mit einem nicht ganz schlichten Innenleben, etwa 30 Euro kostet, verlangt der Händler für die Kühlerverkleidung, die nichts anderes als ein Blechrahmen mit einem Loch in der Mitte ist, unfassbare 184 Euro. Eine Art wasserfester Karton, den die Briten sich später einfallen ließen, um die bis dahin komplett vor Nässe ungeschützte Elektrik des ansonsten wirklich pfiffig konstruierten Wägelchens wenigstens etwas vor dem ständigen Absaufen zu schützen, zieht dem Käufer gut 80 Euro aus der Tasche. Dagegen sind die 150 Euro für eine aus vielen Einzelteilen bestehende Drehstromlichtmaschine geradezu ein Schnäppchen.

Moos am Fenstergummi? Im Nu weggedremelt.

Der Dremel hat sich wieder einmal bestens bewährt, ich weiß gar nicht, wie ich jemals ohne ein solches Gerät leben konnte. Flugrost auf der Stoßstange? Polierkissen aufmontiert und schon isser weg, selbst in den kleinsten Ecken. Moos am Fenstergummi? Im Nu weggedremelt. Es gibt sogar niedliche Kreissägeblätter, die sich völlig ungeschützt mit hoher Geschwindigkeit drehen, mit ihnen könnte man sich wahrscheinlich im Falle eines weitab von jeder Zivilisation erlittenen Unfalls, bei dem eine Hand zwischen Felsbrocken eingeklemmt wurde, freioperieren. Sofern eine Steckdose in maximal zwei Metern Entfernung vorhanden ist.

Besonders goldig finde ich die Flexscheiben für das Gerät, sie haben den Durchmesser eines 5 Cent Stücks und sehen eher wie Spielzeug aus, und irgendwie sind sie das auch, aber eins, das ich keinem Kind in die Sind-so-kleine-Hände geben würde. Pro Schlauchschelle brauchte ich eine Scheibe. Es schlugen heftige Funken, und einmal dachte ich daran, dass sich die hoffentlich dichte Benzinpumpe gleich nebenan befindet. Aber was soll's. Anders hätte ich die Schellen wohl kaum in vergleichbarer Zeit entfernen können.

Danach ging es ganz flott, in etwa der gleichen Zeit, die ich für die Schellen gebraucht hatte, war alles andere ausgebaut. Gekrönt wurde die Aktion von einem Blick in die Kühlmittelpumpe. Gut, es war eindeutig noch die erste, sie hatte somit also fast 30 Jahre auf dem Schaufelrad und war entsprechend antik. Aber Rost hätte trotzdem nicht da hinein gehört. Irgendwer unter den Vorbesitzern... ach egal. Muss ich halt das Kühlsystem noch durchspülen.

Nachdem alles ausgebaut und kontrolliert war, hatte ich einen Überblick in Sachen Ersatzteile. Pumpe und Dichtung waren klar, die wurden benötigt. Der Kühler ist dicht und kommt wieder rein, er muss nur mal mit Kaltreiniger außen durchgespritzt werden. Die Kühlerverkleidung hat ein wenig Rost um die Löcher für die Schrauben herum, der wird weggedremelt. Und sonst: Wenn der Patient schon mal offen vor mir liegt, sollte ich noch ein paar kleine Dichtungen ersetzen, auch der Keilriemen ist leicht angefressen und gehört ausgetauscht. Eine Tüte neue, rostfreie Blechschrauben für den Frontgrill sollte ebenso sein, wie die besten aller denkbaren Schlauchschellen.

Haben Sie schon einmal versucht, Schlauchschellen vom Grabbeltisch des Discounters ordentlich feste anzuziehen? Nach fest kommt dann zuverlässig lose. Den jetzt halbleeren Innenraum prophylaktisch mit Rostschutzfarbe zu streichen ist auch keine schlechte Idee. Also konnte ich die Bestellung beim Fachhändler für britisches Elend aufgeben. Morgen (ich schreibe dies am Donnerstagabend) sollen die bestellten Teile eintreffen. Wenn alles klappt, könnte ich gerade jetzt, da Sie dies lesen, auf Eifeltour sein. Falls Kater Django nicht doch etwas einkassiert hat.

Links:

Filme, die am Karfreitag nicht gezeigt werden dürfen

Ausschnitt aus Kentucky Fried Movie (darf feiertags nicht vorgeführt werden)

The Italian Job (Car Chase-Mini Coopers)

The History of the Mini - Full Documentary

Jeremy Clarkson (Top Gear) fährt Mini

Wasser – der natürliche Feind des Mini

Mini Classic Rennen, Pau 2013

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost (13)
Stefan Leikert / 08.04.2018

Hallo Herr Bechlenberg, mit dem Baujahr/Modellvariante komme ich nicht ganz klar…Aber egal, wo wohnen Sie denn? Wir könnten ja mal ein lustiges Schraubenraten veranstalten. Wer falsch rät muss schrauben: z. B. den Motorgummi an dem Kupplungsdeckel - natürlich bei eingebautem Motor - oder eben das Lüfterrad - Himmel, was für ein Spaß!

Henner Meier / 08.04.2018

Die ungeschützten 4 Zündkerzen mit ihren simplen Steckern zählen beim Ur-“Mini” zu den frontalen Akren - also zur weit vorgelagerten Position des quer eingebauten Motors. Jedes Kind konnte sofort sagen, dass diese Steckerchen direkt hinter dem wasserdurchlässigen Grill beim kleinsten Regenspritzer benetzt und bei stärkerem Regen geflutet würden. Eine Blickdiagnose. Und Kühlwasser verloren die Dinger am liebsten. Ich habe mal kaltes Wasser nachgeschüttet - leider in den heißen Motor. Da machte es ein ganz kaltes, trockenes,  kurzes - also unvergessliches “Knack” und der Motorblock war gerissen. Beim Anlassversuch kam Kühlwasser aus dem Auspuff. Motor: Totalschaden. Den habe ich allerdings nicht British Lappland, sondern eigener Blödheit zugeschrieben.

Andreas Kuhn / 08.04.2018

Hach ja - da werden Erinnerungen wach. An den Ölwechsel am Innocenti meines Freundes (für die nicht-Eingeweihten: Mini-Motor mit italienischer Karosserie darum, fährt bergauf 120 und bergab auch und hat ein Lenlkrad in LKW-Größe und Position), An den später erfolgenden Motortausch - und ja, ein Minimotor passt in den Kofferraum eines Kadet B! An die Restauration meines Unimog 403 - komplett und zeitweise bibbernd in einer Scheune, die Schweißarbeiten erledigt mit einem Schweißgerät von anno domini günstig von der DB erstanden (wassergekühlt, separater Aufsatz für Drahtvorschub, 20 m Schlauchpaket) Und eine große Grabbelkistre, in die alle Schrauben und Kleinteile geworfen wurden, die nicht zwingend zugeordnet werden mussten.

Harald Weiler / 08.04.2018

Sehr geehrter Herr Bechlenberg, Sie sind wirklich hart im Nehmen. Ihre Leidensfähigkeit bei der Reparatur dieses Minis grenzt an Masochismus. Die Deutschen haben mal ein Auto hergestellt, bei dem man wirklich überall gut drankam. W123 hieß die Serie von Mercedes. Ist auch schon lange her und verglichen mit Ihren Erfahrungen muss das einfach nur langweilig sein. Dafür gab es aber auch keine verschrammten Hände. Viele Grüße Harald

Michael Jansen / 08.04.2018

Car-Freitag, schöne Formulierung! Ich weiß ja nicht, ob der Begriff bereits existierte, aber den sollten Sie sich schützen lassen. Jedenfalls kann ich die geschilderte Bastelei sehr gut nachvollziehen, habe ich doch den diesjährigen Karfreitag, da endlich einmal passende Temperaturen, ebenfalls für Arbeiten an einem alten Fahrzeug genutzt. Es handelt sich dabei zwar “nur” um eine fast 30 Jahre alte BMW, aber die Erlebnisse waren ähnlich: nach jeder endlich gelösten festgefressenen Schraube tauchte der nächste Gammel auf und für Rost findet sich überall ein lauschiges Plätzchen. Als Zuschauer hatte ich dabei statt Kater unsere beiden Dackel, beide durchaus technikinteressiert. So, jetzt geht es wieder raus zum Schrauben!

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Archi W. Bechlenberg / 11.03.2018 / 06:20 / 8

Das Antidepressivum: Canterbury hilft

Ein gutes Antidepressivum betäubt nicht und macht nicht gleichgültig gegenüber der Außenwelt. Es hilft stattdessen, verloren gegangenem Boden unter den Füßen wieder Festigkeit zu verleihen,…/ mehr

Archi W. Bechlenberg / 25.02.2018 / 06:27 / 10

Das Antidepressivum: Es lebe die Zwangsjacke!

Vor ein paar Tagen kam ein Freund im Zusammenhang mit einem geplanten Fotoprojekt darauf zu sprechen, dass Motorradfahrer oft eine lebenslange Liebe zu ihren Lederjacken…/ mehr

Archi W. Bechlenberg / 05.11.2017 / 06:00 / 4

Das Antidepressivum zum Sonntag: Auf der Resterampe

Ich habe zu Resten ein gespaltenes Verhältnis. Reste haben keinen guten Ruf. Das mag vor allem von der Kombination der Wörter 'Reste' und 'Essen' her…/ mehr

Archi W. Bechlenberg / 14.09.2017 / 15:23 / 15

Never Mohr

Nach einigem Zögern hat das Lübecker Café „Niederegger“ seine „Mohrenkopftorte“, eine seit einem halben Jahrhundert unter diesem Namen angebotene Biskuit-Vanillecremetorte mit Schokoladenüberzug,  in „Othellotorte“ umbenannt. …/ mehr

Archi W. Bechlenberg / 10.09.2017 / 08:16 / 4

Das Antidepressivum zum Sonntag: Was bleibt, ist die Musik

Radio an. „...ist es wahrscheinlicher, im Lotto abzuräumen, als bei einem Terroran...“ Radio aus. Warum nur falle ich immer wieder darauf rein. Warum bekomme ich…/ mehr

Archi W. Bechlenberg / 25.06.2017 / 06:25 / 2

Das Antidepressivum zum Sonntag: Ein Messer zum Anbeten

Den Ausweis kann ich vergessen, das Portemonnaie, ja sogar das Mobiltelefon. Aber immer dabei habe ich ein Laguiole-Taschenmesser. Seitdem ich vor vielen Jahren in Frankreich…/ mehr

Archi W. Bechlenberg / 20.11.2016 / 05:15 / 4

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Nix als Theater!

Schon als Bub träumte Max Reinhardt davon, einmal in seinem Leben Wedekinds Lulu in der Salzburger Kollegienkirche zu inszenieren. Mit zwei Handpuppen namens Lauser und…/ mehr

Archi W. Bechlenberg / 13.11.2016 / 06:25 / 6

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Musik mit und ohne Irrtum

Was für eine Woche. Hätte Pimento Lobotomi nicht dieser Tage seine wüste Sahara geschubst, Presse und Polizei wären vor Langeweile in vorgezogenen Winterschlaf gefallen. Nichts,…/ mehr

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com