Henryk M. Broder / 13.02.2018 / 10:15 / 18 / Seite ausdrucken

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts: H.B.-S.

Heinrich Bedform-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, über den Vertrag zur Bildung einer Großen Koalition:  

Es geht nicht darum, wie man sich persönlich besser fühlt, sondern es geht darum, wie den Menschen, um die es geht, insbesondere den Schwächsten und Verletzlichsten, am besten geholfen ist. Es kann jetzt auch nicht zuerst um Parteiinteressen gehen sondern es geht um Verantwortung für das ganze Land, für Europa und, gerade im Hinblick auf die uns so wichtigen globalen Gerechtigkeitsfragen, auch für die Welt. Hier. 

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Leserpost (18)
Christian Frank / 13.02.2018

Verantwortung für die Welt - diese zu tragen zeichnet die mutmaßlich künftige Bundesregierung in der Tat aus. Den Koalitionsvertrag zitiere ich wie folgt (Zeile 6978f.): “Die USA durchlaufen einen tiefgreifenden Wandel,  der uns vor große Herausforderungen stellt.  Darauf werden wir unsere Politik entsprechend ausrichten.” Worin drückt sich dieser “tiefgreifende Wandel” der gesamten USA aus? Dort wurde ein Präsident gewählt, der in seiner Person ordentlich polarisiert. Was hat sich für die übrige Welt oder die eigene Bevölkerung so fundamental und - aus Sicht der bisherigen und künftigen Regierungsparteien - zum Nachteil geändert? Und wer um alles in der Welt kam auf die Idee, den USA in diesem Koalitionsvertrag einfach mal pauschal eine mitzugeben.

armin wacker / 13.02.2018

Ich bin Christ. Aber ich sage auch in aller Deutlichkeit, dass ich mich von der EKD nicht vertreten fühle. Die EKD steht nicht mehr auf dem Boden des Evangeliums. Denen geht es doch nur noch um die eigene Wichtigkeit.

Rudolf George / 13.02.2018

Kann sich jemand erinnern, wann ein evangelischer Bischoff zuletzt beim Thema der “Schwächsten und Verletzlichsten” öffentlich appellierte, an die Ungeborenen zu denken?

Uta Buhr / 13.02.2018

Wenn ich den eitlen Heinrich mit der gepflegten Fönfrisur schon sehe, wird mir übel. Zu diesem Typ passen jene nichtssagenden Floskeln, die er ständig absondert. Was tut dieser Mann eigentlich für die Christen, die überall - auch hier in den Asylunterkünften - ihres Lebens vor den aggressiven Gläubigen des Islam nicht sicher sind? Mir erzählte gerade eine Koptin, dass sie in ihrer Heimat Ägypten nicht einmal mehr gewagt hätte, in ihre Kirche zu gehen. Bei uns muss sie jetzt auch um ihr Leben fürchten. Und was tun unsere sogenannten “Seelsorger” - egal ob evangelisch oder katholisch - für diese gefährdeten Menschen? Nichts. Vorgenannter Heinrich B-S schwärmte vor einiger Zeit doch tatsächlich von dem wunderbaren “Gesang” des Muezzin. Kurz darauf legte er zusammen mit Herrn Marx von der allein selig machenden katholischen Kirche in Jerusalem feige sein Kreuz ab und behauptete noch, er habe dies auf Wunsch der Juden getan. Eine zum Himmel schreiende Lüge, weil diese gar nicht darum gebeten hatten. Pfui Teufel - und diese Leute werden noch üppig mit unseren Steuergeldern alimentiert.

Bernd Ufen / 13.02.2018

Viel Arbeit hat sich der alte Heuchler mit seinen Bemerkungen ja nicht gemacht, er hat uns nur eine Kostprobe seiner unglaublich naiven Denkstrukturen geliefert. Gewürzt mit einer Prise der besten Phrasen aus dem Satzbaukasten des Gutmenschen, zeigt es uns den Zustand der EKD in heutiger Zeit: Verantwortlich sein wollen für das Wohlergehen der ganzen Welt, während ihm gerade die eigenen Mitglieder in Scharen davonlaufen.

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