Henryk M. Broder / 30.10.2017 / 14:59 / 11 / Seite ausdrucken

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts - Heute: Walter Homolka

Unter anderem:

Member of the Executive Board of the World Union for Progressive Judaism; Kuratoriumsvorsitzender der Ursula Lübbe Stiftung; Mitglied im Gesprächskreis Juden und Christen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Bonn; Mitglied im Beirat von "De Processibus Matrimonialibus - Fachzeitschrift zu Fragen des Kanonischen Ehe- und Prozeßrechtes"; Mitherausgeber der Reihe "Aus Recht und Religion" - Frank & Timme Verlag für wissenschaftliche Literatur, Berlin; Mitglied des Europäischen Rabbinatsgerichtshofes London und Amsterdam; International Advisor (seit 1996) am Solomon B. Freehof Institute for Progressive Halakhah, Pittsburgh und Tel Aviv; Mitglied im Kuratorium des NABU (Naturschutzbund); Mitglied im Beirat der Schirn Kunsthalle Frankfurt; Mitglied im Beirat von AOL Deutschland; Mitglied der Unabhängigen Kulturkommission des Landes Hessen; Mitglied im Aufsichtsrat der Österreichischen Bundestheater-Holding Wien; Mitglied im Präsidium der Deutschen Ensemble Akademie Frankfurt/Main; Stv. Mitglied im Stiftungsrat der Berliner Philharmoniker; Mitglied im Beirat der Hidden Legacy Foundation London; Mitglied im Beirat des Gütersloher Verlagshauses Bertelsmann; Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der oekom research AG München, Agentur für ökologisches Rating; Prokurist und Mitglied im Programmausschuß der Jüdischen Verlagsanstalt GmbH in Berlin; Ritter des Nationalen Ordens der Ehrenlegion der französischen Republik; Ritter des Verdienstordens der Republik Italien; Träger des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich; Offizier des Nationalen Verdienstordens der Republik Rumänien; Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg; Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich; Silbernes Ehrenzeichen des Landes Wien; Mitglied der Europäischen Akademie für Wissenschaften und Künste, Wien/Weimar/Madrid; Internationaler Ehrenbürger der Stadt New Orleans; Israel Jacobson Preis der liberalen jüdischen Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz; Leopold Moses Medaille für Verdienste um die Geschichte der Juden in Österreich; Erster Geschäftsführer Greenpeace Deutschland; Stv. Vorsitzender des Vorstandes der Kultur-Stiftung der Deutschen Bank Berlin; Rektor des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam

schreibt in der SZ, wie "wir Juden dem Islam dabei behilflich sein (können)", mit den Erfordernissen der Moderne zurechtzukommen und zu lernen, die Scharia "auf ihrem sich windenden Weg hin zur Moderne" zu relativieren.

Und niemand wird überrascht sein, wenn Walter Homolka demnächst in den Beirat der Transnistrischen Akademie der Wissenschaften für Hellseherei und Rauchzeichenkunde berufen wird.

Leserpost (11)
Matthias Braun / 31.10.2017

Mich haben als Kind immer die Bilder von hochdekorierten Sowjet-Generälen,mit den vielen bunten Orden,fasziniert. Würde Herr Homolka alle aufgelisteten Titel als Orden anheften, sähe man da noch den Menschen dahinter?

Kevin Szabó / 31.10.2017

Ach, alles nur Rede und assoziationen. Der Mensch hat es wissenschaftlich noch nicht geschaft seinen Geist und Funktion dieses zu determineiren, deshalb fällt uns ein es gäbe hier Freiheit. Diese Empfundene illusionistische Freiheit ist der gleichen einem Gebet oder Glauben gleich und eine ineffektiven Selbstnutzen - Selbstnutzen ist relativ Selbstbewusstseins in Verbindung der Bewusstheit kasualer einwirkungn auf das Selbst - welchen Umständen sind wir unterworfen. Die Wahrnehmung es gäbe mehrer Wege zu Gott relativiert zur Beligbigkeit und entbindet den eigenen Glauben/Religionen zu allen Glauben/Religionsformen. Bleibt eine Transformation oder übergehen des Indiciduum aus dieser mannigfaltigen Ansetzen zu allen Glaubensformen aus, so ist es eine infantile systematische Negation des Glaubens oder der Individuellen Existenzansprüche an sich. Anders: Die Forderung der Gleichberechdigtkeit jedes Glaubens impliziert entweder: Alles ist Ursache Gottes, damit jede Religion oder Glaube ist Aspekt Gottes oder Gott existiert nicht, letzteres kann aus Sicht eines Gläubigen nicht gedacht werden und würde Paradoxerweise ihm des Glaubens entheben. Logischer Schluss: Wir werden einen Weltglauben erhalten welcher Modularitäten ein und des Selben enthält. Dieses Konstrukt widerspricht weder Wissenschaft noch Glauben, es wir vielmehr der Orientiertheit des Individuums anliegen welche Aspekte es hervorhebt. Im Grunde wird es etwas agnistizistischen als Extrapolarisationspunkt haben. Ich weiss nicht wie es anders funktionieren wird und Vorschläge werde ich auch keine bekommen, von daher. Die Wissenschaft muss beweisen, erstens, dass sie alle weiss oder zweitens dem Imperative der restlosen Falsifizierung folgen, kann sie das nicht so ist eine Theorie gleich zusetzten mit der Annahme Gott - einziger Unterschied ist die Umfassendheit und damit die Spekulativität der Annahme die sie absurder erscheinen lässt. Selbst wenn es kein Gott in dem Konstrukt Universum existiert heißt es nicht, dass es jedweder Art so gedacht war. Sollte es Falsifizierbar sein, so gibt es andere erklärbare Gründe warum wir an etwas wie einen Gott fälschlicherweise glauben. Selbst dann ist die Grundstruktur des Beobachters oder der in die Existenz geworfene Mensch frei den Sinn seiner Existenz zu bestimmen, und diese, sollte die Strukture der Wissenschaft in seiner Form nur strukturell sein, ist einzig dem Beobachter in seiner Freiheit Interpretierer und Definierer der Wertigkeit des Lebens, also des Glauben an den Wert des Lebens im Willen zum Selbstwert und dem abheben von einer Maschine. Das meint: Wenn die Sinnneutralität des Lebens beweisen sei so kann das leugnen dieser Wahrheit representation der Freiheit sein, somit wäre der Beobachter die einzige relevante Instanz. “Mache dir keine BIld von Gott” “Gottes Wege sind unergründlich” “Du sollst keine anderen Götter neber mir haben” Sieht mir aus wie eine soziologische “Experiment” einer höheren Intelligenz die in einem Zwiespalt ist die eigene Auswirkungen durch die eigene Beeinflussung zu kompensieren. Das Konstrukt Gott eine Illusion einer niederen Intelligenz, es wir sich nicht mehr auflösen lassen, das ist unmöglich, sei es eine xenologischen Quelle geschuldet. So kann ein “mannigfaltiger” Ansatz des Glaubens in einem übergeordneten Glaubenskonstrukt einzige Option sein der Imperative der Suche nach einem Gott grecht werden. Die Wegnahme einer psychologischen Stütze muss einhergehen mit Ersatzstützen die quantitative und qualitative proprtional zum Verlust sind. So ist die Theorie des xenologischen Ursprungs des Wesen, welches wir als Gott bezeichen, mit Entkoppelung des Gottkonstuktes durch modernen Konstrukten, ähnlich einen Quantennetzewerkes, der Menschheit selbst, zu füllen, welches den Imperativen der Führsorge und Erhaltung zugrunde leigen. In diesem Glaubenskonstrukt fließen philosophische und psychologische Dependenzen ein. Die Eigenarten des menschlichen Bedürfniss nach Kollektivistischkeit und Individualität dürfen nicht oppositär zueinander gesehen werden, sondern der psychologischen Stabilität nach. Weiter bedeutet das , dass hier durch die Vielfältigkeit von Lösungen und Interaktion dieser Lösungen das Individuum flexibler und anpassungsfähiger über Generationen macht, so wurde das Standardmodell des Gottes erweitert und reduziert in kontrahierender form, eine wie früher erwähnter Ersatz ist nicht nötig, aber optional individuel entscheidbar. Wie kann die nicht Bildung eines bildes Gottes erhalten bleiben, eigentlich überhaupt nicht, vielmehr kann man nur den Ansatz verfoglen, dass nur durch die Abstrahierung aller uneigentlichen Anteile von Gott das immer presenten latenten Bild Gottes der “Reduktion” des Bildes Gottes gleichkommt und somit dem oben genannten Imperative entsprechen könnte. Gott ist jenes was übrig bleibt und die Form des übrig gebliebenen kann sich dem Verstehen entziehen - somit würde dieser Prozess die oben genannten Bedingungen enthalten. Wenn wir von der Entwicklung des Islams sprechen so muss der höchsten Forderung der islamischen Dominanz eine oppoistionistische equivalente Forderung entgegengestellt werden, die der Integration und Verbindung. Säkularisation ist die Entmenschlichung des Menschen, denn Entwicklung kann nur in einem reflektiven Selbst geschehen. Ist eine Entkopplung gegeben so wird keine Verantwortlichkeit mehr hergestellt und glaubens konstruktierte Motivationen (Wohlstands und Gerechtigkeitsmehrung durch speziegisches handeln z.B. auch Kommunismus) psychologische individuell nicht durch die Realität überprüft und angepasst. Entwicklung gescheit hier nur auf Basis identikativen Persönlichkeitselementen, ist es nicht Wille oder nützlich der Identität kann es nicht zur Veränderung gereichen - ist es nicht gegeben wäre Wahnsinn oder eine Systemfehler der Fall. Wir haben in der heutigen und wahrscheinlich vergangen Zeit eine Grechtigkeitsproblem, insoweit eine Person sich immer auf Basis des “Gewissens”, “meine Taten haben Auswirkungen”, Handlungen konstruiert. Ohne reflektive Erfahrung werden Wahrheiten oder Erfahrung systemtiesiert zu ideologischen Forderungen und Behauptungen. Ein reflexives Vergehen muss sich durch integratives Verstehen ausziechnen und kann nicht als oktruierte Realität eines Bevölkerungsanteils betrachtet werden, es muss also scheiterten und/oder das gewünschte Ziel nicht erreichten, es wurde noch schlimmer. Eine emotional verarbeitetes Verstehen ist immer mit “ich will es nicht mehr tun” verbunden. Es gibt keine objektive Wahrheit zu diesem Zeitpunkt, nur eine subjektive. Ähnlich wie: Schäme dich und gehe in die Ecke, ist nur der Versuch jemadnen zu brechen und/oder gefügig zu machen, wenn eine spätere geistige Verarbeitung sozialer Nützlichkeit ausbleibt - Stockholmsyndrom zum verfechter des Systems. Vielmehr kann ich mir gut vorstellen, dass sich hier eine psychologische Prozess einstellt der einem sozialen Imperative gleich kommt und soziale Anpassung zugrunde legt, nicht um das Selbst zu schützen oder unversehrt zu erhalten, sondern ein absolut soziales Verhalten welches der sozialen Programmierung eines absolut altruistischen Konzeptes entspricht. Das Selbst zu schützen oder unversehrt zu erhalten sind sicherlich auch “oppositäre” Konzepte die ähnlich einer Normalverteilung angewandt werden, altruistisch im Sinne der maxime des Überlebens im übergeordneten toleriert und reduziert zur Zielsetzung, einfach die Evolutionstheorie auf soziale Verhaltens und Überlebensmuster angewendet. Es wäre also keine Frage der Amoralität nur der Moralitätspräposition im Individuum. Ich denke es müsste möglich sein die häufigsten Präposition zu ermitteln und in eine soziales Konzept zu integrieren die das Subject impertiviert (Einen Selbstverwirklichungsimperative setzen/indizieren) auf Basis seiner Gerechtigkeitspräposition zu kooperieren. Ein und dasselbe Ziel, Phantomäres Ziel auf Basis der logischen Aberration des Subjektes zum Nutzen einer gemeinsamen Partizipation, als Maxime zu erschaffen und die Entckoppelung vom Schaden der oppositären “Meinung” (Optionalität/Möglichkeit von Realität). Die Aussage der Meinungsfreiheit ist eine Negation der Wahrheit per se und forder Kampf und Domianz als Basis, also das oppositionistische von ursprünglichen Nutzungsgrund ihre Erschaffung. Will man das Prinzip der Meinungsfreiheit erhalten so muss man klar trennen zwischen geschmacklichen Fragen und universellen Fragen. Geschmackliche Fragen sind klar und unterleigen dem Individuum insoweit freiheitliche Rechte eines anderen affektiert werden. Universelle Fragen sind konzeptionelle Bedingungsfragen, A folgt B. Problem, es gibt keine Sicherheit auf Richtigkeit. Somit kann man es nur nennen: Hypothetische Evaluationskonstante die als Basis nur durch die Selbstbeschränkung konstruiert werden kann im anderen Fall ist wie bereits erwähnt, einfache Ermächtigung. Sieht man hier eine pluralistische Gesellschaft so ist sie sinnig, aber auch unsinnig zugleich, beides ist Wahr. Wenn beides Wahr ist, so ist die Frage: Wie kann der Dissens abgestellt werden, somit ist auf Basis der Selbstbeschränkung oppositäre Meinung nicht nur zu tollerien, sogar zu akzeptieren - bringt nichts da keine Handlungklarheit, Universalität oder Richtigkeit geschaffen werden kann. Es kann nur die Frage der Nützlichkeit eingeführt werden und die Notwenigkeit die Logikansätze zu verfolgen ähnlich der Evolutionstheorie. Evolutionstheorie beschreibt eine Prinzip, dass die Mannigfaltigkeit der Lösungsansätze in Verhältniss relevanter Quantität zu Qualität das Überleben sichert. Eine erweiterte Problematik tritt auf, wenn es um Effektivität, Motivation und Genuss des Individuums korrelieren. Hier kann ich mich nur dem E=mc² anschließen und seiner Zeitraumkomponente die auch evolutionistische Erscheinungen erklärt. Entschuldigung, 3000 Z. Kürzung!

Fritz Multrus / 31.10.2017

Einfach nur göttlich, Broder!

Ulla Smielowski / 31.10.2017

Homolka…? Oft gehört, leider kann ich nichts damit verbinden… Also googln..  Eine völlige Selbstüberschätzung wäre es, wenn Juden oder Christen den Moslems bei irgend etwas helfen könnten…  Eine solche Leistung können sie nur selbst bewerkstelligen..

Karla Kuhn / 30.10.2017

Mit Orden und Auszeichnungen waren schon die Kommunisten immer sehr großzügig. An den Poltikern und ihren Uniformen klebten von oben bis unten die Blechorden.  Furchtbar. ” Erster Geschäftsführer Greenpeace Deutschland;”  Sitzt er da auch mit in einem Schlauchboot ?  Was meint er mit relativieren ? Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

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