Archi W. Bechlenberg / 05.02.2017 / 06:00 / Foto: Tim Maxeiner / 2 / Seite ausdrucken

Das Anti-Depressivum zum Sonntag:  Miststück, Monster, Ungeheuer

Aus Büchern zum Thema Depression könnte ich einen hübschen Turm stapeln, gut einen halben Meter hoch, eher mehr. Er wäre fragil und wackelig und könnte sich wenigstens auf diese Weise nützlich machen. Dass diese Bücher noch immer einen Platz in meiner Bibliothek einnehmen und dort dem Staub, zu dem auch wir einst zurück kehren, eine solide Ablage bieten, hat nur damit zu tun, dass ich so schlecht etwas wegwerfen kann, und Bücher schon gar nicht. 

Als Alexander Wendts Buch „Du Miststück, meine Depression und ich“ im vergangenen Jahr erschien, war ich betrübt. Ich lese seine Texte immer gerne, voller Bewunderung über die klugen Gedanken, die geschliffene Sprache und die scharfen Schlüsse, die er zieht und nachvollziehbar vermittelt. Dass er nun ein Buch über Depression geschrieben hatte, gefiel mir nicht, denn ich wollte es nicht lesen, auch nicht von ihm verfasst. Bis vor ein paar Wochen hielt ich mich daran, dann kam es doch ins Haus. Es machte sich gut auf dem nicht gerade flachen Stapel ungelesener Bücher neben dem Kanapee, bei flüchtigem Hinsehen wäre es wegen des Covers auch als Sammlung mit Gedichten des Expressionismus durchgegangen.

Meine Frau nahm es dann vom Stapel und begann darin zu lesen, und sie legte es erst wieder aus der Hand, als sie damit durch war. Für mich ist das stets ein eindeutiges Signal, dass ich ein Buch lesen muss; nicht anders erging es vor einigen Wochen, als sie Cora Stephans „Margo“ auf ähnliche Weise – wenn auch über mehrere Tage hinweg – verschlang. Es dauerte dann noch ein wenig, bis ich das „Miststück“ ebenfalls zur Hand nahm. Wer mit dem Thema vertraut ist – und das bin ich fürwahr – muss damit rechnen, dass ihn der Inhalt eines solchen Buches triggert; soll sagen: Dinge lostritt, die man besser ruhen lassen sollte. Doch ich wollte es endlich angehen. Und so habe ich mich dem Text vorsichtig genähert, erst nur geblättert, ein wenig quer gelesen, ein paar Sätze, dann auch mal den einen und anderen Absatz.

Sofort fand ich Namen und Begriffe, die mir vertraut sind. Andrew Solomon, David Foster Wallace und Nick Hornby, um dessen Buch „A Long Way Down“ ich bis heute einen Bogen gemacht habe; wahrscheinlich zu Unrecht, da es meines Wissens kein larmoyanter Abgesang, sondern vielmehr ein schwarz-humoriges Kunststück ist. Doch musste ich seinerzeit beim Lesen der Inhaltsangabe an die junge Frau denken, die mir vor ein paar Jahren von jedem hohen Gebäude in der Stadt zuverlässig berichten konnte, wo und wie man dort aufs Dach kommt und wo man die Fenster im Treppenhaus öffnen kann und wo nicht, und daran erinnere ich mich nur ungern.  Hornby, es tut mir Leid. Mit uns wird das vorläufig nichts.

Ein Menschen, der weder sich, noch dem Leser, etwas vorspielen will

Vieles sprach mich somit bereits beim vorsichtigen Herantasten an das „Miststück“ an. Bis auf diesen vom Autor gewählten Begriff, er erscheint mir zu harmlos für dieses Höllenungeheuer, bei dem selbst Hieronymus Bosch im Versuch, es bildlich darzustellen, die Haare aus dem Pinsel gefallen wären. Ich wurde mutiger. Der Triggereffekt hielt sich in Grenzen, auch wenn mir vieles nur zu bekannt vorkam, wie die Beschreibung des ominösen Fragebogens zur Depressionsdiagnostik; den muss wohl jeder ausfüllen, der in die Klapse (diesen Begriff habe ich mit Freuden im Buch gefunden, benutze ich ihn doch selber oft und gerne. Und ehe jemand meckert: Wir dürfen das!) will oder soll. Das Formular steckt voller Tücken, da sich Fragen wiederholen, nur manchmal anders formuliert oder in Form ihres Gegenteils, und wer denkt, er könne sich eine Depression zulegen, um damit mal etwas aus dem Alltag zu entfliehen, kann so ganz zuverlässig enttarnt werden, denn sich widersprechende Antworten sind schnell gegeben und eben so zuverlässig vom Arzt entdeckt.

Schnell war mir klar, da schreibt jemand, der weiß, über was und auch wie, und es gefiel mir, und ich ließ das Querlesen und begann von vorne und war nach wenigen ersten Sätzen gebannt durch Stil und Sprache. Gebannt auch von der Ehrlichkeit Alexander Wendts. Er hat auch und vor allem ein Buch über sich selber geschrieben, über einen Menschen also, der in „Saturns Schatten“ (Andrew Solomon) lebt und daraus keinen Hehl macht und weder sich, noch dem Leser, etwas vorspielen will: „Die meisten Depressiven müssen lebenslänglich mit ihrer Krankheit zurechtkommen. Sie verschwindet ab und zu unter der Oberfläche, manchmal von allein, meist mit medikamentöser Hilfe. Aber immer mit der Abschiedsformel des Rosaroten Panthers: Ich komm wieder, keine Frage.“ Das ist die Lage, ohne Firlefanz und Schönrederei ausgedrückt. Da muss Mancher, der etwas von der Art „Nie mehr depressiv“ oder „Die 10 Gebote des Seelenfriedens“ lesen wollte, wahrscheinlich schlucken.  Immerhin, es geht Hoffnung machend weiter: „Du kannst mitbestimmen, wie du mit deiner lästigen Begleitung lebst. Du musst dich nicht unterwerfen. Du brauchst deine Autonomie nicht aufzugeben.“

Das ist so richtig wie leicht gesagt. Depression ist eine der potenziell tödlichsten Krankheiten. Wer sich ihr durch Suizid entzieht, hat seine Autonomie eben doch irgendwann aufgegeben, und nur ein letztes Aufflackern von Selbstbestimmung hat ihn diesen Schritt noch gehen lassen können. Das ist nicht ohne. Die Zahlen derjenigen, die sich als Konsequenz einer Depression das Leben nehmen – bei einer Major Depression ist das jeder siebte – wäre wohl noch höher, wenn nicht viele Betroffene die dazu notwendige Energie gar nicht mehr aufzubringen im Stande wären. Um diesem finalen Schritt zu entkommen, ist es unabdingbar, sich so lange wie nur möglich mit zwei Tatsachen vertraut zu machen: Nämlich, dass dieses mentalfatale Ungeheuer ständig in einem lauert, aber auch, dass das nicht zwangsläufig bedeutet, sich ihm bedingungs- und widerstandslos zu ergeben.

Ein Suchen und Stochern im immer noch dichten Nebel

Alexander Wendts Buch erzählt darüber aus erster Hand und ist, von seinem literarischen Wert ganz abgesehen, zugleich das, was der Autor ironisch als „Erziehungsratgeber“ bezeichnet. Also ein Buch, das wirklich helfen kann, das Miststück Depression besser zu verstehen und damit leben zu lernen. An keiner Stelle begibt er sich dabei auf das dünne Brett, seine Erlebnisse und Erkenntnisse als allgemeingültig darzustellen. Natürlich gibt es eine definierbare Menge gemeinsamer Symptome und Auswirkungen der Depression, aber es dreht sich bei diesem Leiden nun einmal alles um das sehr komplexe Thema „menschliche Psyche“, und da ist, wie der Rheinländer sagt, jeder Jeck anders. Wie anders zeigt ein einfaches Beispiel: Während der Autor bereits nach der ersten medikamentösen Gabe eine deutliche Aufhellung seiner Stimmung erfährt, gibt es andere Betroffene, die sich durch monatelanges Stochern im Nebel quälen müssen, ehe sich schließlich, falls überhaupt, ein positiver Effekt einstellt. Mir ist nur zu gut jemand bekannt, der 14 Antidepressiva verschrieben bekam, auf deren Wirkung dann jedes Mal mehrere Wochen gewartet werden musste, ehe sich die Nutzlosigkeit erwies. Um dann das Spiel von Neuem zu beginnen.

Wer nun denkt, was interessiert mich die individuelle Krankengeschichte eines Autors, wenn sie doch nicht wirklich etwas zu meiner eigenen Situation aussagen und zu deren Bewältigung beitragen kann, liegt nicht richtig. Das Buch ist eine bewundernswert stimmige Mischung aus Schilderungen persönlicher Erlebnisse und sachlich aufbereiteten Informationen rund um das komplexe Thema. Alexander Wendt ist kein Romancier, sondern Journalist und ein scharfer, analytisch-kritischer Kopf. Folglich geht er den Dingen und Gefühlen nach und nimmt den Leser mit zu Ärzten, Wissenschaftlern und medizinischen Forschern, er erzählt von Therapieplänen und deren Sinn und Unsinn, er nimmt mit in die Geschichte der früher als Melancholie bezeichneten - und in manchen Bereichen, zum Beispiel der bildenden Kunst, durchaus hoch angesehenen – Krankheit und den früheren Bemühungen, ihr auf die Spur zu kommen.

Ein Suchen und Stochern im immer noch dichten Nebel war und ist das bis heute. „Im Bezug auf die Depression sind wir auf dem Stand der Chirurgie vor fünfzig Jahren“ sagte ein auf Depression spezialisierter Psychiater vor langer Zeit zu mir, und ich habe den Eindruck, daran hat sich seither nicht viel geändert. Immerhin ist inzwischen das Bewusstsein dafür gewachsen, dass wir es, medizinisch gesehen, im Auge des Seelensturms mit biochemischen Prozessen beziehungsweise Fehlfunktionen zu tun haben. Gewachsen jedenfalls bei denjenigen, die sich der Depression auf medizinisch-pragmatische und nicht esoterische Weise annehmen, die also eine medikamentöse Behandlung nicht vollständig ablehnen. Keine Frage: diese Fehlfunktionen können Folgen handfester psychischer Traumata wie Verluste und Missbrauch sein, ebenso können sie psychische Probleme auslösen und verstärken. Oft jedoch haben sie ihre Ursachen in rein körperlichen Umständen, wie einer genetischen Disposition.

Ja, es ist schwer und manchmal nicht mehr zu bewältigen

So wie es eine Disposition für Krebs gibt oder für eine Herzinsuffizienz oder manchen anderen Morbus. Vereinfacht beschrieben funktionieren wichtige Prozesse nicht, die beim gesunden Menschen durch Botenstoffe im Gehirn geleistet werden. Sind solche Stoffe nicht ausreichend vorhanden, können sie ihre Aufgabe nicht oder nur sehr eingeschränkt erfüllen. So wie eine Bauchspeicheldrüse, die nicht genügend Insulin produziert. Dem Kranken fehlen dann wesentliche Elemente des Daseins: Antrieb, Freude, Lust, Zufriedenheit... Wer gesund ist, kann sich kaum vorstellen, dass so etwas Selbstverständliches für Andere nicht erlebbar ist. Und wie schwer es ist, damit täglich konfrontiert zu sein und dabei nicht unterzugehen. Ja, es ist schwer und manchmal nicht mehr zu bewältigen. Aber sich damit nicht abzufinden und somit die Autonomie über sich zu behalten, ist nicht unmöglich.

Wer von dieser Krankheit – die mit zeitweisen seelischen Verstimmungen, wie sie wohl jeder kennt, so wenig zu tun hat wie ein Schnupfen mit einer lebensbedrohlichen Influenza -  verschont bleibt, kann sich kaum ein Bild von ihr machen. Es scheint dazu auch keine nennenswerte Bereitschaft in der Öffentlichkeit vorhanden zu sein. Gut, wenn es wieder einmal einen Prominenten trifft, rückt die Krankheit kurzfristig in der allgemeinen Wahrnehmung etwas nach vorne, wird aber noch schneller wieder auf den hintersten Plätze versteckt. Hermann Burger, Schweizer Cigarrenaficionado, Germanist, Schriftsteller und Autor des „Tractatus logico-suicidalis“ hat die – im wörtlichen Sinne – treffendste Beschreibung der Depression formuliert: „Die Depression ist schlimmer als der Tod. Sie ist der Tod bei vollem Bewusstsein.“ Soll sagen: Man erlebt sich, beobachtet sich, „lebt“ also, und kann zugleich selbst die einfachen Dinge des Alltags nicht bewältigen, von Aufwändigerem ganz zu schweigen. Burger, ein kreativer Mensch in vielen Metiers, gehört zu denen, die es nicht schafften, die Kluft zwischen Tun wollen und können auf Dauer zu ertragen, er nahm sich das Leben. Und obwohl er seine Krankheit immer wieder in seinem Werk thematisiert hat, billigte man ihm den Schritt nicht zu, den er zuletzt ging; in einem Nachruf konnte man damals lesen, die Todesursache sei Herzversagen. Das war 1989. Heute geht man nicht mehr ganz so verlogen damit um, aber noch längst nicht wirklich offen. 

Alexander Wendt ist, das macht sein Buch „Du Miststück, meine Depression und ich“ deutlich, weit weg von einem fatalen Weg. Wer so ein Buch schreiben kann, beweist eine Autonomie gegenüber seinem Dämon, die ich nur zutiefst bewundern kann. Ich bin froh, es nun endlich gelesen zu haben.

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Foto: Tim Maxeiner
Leserpost (2)
Uta Schmidt / 06.02.2017

Einen depressiven Menschen zu begleiten ist ein Höllentrip. Man muss sattelfest sein um nicht selber depressiv zu werden. Auch wenn man die Ursache der Depression kennt, heißt das nicht, dass man sie beseitigen kann, nach dem Motto wisch und weg. Wer kann eine zerbrochene Seele heilen? Ein Mensch kann es nicht. Vielmehr kann es geschehen,  dass der Versuch die Scherben zusammenzufügen, noch grössere Schmerzen bereitet. Ich glaube nicht dass es ein persönliches Versagen ist, wenn man einem Menschen nicht helfen kann. Wir sind nicht Gott und dürfen uns das eingestehen. Selbstgerechtigkeit ist Gift für eine geschändete Seele. Mein Sohn fand für sich eine Antwort im KLEINEN PRINZ. Die Suche nach dem Sinn des Lebens weckt in ihm die Sehnsucht nach seiner Rose, womit wohl die Ewigkeit gemeint sein soll. Dort gibt es keine Selbstgerechtigkeit. Die Sehnsucht nach der anderen Welt kann nach einem erlittenen Trauma so stark werden dass man die Person nicht mehr halten kann. Man muss sie loslassen. Man darf um eine solche Seele nicht trauern, man muss ihr die wiedergewonnene Freiheit gönnen, auch wenn du dafür von den alles Wissenden verurteilt wirst. Loslassen ist nicht aufgeben, sondern freigeben. Nur Gott darf eine entheiligte Seele beurteilen. Ein mißbrauchtes Kind wird dort getröstet werden. Trösten ist dann unmöglich, wenn der Tröster keine Ahnung von der Angst des Opfers hat. Milde lächeln genügt nicht. Es tötet. Er ging ganz leise aus der Türe. Die Menschen sagen: das tut man nicht. Ich gab ihn frei, aus Liebe, nicht aus Bequemlichkeit. Das Thema wird gern totgeschwiegen. Die Spassgesellschaft lässt sich nicht gerne irritieren.

Karla Kuhn / 05.02.2017

Ich habe eine Freundin durch diese schreckliche Krankheit verloren. Nach drei Suizidversuchen, starb sie nach dem vierten. Zwischendurch war sie monatelang in verschiedenen Psychiatrischen Kliniken. Das ist kein Leben, sie hat eigentlich nur noch vor sich hin vegetiert.  Ihre Umwelt hatte dafür wenig Verständnis. Was aber auch nicht unproblematisch ist, daß verschiedene Arzneimittel den Suizid mit unterstützen.  Schlimm ist auch, wer helfen möchte, kann nichts tun, man kommt an diesen Menschen nicht ran.  Wie Sie schreiben, diese Krankheit ist natürlich nicht “salonfähig.”  Weniger schwere Depressionen werden ja heute mit der Diagnose “Burnout” umschrieben und als Managerkrankheit entwertet.  Was für eine armselige, oberflächliche Gesellschaft, die sich diesen Tatsachen nicht stellt.

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