Anschläge begehen und telegene Opfer produzieren

Wenn nicht alles täuscht, wird auch am heutigen Freitag, dem 6. April, die Hamas wieder tausende Bewohner des Gazastreifens an den Grenzzaun zu Israel schicken, sich unter die „Protestierer" mischen und sie nach Bedarf als menschliche Schutzschilde benutzen, um aus dieser heimtückischen Deckung heraus Terroraktionen gegen die Grenzbefestigung und jene durchzuführen, die sie auf israelischer Seite beschützen. Die Ziele der Hamas sind ganz offenkundig: Einerseits zivile palästinensische Opfer für die Fernsehkameras zu „produzieren” und andererseits erfolgreiche Anschläge gegen israelische Soldaten in der Nähe des Zaunes zu begehen.

Letzten Freitag ging die gleiche Rechnung freilich nicht auf – kein IDF-Soldat wurde verletzt, keine vorgeschickte Frau und kein vorgeschobenes Kind wurden durch das Feuer der IDF, der Streitkräfte Israels, getötet. Die Terroristen waren sogar so weit gegangen, ein 7-jähriges Mädchen in einem rosafarbenen Mini-Maus-Jogginganzug über die Grenze zu schicken in der bösartigen Hoffnung, dass sie dabei angeschossen würde. Dies geschieht allein, um der Welt ein verdrehtes Bild von Gut und Böse, Recht und Unrecht, freier westlicher Demokratie und radikalem Islam vorzuspielen. Die hinterhältige Absicht konnte Gott sei Dank vereitelt werden.

Stattdessen wurden mindestens 10 Mitglieder jener unterschiedlichen Terrorgruppen, die den Gazastreifen brutal und skrupellos regieren, von IDF-Scharfschützen selbst erschossen.

Es ist nicht die Grenze zwischen Deutschland und Österreich

Am heutigen Freitag wird die Hamas nicht nur tausende Zivilisten aufrufen, bis dicht an die Grenze zu marschieren. Sie wird – wie schon zuvor – dutzende, wenn nicht hunderte Autoreifen auf den Grenzzaun zurollen lassen, sie anzünden und aus der Deckung von Frauen und Kindern heraus und im Schutz der Rauchschwaden unzähliger brennender Reifen ihre Terrorangriffe beginnen.

Unsere Soldaten machen dann von unserem Recht Gebrauch, uns gegen sie zu verteidigen. Eine Massenüberschreitung der Grenze muss unter allen Umständen vereitelt werden. An manchen Orten leben die ersten Israelis nur 100 Meter von der Grenze entfernt – ihr Leben wäre aufs Höchste gefährdet! Es zu beschützen, ist die oberste Mission der dort stationierten Soldaten/innen. Nicht vorstellbar, was geschähe, wenn wir hier zögern würden und hunderte, teilweise aufgehetzte und zu allem entschlossene Palästinenser nach Israel hineinströmen und ins nächste jüdische Dorf gelangen würden...

Man darf in dieser Situation nicht vergessen, dass es sich hierbei nicht um eine Grenze wie etwa zwischen Deutschland und Österreich handelt. Israel steht hier einer leidlich bekannten radikalislamischen Terrororganisation gegenüber – von der Ideologie her kaum besser als der Islamische Staat (IS) –, die den Gazastreifen 2007 mit Gewalt übernommen hat. Hamas hat seitdem mehrere Milliarden Euro an Hilfsgeldern „aus dem Fenster geworfen”, indem es statt Fußballfelder und Schulen Terrortunnel gebaut hat. Drei Kriege mit Israel hat sie seither provoziert und die Menschen auf beiden Seiten der Grenze bluten lassen.

Das Elend einer zynischen Diktatur

Wann wird das endlich ein Ende haben, frage ich mich oft, und ich komme zu keiner klugen Antwort. Denn wenn nicht Hamas, dann wird die Palästinensisch-Islamische Dschihad-Organisation den Streifen übernehmen – und die sind noch deutlicher dschihad-, noch stärker am Iran orientiert.

Leider sehe ich weit und breit nicht die geringste Spur einer „peace-&-love"-liberalen Studentenorganisation, die in den Startlöchern steht und imstande wäre, die Hamas eines Tages vielleicht einmal abzulösen. Nicht zum Wohle Israels, sondern erst einmal zum Wohle der ausgebeuteten Bevölkerung des Gazastreifens selbst, die mittlerweile tagtäglich unterdrückt und misshandelt wird – von niemandem sonst als den von ihnen vor 12 Jahren gewählten Terroristen der Hamas.

Und so wird diese Bevölkerung auch heute wieder gezwungen werden, für eine kranke Ideologie ihr Leben in der Grenzregion zu riskieren.

Besser gehen wird es ihnen dadurch freilich nicht – weder auf ihrem traurigen Weg zurück heute in ihre Häuser, wenn die Fernsehkameras wieder weg sind, und genauso wenig morgen, wenn sich im Gazastreifen wieder ein neuer Tag über dem Elend dieser zynischen, menschenfeindlichen Diktatur erhebt.

Arye Sharuz Shalicar wurde 1977 in Deutschland als Sohn persisch-jüdischer Eltern geboren. Seine Autobiographie Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Judeist 2010 im DTV erschienen. Heute lebt er in Israel und arbeitet für die israelische Regierung.

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Leserpost (5)
Dirk Jungnickel / 06.04.2018

In einem Spiegel - Artikel unter dem Titel “Schlag mich nicht ! ” (Nr. 11 / 18 ) wird die Situation im Kleinen geschildert so wie sie sich im Großen derzeit an der Grenze Gaze / Israel abspielt.  Ich erlaube mir, hier aus gegebenem Anlass meinen Leserbrief zu zitieren.” Der Vater des palästinensischen Mädchens Ahed Tamini ist glücklich, dass seine Tochter eine Ikone des palästinensischen Widerstandes ist. Weniger glücklich ist er, dass sie in U - Haft einsitzt, denn dort war er selbst schon oft zugange. Der Bericht versucht das Elend der israelischen Besatzung zu dokumentieren. Dabei erweckt er zunächst mühsam den Eindruck von Ausgewogen und Objektivität. Das scheitert schon dann, wenn die Autorin nicht klar darauf hinweist, das es sich bei dem Mädchen, das einen israelischen Soldaten attackierte, um ein aufgehetztes Kind handelt. Zwischen den Zeilen ahnt man, die Situation ist provoziert worden um den Widerstand selbst der Kinder gegen Israel auf Facebook zu streamen. Die beiden Soldaten nehmen souverän die Handgreiflichkeiten des Mädchens nicht ernst, machen nicht einmal Meldung. Ein böser “rechter” israelischer Blogger hängt das Video an die große Glocke, und nun kann Israel die Sache nicht mehr auf sich beruhen lassen. Nun ergreift die Autorin endgültig Partei. Die Militärgerichte seien quasi die Besatzung und es handele sich um einen Rachefeldzug Israels (G.Lasky)   Selbstverständlich ist ein Leben unter einer Besatzungsmacht -  verschuldet oder nicht - kein Zuckerschlecken. Man stelle sich vor, man hätte in den 40er / 50er Jahren einen Sowjetsoldaten in der SBZ / DDR geohrfeigt. Ein Militärtribunal hätte 15 Jahre Sibirien oder die Todesstrafe verhängt - auch bei Jugendlichen. (.......)  Wenn der Beitrag sich auf die Seite des Hasses und der Instrumentalisierung von Kindern stellt, dann verfehlt er sein Ziel. Die betroffenen und traumatisierten Kinder können einen nur sehr leid tun.

Wilfried Cremer / 06.04.2018

Gaza ohne den Islam wäre wie ein Singapur des Nahen Ostens oder Hongkong in Arabien. Was ein Ende haben muss, ist klar, das Wie dagegen ist noch schwarz umhüllt.

Viola Heyer / 06.04.2018

Es fällt mir schwer Empathie für die palästinensische Seite aufzubringen, weil ich bei mehreren Demonstrationen in Berlin den tausendfachen Ruf “Juden ins Gas” von Männern, Frauen und Kindern gehört habe.

Helmut Bühler / 06.04.2018

Leider sehe ich nur einen Weg, das Treiben zu beenden: Der Hamas muss der Geldhahn zugedreht werden, indem der Westen die Finanzierung des Palästinenserstaats einstellen. Die USA haben ja schon damit begonnen. Das trifft dann zwar vor allem die Bevölkerung, die Funktionäre werden wohl weiterhin vom Iran versorgt, aber nur so kann genügend Druck aufgebaut werden, einen ernsthaften Friedensprozess zu beginnen. Als Nebeneffekt würde wohl auch der wahnwitzige Geburtenüberschuss der bisher rundumversorgten Bevölkerung reduziert.

Frank Stricker / 06.04.2018

Ein dreistes Husarenstück hat sich heute mal wieder unsere Bundesregierung zu dem Thema geleistet. Sie “verlangt” Aufklärung , wieso es soviele Schußverletzungen auf Seiten der Hamas, Verzeihung"friedlicher Demonstranten” gegeben hat. In Sachen Nahostkonflikt hat unsere Bundesregierung im wahrsten Sinne des Wortes noch nicht den Schuss gehört….....

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