Henryk M. Broder / 04.10.2009 / 14:39 / 0 / Seite ausdrucken

Am Ende des Ganges 5

Es ist wirklich so, dass Kühe in Indien frei herumlaufen. Man sieht sie überall, im größten Verkehrsgewühl, vor Supermärkten, in der Nähe von Tankstellen. Die meisten sehen elend aus, abgemagert und schwach, als kämen sie gerade aus einem Kühe-KZ. Manche sind aber wohlgenährt wie Holsteiner Rinder. Manchmal sieht man auch eine Kuh mit einem Kalb an der Seite. Das sind dann die allein erziehenden Kühe, die auf einen Anruf von Anne Will oder Sandra Maischberger warten. Wie kommen sie zurecht? Wo sind die Väter abgeblieben? Was man erstaunlicherweise nicht sieht, das sind Kuhfladen. Es gibt praktisch keine Müllabfuhr in Indien (das besorgen die Kühe), aber irgendwer muss die Kuhfladen einsammeln. Sind es die Angehörigen der vierten Kaste, die Unberührbaren? Oder vielleicht ältere Soziologen, die die Kuhfladen als Pizza Margarita recyceln?

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