Wahied Wahdat-Hagh (Archiv) / 22.11.2012 / 09:09 / 0 / Seite ausdrucken

Iranische Bassij-Kämpfer wollen nach Gaza, um gegen Israel zu kämpfen

Der Iran leistet seit Jahren militärische Hilfe für terroristische Organisationen, wie die Hamas und Hisbollah. Die Machthaber der „Islamischen Republik Iran“ wollen Gaza zu einer iranischen Front gegen Israel aufbauen.
20.000 Bassij, eine Reservearmee der iranischen Revolutionsgardisten, haben sich laut Farsnews bereit erklärt nach Gaza zu gehen, um dort gegen Israel zu kämpfen. Am letzten Freitag haben Tausende Menschen auf einer antiisraelischen Demonstration in Teheran gerufen: „Israel, die Armee des Islam steht bereit.“ Und an „Tod Israel und Tod Amerika“ Parolen hat es auch nicht gemangelt. Iranische Jihadisten warten offenbar auf den Befehl des Revolutionsführers Ali Khamenei nach Gaza zu ziehen.

„Tod ist besser als Schande und Erniedrigung.“ Es ist keineswegs erstaunlich, dass 20.000 iranische Jihadisten als Freiwillige in Gaza gegen Israel kämpfen wollen, wenn iranische Politiker ständig gegen Israel Propaganda betreiben und den Krieg gegen Israel schüren: Kein Geringerer als der Vorsitzende des Islamischen Pseudoparlaments, Ali Larijani, forderte sogar, dass „die islamischen Staaten militärische Hilfe für Palästina leisten sollten.“
Er sagte laut Farsnews: „Tod ist besser als Schande und Erniedrigung.“

Ali Larijani legitimierte den Krieg gegen Israel mit einem historischen Vergleich, mit Yezid und Shemr. Zur Erklärung: Die Schiiten gedenken am zehnten Tag des islamischen Monats Muharram dem Tod von Imam Husain in Kerbala. Zu den Feinden von Imam Hussein zählten Yezid und dessen Militärchef Shemr. Ali Larijani vergleicht Israel mit den religiösen und historischen Hauptfeinden der Schiiten, Yezid und Shemr, um den Krieg gegen Israel religiös zu legitimieren und militärisch zu schüren.

Iranische Religionspolitiker hetzen gegen Israel: Allaedin Borujerdi, Mitglied der Kommission für nationale Sicherheit und Außenpolitik des islamistischen Pseudoparlaments, sagte gegenüber Farsnews, dass die Krise in Syrien erzeugt worden sei, damit die „Achse des Widerstandes“ geschwächt werde. Syrien sei die „erste Linie der Front gegen das zionistische Regime und ein Unterstützer von Hamas, von Jihade Islami und von Hisbollah.“

Der iranische Staatskleriker Hojatulislam walmuslimin Ali Akbar Wossugi sagte: „Jetzt ist die Zeit der Einheit der islamischen Welt gegen die Zionisten“, berichtete Farsnews.
Ein anderer iranischer Staatskleriker Hojatulislam Mohammad Hamidinejad sagte, dass „alle freiheitsliebenden Muslime aufstehen müssen.“ Es zeugt nur von der Perfidie iranischer Religionspolitiker, die von „freiheitsliebenden Muslimen“ sprechen, als ob die Iraner nicht seit 34 Jahren die Unfreiheit des im Iran herrschenden Islamismus genossen hätten.

Wahied Wahdat-Hagh, Fellow bei der European Foundation for Democracy (EFD).

Leserpost (0)

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können wir meist nur während der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung eines Artikels annehmen.

Verwandte Themen
Wahied Wahdat-Hagh / 30.08.2013 / 09:02 / 2

Iran: Das Maul und alle Optionen offen

Die „Einmischung der überregionalen und ausländischen Mächte“ werde „in der Region nur das Feuer entfachen“, droht der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei anlässlich der Debatte über…/ mehr

Wahied Wahdat-Hagh / 27.08.2013 / 17:43 / 5

Todesursache: Bahai

In der islamistischen Diktatur gehört der Staatsklerus zu den Hauptverantwortlichen für geistige Brandstiftung und Mord. Erneut wurde im Iran ein Bahai ermordet. Zuvor hatte ein…/ mehr

Wahied Wahdat-Hagh / 23.08.2013 / 18:26 / 2

„Die zionistischen Amerikaner“

Mashreghnew veröffentlichte am 22. August 2013 einen Artikel mit dem Titel „Die zionistischen Amerikaner“. Dieser Artikel widerspiegelt den puren Antisemitismus der iranischen Staatsdoktrin. Die ideologische…/ mehr

Wahied Wahdat-Hagh / 17.08.2013 / 17:19 / 1

Iran: Im Dialog mit sich selbst

Nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Hassan Rohani wird auch in iranischen Politforen über einen möglichen iranisch-amerikanischen Dialog diskutiert, allerdings nur in dem engen Rahmen,…/ mehr

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com