14.11.2017
Gastautor / 14.11.2017 / 14:00 / 2

Klimaforscher vor Gericht

Von Thilo Spahl. Der Erneuerbare-Energien-Guru Mark Jacobson verklagt wissenschaftliche Kritiker auf 10 Millionen Dollar Schadensersatz. Solche Einschüchterungsversuche haben in der Forschung nichts zu suchen. Es ist wohl kein Zufall, dass dieser Schritt im politisch umkämpften Feld der Energieforschung und im Kontext der Klimadebatte gegangen wurde. Der Fall zeigt, wohin Politisierung der Wissenschaft führt, und sollte als Warnung gesehen werden./ mehr

Von Stefan Frank. Weil sie sich bei einem Familienurlaub in Israel mit israelischen Politikern, darunter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, getroffen und ein Lazarett besucht hat, in dem syrische Kriegsflüchtlinge behandelt werden, musste Großbritanniens Ministerin für internationale Entwicklung, Priti Patel, am 8. November von ihrem Amt zurücktreten – die Anklagen gegen sie reichen von „Bruch des Protokolls“ bis hin zum Vorwurf, eine israelische „Spionin“ zu sein. / Link zum Fundstück
Burkhard Müller-Ullrich / 14.11.2017 / 10:30 / 8

Supernova-Steuer für die EU

Von Burkhard Müller-Ullrich. Den Namen Tajani sollte man sich merken. Der Italiener ist nicht nur EU-Parlamentspräsident, sondern ein richtiges Polit-Talent. Kam er doch mit seinem Vorschlag, den kaputten, korrupten und konkursnahen Katastrophenverein "Europäische Union" mit ein bißchen mehr Geld auszustatten, gerade recht. Die Bürger Europas lechzen ja förmlich nach höheren Steuern. Und eine Steigerung von 140 Milliarden Euro auf 280 Milliarden Euro ist wohl das mindeste, was man verlangen kann. / mehr

Von Wolfgang Röhl.  Sexismus ist eine schlimme Sache. Nicht nur, aber auch, wenn er im Job passiert. Melanie Raabe ist nicht nur eine schöne Frau, sondern auch eine literarische „Sensation“. Jetzt ist Frau R. auch noch Covergirl des „Stern“ geworden! Weil sie gemeinsam mit anderen Frauen auspackt: „Sexismus im Job? Kenne ich!“ Wie, das hat sie doch gar nicht behauptet, kontert Frau R. auf Facebook? Ruhig Blut, Melanie. Shit happens. Ist ja für eine gute Sache. / Link zum Fundstück
Von Henryk M. Broder. Aus dem humanistischen Pressedienst: Ahmad Mansour kritisierte am folgenden Tag das Zurschaustellen des Kinderkopftuchs: Mädchen vorzuschreiben, ihre Haare und Haut zu verstecken, nehme ihnen ihr Recht auf Selbstbestimmung über sich und ihren Körper. "Sie werden in ihrem unschuldigen Alter zu Sexobjekten gemacht. Das ist ein Verrat an den Kindern – und unseren Werten." Auch der Politologe und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad kritisierte das Kinderkopftuch mit deutlichen Worten: "Die Fahne des politischen Islam und des Patriarchats auf dem Kopf eines Kindes als Zeichen von Toleranz, Selbstbestimmung und Diversität zu verstehen, ist der Tiefpunkt einer gescheiterten Integration und einer Gesellschaft, die nicht mehr weiß wo sie steht!", so Abdel-Samad. / Link zum Fundstück
Gastautor / 14.11.2017 / 06:25 / 15

Polizei-Konflikte: Eine Innenansicht

Von Steffen Meltzer. Ein archaisches Konfliktverhalten aus dem vergangenen Jahrtausend ist bei der Polizei nicht selten die Realität. Kein Wunder, dass viele Beamte den anonymen Weg über die Medien bevorzugen, um nicht Mut mit Leichtsinn zu verwechseln. Kritik üben heißt in vielen Fällen immer noch: „Karriere beendet“ – egal wie verdient ein Kollege auch sein mag. Erfahrungen eines Brandenburger Polizeibeamten./ mehr

Alexander Wendt / 14.11.2017 / 06:10 / 19

Der Feind über den eigenen Reihen

Von Alexander Wendt. Politiker und hohe Beamte wollen den Berliner Polizeiskandal vertuschen – und heizen ihn damit erst recht an. Der Feind der Polizei steht nicht nur, wie kürzlich ein wütender Beamter sagte, in den eigenen Reihen. Sondern vor allem eine Etage darüber. Polizeibeamte (gerade die mit nichtdeutschen Namen und makellosem Rechtsverständnis), müssen jetzt erst recht die Pfeife blasen./ mehr

13.11.2017
Von Gunter Weißgerber. Karl Lagerfeld sorgt mit einer Aussage in einer französischen TV-Show für Aufsehen: Auf Nachfrage, ob er denkt, Merkel wolle Deutschland als Entschuldigung für die Geschehnisse im Zweiten Weltkrieg als einladendes Land darstellen, stimmte der 83-Jährige zu. Hier müsse er etwas Schreckliches sagen: "Wir können nicht Millionen von Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen." / Link zum Fundstück
Peter Grimm / 13.11.2017 / 15:06 / 13

Denunziantentum heißt jetzt Zivilcourage

Video. Von Peter Grimm. Vor etwa einem Jahr versuchte ein Mitarbeiter der Werbeagentur Scholz und Friends die "Achse des Guten" mit einer denunziatorischen Boykott-Aktion namens „Kein Geld für Rechts“ kaputt zu machen. Wir verloren fast alle Werbekunden. Ein Jahr später reist der Mann als Opfer vom Dienst durch die Lande und geriert sich auf Podien und in Talkshows als Inkarnation von Zivilcourage und Opfer dunkler Mächte. Unser Video (oben im Bild anklicken) erzählt exemplarisch die wundersame Umkehr der Rolle von Täter und Opfer. / mehr

Ansgar Neuhof / 13.11.2017 / 13:02 / 9

Demokratie ist Silber, der kleine Dienstweg Gold

Von Ansgar Neuhof. Die jüngste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum sogenannten 3. Geschlecht ist geradezu ein Musterbeispiel für „strategische Prozessführung“. Sie zielt darauf ab, gesellschaftliche Veränderungen nicht über den mühevollen Weg demokratischer Mehrheitsbeschaffung zu erreichen, sondern auf dem kleinen Dienstweg durch Gesetzesänderungen seitens der Justiz. Das öffnet dem Missbrauch Tür und Tor./ mehr

Thomas Rietzschel / 13.11.2017 / 10:32 / 7

Bewachen erlaubt, festhalten verboten

Von Thomas Rietzschel. Ein Abschiebehäftling legt Feuer in seiner Zelle und nutzt das Durcheinander zur Flucht. Die Bewacher dürfen nicht einschreiten, und als die Polizei eintrifft, ist der Mann längst weg. Wenn er sich nicht meldet, stehen seine Chancen gut, sich sowohl der Haft wie der Abschiebung entzogen zu haben. Glückwunsch, Frau Minister!/ mehr

Thilo Sarrazin, Gastautor / 13.11.2017 / 06:25 / 30

Auch ohne Arbeit besser als in der Heimat

Von Thilo Sarrazin. Wie bringt man 1,5 Millionen zugewanderte junge Männer mit überwiegend mangelnder Qualifikation möglichst schnell in Arbeit? Die Behörden – Arbeitsämter und Kommunen – tun es jedenfalls nicht. Sie sind voll mit der Erfassung, Verwaltung und Versorgung von Asylbewerbern und Zuwanderern ausgelastet. Nach Erfahrungen würde ein Heer von 150.000 Betreuern gebraucht, die es nicht gibt. Beim jetzigen Tempo vergehen rein rechnerisch 50 Jahre, bis alle Arbeit gefunden haben./ mehr

Roger Letsch / 13.11.2017 / 06:15 / 16

Geld für alle, überall und für immer!

Von Roger Letsch. Ein Gespenst geht um, nicht nur in Europa, aber da zeigt es sich besonders häufig und immer auf der sehr linken Seite des politischen Spektrums: Das bedingungslose Grundeinkommen. Das ist eine ganz wunderbare Idee, vorausgesetzt, es taucht endlich aus dem Meer des Egoismus der neue Mensch auf, der das Gute stets ohne Zwang tut und Katja Kipping wegen ihres präzisen ökonomischen Verstandes wählt. / mehr

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Achgut.Pogo / Das Bewegtbild der Achse des Guten

Denunziantentum heißt jetzt Zivilcourage

Vor etwa einem Jahr versuchte ein Mitarbeiter der Werbeagentur Scholz und Friends die „Achse des Guten“ mit einer denunziatorischen Boykott-Aktion namens „Kein Geld für Rechts“ kaputt zu machen. Wir verloren fast alle Werbekunden. Ein Jahr später reist der Mann als Opfer vom Dienst durch die Lande und geriert sich auf Podien und in Talkshows als Inkarnation von Zivilcourage und Opfer dunkler Mächte. Unser Video (oben im Bild anklicken) erzählt exemplarisch die wundersame Umkehr der Rolle von Täter und Opfer.

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