10.10.2017
Von Gunter Weißgerber. Man rufe sich das Anti-Sarrazin-Theater von 2010, hier eine Schilderung aus dem "Spiegel", noch einmal ins Gedächtnis und lese dazu diesen "Spiegel"-Artikel von 1982. Anschließend frage man bei Radio Eriwan an, ob erstens beides im gleichen Land geschrieben worden sein könnte und, wenn ja, zweitens, was dann zwischenzeitlich mit diesem Land, besser dem Geisteszustand seiner Gesellschaft, geschah. Martin Neuffer, der Autor des "Spiegel"-Beitrags von 1982, war hannoverscher Stadtdirektor und linker Sozialdemokrat wohlgemerkt. Und er schrieb: "Natürlich müssen wir helfen - sogar bis an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit und unter großen eigenen Opfern. Aber unser kleines Land kann nicht zur Zuflucht aller Bedrängten der Erde werden. Es bleibt uns keine andere Wahl, als das Asylrecht drastisch einzuschränken. Damit sollte aber nicht so lange gewartet werden, bis die ersten Millionen schon hier sind und die Binnenprobleme bereits eine unlösbare Größenordnung erreicht haben. Wir müssen die Frage unverzüglich diskutieren und entscheiden. Eine Beschränkung des Asylrechts auf Bürger europäischer Länder könnte zum Beispiel als sachgerecht ins Auge gefaßt werden." / Link zum Fundstück
Wolfram Weimer / 10.10.2017 / 06:27 / 19

Ihr habt nicht verstanden!

Von Wolfram Weimer. Die CDU steuert nach dem Wahldebakel im Weiter-So-Modus auf die nächste Bundesregierung zu. Angela Merkel will sich durchlavieren und verbittet sich offene Kritik. Sie gibt die Technokratin der Macht, fingert neue, immer wildere Koalitionen zusammen und läßt Nebelkerzen werfen. Von Selbstkritik zum migrationspolitischen Desaster keine Spur. Damit verspielt sie ihre Wahlchancen in Niedersachsen und treibt die Wähler erneut zur AfD. Die Verantwortung und das Versagen des Politischen sind glasklar./ mehr

Gastautor / 10.10.2017 / 06:25 / 5

Inklusion (2): Umsicht und Maß statt Lobbyismus

Von Susanne Baumstark. Der Beitrag "Inklusion: Der Elternwille wird kaltschnäuzig abserviert", der hier kürzlich veröffentlicht wurde, hat viele Reaktionen hervorgerufen. Es ging dabei nicht darum, dem Inklusionsgedanken pauschal seine Berechtigung abzusprechen. Das ist eine Frage der Umsicht und der Maßhaltung. Deshalb hier eine Ergänzung zum ersten Beitrag. Es ist richtig, den Inklusionsgedanken weiter im Sinn zu haben. Auf das Wie und Wo kommt es an. Das effektive Mittel der Wahl ist nicht unbedingt jenes diverser Lobbyisten, die ihr eigenes Süppchen kochen./ mehr

Walter Krämer / 10.10.2017 / 06:15 / 8

Hektoliterweise Innumeratentum

Von Walter Krämer. Die Häufigkeit irreführenden Interpretationen von Zahlen, Fakten und Statistiken ist immer wieder erstaunlich. Vermutlich sind diese Fehlleistungen genetisch programmiert: Für unsere Vorfahren auf den Savannen Afrikas war es überlebenswichtig, mit anderen gut zu kommunizieren. Außergewöhnliche Fähigkeiten in der Bruchrechnung dagegen brachten keinen Überlebensvorteil und wurden daher auch nicht positiv genetisch selektiert. Das Abschalten des Bauchgefühls bleit daher weiterhin eine Herausforderung für die Menschheit./ mehr

09.10.2017
Peter Grimm / 09.10.2017 / 17:55 / 8

Claudia – oder wie man den Bock zum Gärtner macht

Von Peter Grimm. Die Funktion eines Bundestagsvizepräsidenten gehört protokollarisch zu den höchsten Ämtern dieser Republik. Da kann man auch hohe Anforderungen an die Bewerber stellen. Nun gibt es einen AfD-Kandidaten, den die anderen Parteien ablehnen. Eben wegen der hohen Maßstäbe. Doch wie ist das bei anderen Bewerbern? Claudia Roth, die sich in der Sache besonders aufmandelt, war sich beispielsweise nicht zu schade, hinter einem Transparent "Deutschland, Du mieses Stück Scheiße" herzulaufen. Soll ausgerechnet diese Dame künftig die Maßstäbe verteidigen?/ mehr

Gastautor / 09.10.2017 / 15:13 / 3

Das Elektroauto überzeugt weitgehend, aber nicht weitreichend

Von Jesko Matthes. Hierzulande ist Elektromobilität noch lange nicht „grün“. Elektroautos sind wie Diesel - der eine über-, der andere unterschätzt - auf mittlere Sicht, also eher Jahrzehnte, zu einem Nischendasein verurteilt. Und das hat teils technische, vor allem aber politische Gründe. Blöderweise haben letztere mit einem am wenigsten zu tun: Vernunft./ mehr

Gastautor / 09.10.2017 / 14:46 / 4

Alle wollen beraten, helfen oder steuern, keiner will rudern

Von Alain Picard. Entgegen der albernen Behauptung der Linken, wonach der Staat kaputt gespart würde, tummeln sich heute an die 36 Institutionen rund um die Schule, die alle denselben Anspruch haben: Sie wollen unterstützen, beraten, helfen oder steuern, aber nicht rudern. Die Schaffung einer Hilfsinstitution an sich ist noch kein humanitärer Akt. Das ist sie erst, wenn sie auch etwas bringt. Sagt hier einer, der vom Saulus zum Paulus geworden ist./ mehr

Roger Letsch / 09.10.2017 / 14:08 / 2

Die ARD als Weihnachtsgans

Von Roger Letsch. Die ARD kam auf die großartige Idee, bei der Produktion der Fernsehserie „Babylon Berlin“ ganz groß einzusteigen, indem man den größten Anteil der Produktionskosten der Serie übernahm, um damit die exclusive Erstausstrahlung auf dem Bezahlsender Sky zu finanzieren. Wer zahlt, darf die Serie als letzter sehen, eine große und teure Schnapsidee, die der gemeine Deutsche mit seiner Zwangsabgabe finanziert. / mehr

Vera Lengsfeld / 09.10.2017 / 10:52 / 48

Obergrenze? Tarnen und Täuschen mit CDU/CSU

Von Vera Lengsfeld. Der 10-Punkte-Plan, mit dem Seehofer in die Sondierungsrunde mit der CDU ging, ist das Papier nicht wert, auf das er geschrieben ist. Nichts von den angeblichen Forderungen fand sich im Papier wieder., das nach Abschluss der Gespräche veröffentlicht wurde. Keine einzige konkrete Festlegung ist darin enthalten, alles nur vage gehaltene Ankündigungen, noch dazu versehen mit Ausnahmeregelungen. Letztere sind das Einzige, auf das man sich verlassen kann. Die Ausnahmeregelungen werden schon in den Koalitionsverhandlungen mit FDP und Grünen zur Anwendung kommen. Der Bettvorleger lebt!/ mehr

Von Dirk Maxeiner. Einen linksgrünen Teilerfolg im fanatischen Kampf gegen das Auto meldet die FAZ: „Im September sind die Verkäufe von Diesel-Neuwagen abermals deutlich zurückgegangen. Es ergibt sich ein deutliches Minus um 21,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das ist ein weiterer Negativrekord. Die Diskussion über die Zukunft des Dieselantriebs und mögliche Fahrverbote ebbt nicht ab und führt zu hoher Verunsicherung auf der Käuferseite, die, um sicher zu gehen, lieber zu Benzin-Modellen greift.“ Die Luftqualität in Deutschland ist zwar immer besser geworden, aber das interessiert niemanden wirklich. Solche Diskussionnen werden ja schon länger im luftleeren Raum der Ideologie geführt. Benziner produzieren weniger Stickoxide, dafür mehr Kohlendioxid, also wird demnächst die Klimafraktion aufschreien. Und wollte man das Ganze mit Elektroautos ersetzen, bräuchte man ein paar Dutzend neue Atomkraftwerke. Aber der gordische Knoten lässt sich ganz einfach durchschlagen: Weg mit dem Auto. In Wolfsburg werden wieder Kartoffeln gezüchtet. / Link zum Fundstück
Gastautor / 09.10.2017 / 06:22 / 7

„Meine Seele kriegt ihr nie“

Von Carl Campeau. Der Autor, franko-kanadischer UN-Mitarbeiter, wurde 2013 in Syrien entführt und zum Übertritt in den Islam gezwungen. Einer seiner Peiniger konnte in Deutschland aufgegriffen werden und stand in Stuttgart vor Gericht. Im Januar 2015 hat Deutschland diesem Mann Asyl gewährt, er ist ein anerkannter Flüchtling. Gerade im Zusammenhang mit den vielen Flüchtlingen, die 2015 und 2016 nach Deutschland kamen, erscheint es dem Autor von entscheidender Bedeutung, dass Deutschland sorgfältig untersucht, wer da kommt, und die ausfindig macht und vor Gericht stellt, die mit wenig in der Hand, aber schwerem Gepäck der Vergangenheit reisen. / mehr

Ulli Kulke / 09.10.2017 / 06:03 / 21

Jagdverbot im Parlament - aber nur für einen

Von Ulli Kulke. Auf Alexander Gaulands Ankündigung, die AfD werde die Regierung „jagen“, gab es geradezu aberwitzige Reaktionen. Wer die Ankündigung plötzlich, nur weil sie dieses Mal von einem ungeliebten Politiker stammt, in die Ecke der Menschenverachtung stellt, der hat während der vergangenen 20 oder 30 Jahre offenbar keine Zeitung gelesen – die nötigen Belege für den reichlichen Gebrauch des Sprachbildes werden hier massenhaft geliefert. Wer meint, jedes Wort der AfD, bei dem irgendein Medienvertreter stutzt, skandalisiere sich von selbst, und man müsse dann nur noch voneinander abschreiben, der irrt und verbaut jeden Dialog./ mehr

08.10.2017
Henryk M. Broder / 08.10.2017 / 18:35 / 0

Schäubles ganzer Stolz

Von Henryk M. Broder: Wolfgang Schäuble wird für seine lange parlamentarische Erfahrung, seine Disziplin und Arbeitsmoral gelobt. Aber der Finanzminister kann mehr. Er sagt auch, wie man Inzucht und Degeneration vermeiden und den verloren gegangenen Stolz wiederbeleben kann. Es geht nicht darum, den Armen und Verfolgten zu helfen, sondern den Abgrund, in dem die Geschichte lagert, mit "Hilfsbereitschaft" zuzuschütten. Bis es geschafft ist, heisst es: Ruhe bewahren, Hilfsbereitschaft zeigen und ganz entspannt weiter schnackseln. Gegen Abschottung und Inzucht. Bis ein neuer Finanzminister kommt und sagt: "Jetzt ist genug. Das Kindergeld ist alle."/ mehr

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Wenn SPD und AfD verheiratet sind

Sie ist Tierärztin und SPD-Chefin im Ort. Er ist Fregattenkapitän und im Afd-Kreisvorstand. Beide leben in einer kleinen Gemeinde in Norddeutschland. Alles ist gut. Bis das Private politisch wird. Erst kommt die Denkverbot-Polizei. Genossen fordern, die SPD-Frau möge sich doch von ihrem AfD-Mann scheiden lassen. Und dann verübt die Antifa Anschläge auf Haus und Auto. Szenen einer Ehe aus einem Land, das allmählich den Verstand verliert. Und zum Schluss ein jüdischer Witz von Henryk Broder, der den Wahnsinn auf den Punkt bringt. Oben das Achgut.Pogo-Video anklicken.

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