15.02.2018
Manfred Haferburg / 15.02.2018 / 16:30 / 2

„Geteilte” Mobilität in Paris: Wracks auf dem Trottoir

In Paris gibt es so ziemlich alles außer Parkplätzen. Wer die schöne neue Welt der "shared Mobility" erleben will hat hier reichlich Gelegenheit dazu. Doch nicht alles was geteilt wird und elektrisch fährt, ist auch erstrebenswert. Jedenfalls können die Pariser jeden Tag besichtigen, dass die grüne Art des Fortkommens auch ihre Nachteile hat. Das Problem ist dabei nicht die Technik, sondern der Mensch der sein Eigentum einfach anders behandelt als etwas, das ihm nicht gehört./ mehr

Die Wiener Kronenzeitung berichtet: "Einen kuriosen Effekt des Klimawandels kann man im Pazifik nordöstlich von Australien beobachten. Der kleine Inselstaat Tuvalu versinkt - dem steigenden Meeresspiegel und zahlreicher Befürchtungen zum Trotz - nicht im Ozean. Im Gegenteil: Er gewinnt sogar an Landmasse dazu. Noch in den Achtzigerjahren war prognostiziert worden, dass Tuvalu binnen eines Jahrzehnts im Pazifik versinken würde." Das passt zu unserem Schnorchelkurs für Barbara Hendricks. / Link zum Fundstück
Wolfram Weimer / 15.02.2018 / 13:26 / 9

Bekommen wir eine Außenministerin?

Das Duell zwischen Martin Schulz und Sigmar Gabriel endet wohl im politischen Doppeltod. Nach dem Totalrückzug von Schulz schwinden in der SPD auch die Chancen für den noch amtierenden Außenminister, sein Amt irgendwie zu retten. Das Amt des Außenministers wird frei – und in der SPD reift ein Coup: Erstmals könnte Deutschland eine Außenministerin bekommen. Allerdings ist die Partei so labil, dass die Coup-Personalie Barley auch rasch ganz anders ausgehen kann. / mehr

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist derzeit vielerorts stark umstritten. Die Schweizer dürfen sogar über die Abschaffung der Rundfunkgebühr abstimmen. Dänemark denkt unterdessen über eine andere Art der Reform nach. Und ein deutscher Gebührensender berichtet darüber. / Link zum Fundstück
Volker Seitz / 15.02.2018 / 11:01 / 4

Entwicklungshilfe für Verantwortungslose

Während die Bevölkerung in den Industrienationen glaubt, mit „Entwicklungszusammenarbeit“ Armut zu lindern und der Gerechtigkeit zu dienen, machen sich die Helfer vor Ort nur selten Illusionen. Da wir die Realitäten in den verschiedenen Ländern nicht zur Kenntnis nehmen wollen, befreit die aktuelle Entwicklungshilfe die meisten Staatschefs von der Verantwortung gegenüber ihrem Volk. / mehr

Und was wird dann aus ihm? „Spiegel online“ sorgt sich um die Zukunft des SPD-Irrlichts Sigmar „Pack“ Gabriel. Der Mann simuliert derzeit noch den Außenminister. Könnte er im Amt bleiben? Etwa durch den sicher weltweit bejubelten Coup einer Befreiung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel, welchen sein Doppelpass längerfristig in Erdogans Knast brachte? Oder werden unseren Siggi andere SPD-Urgesteine beerben? Vielleicht der SPD-Außenpolitiker Niels Annen (den Bachelor nach nur 31 Semestern geschafft)? Heiko Maas? Katarina Barley womöglich? „Alle gelten als respektable Kandidaten“, glaubt Spon, „auch wenn sie natürlich nicht über Gabriels derzeitiges Ansehen in der Öffentlichkeit verfügen.“ Wer wissen will, wie sich Filzjournalismus in Berlin anfühlt, total embedded, gänzlich ironiefrei und breitesten Leserkreisen am Hintern vorbeigehend, zieht sich das hier mal rein. / Link zum Fundstück
Wolfgang Meins, Gastautor / 15.02.2018 / 06:18 / 41

Die große Angst vor Fake-Ärzten aus Drittstaaten

Von Wolfgang Meins. In Deutschland sind offenbar Menschen als Arzt tätig, die sich in ihren Heimatländern Zertifikate gekauft haben, ohne jemals die Universität besucht zu haben. Nachdem das offenbar aus politisch opportunen Gründen beschwiegen wurde, dringt das Problem des „im Kielwasser des Flüchtlingsstroms entstandenen Anerkennungstourismus aus strukturschwachen Ländern“ ganz langsam in die Öffentlichkeit. Es geht womöglich um tausende von Ärzten, die in Krankenhäusern oder andernorts tätig sind. Die Leidtragenden sind die Patienten, es wird bereits über Todesfälle berichtet. / mehr

Gastautor / 15.02.2018 / 06:11 / 7

Wir sollen an fortgesetzten Rechtsbruch gewöhnt werden (1)

Von Andreas Wagenseil. Man kann politisch für oder gegen die Öffnung unserer Grenzen für alle Zuwanderer sein. Aber Demokraten sollten sich Sorgen machen, wenn darüber rechts- und verfassungswidrig entschieden und dieser Rechtsbruch nicht korrigiert wurde. Vor zwei Jahren sprach Horst Seehofer, demnächst womöglich Innenminister, von einer „Herrschaft des Unrechts". Leider vergaß er das schnell. Obwohl er recht hatte. Ein zweiteiliges Dossier darüber, dass ein fortgesetzter Rechtsbruch durch Gewöhnung und Vertuschung nicht besser wird. Im Gegenteil./ mehr

14.02.2018
Rainer Bonhorst / 14.02.2018 / 17:30 / 15

Donna Clara und das Knie des Anstosses

„Was machst Du mit dem Knie, lieber Hans?" erzählt von einer sich anbahnenden sexuellen Nötigung. Wenn die Tanzpartnerin im Verlauf des Liedes fragt: „Warum hüpfst du wie ein Floh hin und her?“ ist dies aber so eine Art Unschuldsbeweis. Wer wie ein Floh hin und her hüpft, kann nicht gleichzeitig mit dem Knie Ungebührliches in unmittelbarer Nähe der Partnerin machen. Kurz: Das Knie hat ein Alibi. Aber Bedenken gegen das Lied bleiben./ mehr

Im Iran stehen ausländische Journalisten, Wissenschaftler und Geschäftsleute schon lange unter Spionageverdacht. Jetzt hat der frühere Armeechef eine weitere Gefahr ausgemacht: Eidechsen. / Link zum Fundstück
Peter Bereit, Gastautor / 14.02.2018 / 14:04 / 17

Schaffen wir doch gleich die Polizei ab!

Von Peter Bereit. Die eigentlichen Ursachen für kriminelles Verhalten, begangen durch Migranten, liegen wesentlich darin, dass  unterschiedliche Wertvorstellungen aufeinandertreffen, die innerhalb von Generationen über Jahrhunderte gewachsen sind. Es ist eine Illusion anzunehmen, wir könnten diese Wertvorstellungen aufbrechen und in unserem Sinne transformieren. Das wird uns niemals gelingen. Eine Analyse eines ehemaligen Polizei-Beamten./ mehr

Die Integration des Kopftuches in Stendal. Sachsen-Anhalts Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck besuchte eine Moschee in Stendall. Melania Trump machte das in Riad anders. Hier ein Foto. / Link zum Fundstück
Peter Grimm / 14.02.2018 / 12:00 / 9

Der Pressekodex beim hessischen Kindergeburtstag

Dass manch engagierten Berichterstattern von ihren Lesern das Verschweigen von Tatsachen vorgeworfen wird, ist höchst ungerecht, wenn diese Nicht-Information aus einem moralisch wertvollen Grunde erfolgt. Wenn der Informationsverwalter entscheidet, dieser oder jener Fakt wäre zum Verständnis der Story irrelevant, hat das schon seinen guten Grund, wie sich ganz deutlich am Beispiel eines faustkampfaffinen Kindergeburtstags belegen lässt./ mehr

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Norbert Bolz: Das NetzDG und die Lüge

Seit einigen Wochen ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Kraft und kaum jemand protestiert noch. Von der nächsten GroKo ist garantiert keine Änderung zu erwarten. Warum hört man von den Journalisten so wenig, die doch eigentlich die ersten sein müssten, die aufschreien, wenn es auch nur nach Zensur riecht. Der Medienwissenschaftler Professor Norbert Bolz hat sich mit einem Zwischenruf zu Wort gemeldet.

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