Henryk M. Broder / 02.02.2013 / 10:43 / 0 / Seite ausdrucken

Stars and Bucks in Ramallah

Wir lassen unseren Nissan in Shuafat im Norden von Ostjerusalem stehen, stärken uns bei “Abu Munir” mit einem Falafel für den Rest des Weges und nehmen den Bus Nr. 18, der uns in das Zentrum von Ramallah bringen soll. Vor dem Grenzübergang stehen riesige Tafeln, auf denen in Englisch und Hebräisch geschrieben steht, dass Israelis die von der Palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Gebiete nicht betreten dürfen, das sei erstens verboten und zweitens lebensgefährlich. Aber niemand achtet auf die Einhaltung des Verbots. Die Israelis winken den Bus durch und auf der palästinensischen Seite stehen nur ambulante Händler, die Getränke und Süßigkeiten anbieten. Wir denken, wir haben es bald geschafft, aber dann dauert es noch einmal eine knappe Stunde, denn der Verkehr in Ramallah entspricht dem in Mumbai, nur mit dem Unterschied, dass in Ramallah an jeder Kreuzung diskutiert wird, wer wem gerade die Vorfahrt genommen hat. http://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article113318713/Stars-and-Bucks-in-Ramallah.html



Stars and Bucks in Ramallah. Foto: Henryk M. BroderStars and Bucks in Ramallah. Foto: Henryk M. BroderStars and Bucks in Ramallah. Foto: Henryk M. BroderStars and Bucks in Ramallah. Foto: Henryk M. Broder

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