Fundstück / 25.01.2013 / 21:55 / 0 / Seite ausdrucken

Jetzt wird es lustig

Die Schriftstellerin Christine Nöstlinger hat auf den Antisemitismus-Vorwurf gegen ihren Kinderbuchklassiker “Wir pfeifen auf den Gurkenkönig” von 1972 reagiert, den der Germanist und Lyriker Lothar Quinkenstein erhoben hat. Quinkenstein hatte im “Tagesspiegel” darauf hingewiesen, dass “Kumi-Ori”, der Name der fantastischen Titelfigur des Romans, den hebräischen Vers Jesaja 60,1 zitiere, der “Erhebe dich” und “Leuchte” bedeutet. Bezogen sei der Vers, so Quinkenstein weiter, auf Jerusalem, was aus Nöstlingers fantastischem Gurkenkönig, der zu Ostern eine Wiener Familie heimsuche, lüge, intrigiere und zuletzt “abserviert” werde, einen König “Jerusalem” mache. Nöstlinger bediene in ihrem 1973 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Buch das Ressentiment, indem es “das Übel mit dem Judentum verbindet”. http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article113141209/Noestlinger-findet-Vorwurf-gegen-Kumi-Ori-absurd.html

“Wer das Existenzrecht Israels so dreist leugnet, den kann man guten Gewissens als Antisemit bezeichnen”, sagte Roth der Süddeutschen Zeitung. Der Berliner Rapper, der mit bürgerlichem Name Anis Ferchichi heißt, verwendet auf der Microblogging-Plattform Twitter seit einigen Wochen eine Grafik als Profilbild, die eine stilisierte Nahost-Karte zeigt. Das Bild, das mit dem Schriftzug “Free Palestine” - also “Befreit Palästina” versehen ist, zeigt das Gebiet Israels in den palästinischen Farben. http://www.sueddeutsche.de/politik/palaestina-karte-ohne-israel-roth-nennt-bushido-einen-antisemiten-1.1573855

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