28.03.2017
In alle Richtungen. Es könnten auch spielende Kinder gewesen sein: Ein oder mehrere unbekannte Täter haben in der Nacht zum Dienstag das Privatauto des umstrittenen Dresdner Politikprofessors Werner Patzelt angesteckt. Am Wagen entstand Totalschaden, sagte eine Sprecherin des für extremistische Straftaten zuständigen Operativen Abwehrzentrums der sächsischen Polizei. Es werde in alle Richtungen ermittelt, ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen. Hier. Auch in Hamburg hat's gebrannt. Es wurden Dienstwagen der umstrittenen Hamburger Polizei angezündet.  / Link zum Fundstück
Von Wolfgang Röhl. Aus der FAZ: „In 150 Kölner Kneipen liegen in den nächsten Wochen Bierdeckel der etwas anderen Art aus: „Kein Kölsch für Nazis“ steht darauf.“ Siehe auch hier. / Link zum Fundstück
Gastautor / 28.03.2017 / 14:00 / 3

Kreative Geschichte(n) aus dem Bundestag

Von Herbert Ammon. Über Norbert Lammerts innovativen Vorschlag die Statuten für die Auswahl des Alterspräsidenten des Deutschen Bundestages zu ändern und den Unterschied zwischen einem Waffenstillstand und einem Friedensvertrag./ mehr

Vera Lengsfeld / 28.03.2017 / 12:00 / 10

Die Getriebenen und die Geblendeten

Von Vera Lengsfeld. Robin Alexanders Buch „Die Getriebenen“ hat aus dem Stand den ersten Platz der Bestseller-Listen erobert. Es beschreibt eine politische Kaste, die agiert, als wäre die reale Welt ein Videospiel, in dem es, koste, was es wolle, nur darauf ankommt, am Ende von den Medien als Punktsieger betrachtet zu werden. / mehr

Der ukrainische Präsident hat die Verschrottung der „Ukrayina“ angeordnet, des größten Kriegsschiffs des Landes. Dieser Lenkwaffenkreuzer der Slawa-Klasse aus Zeiten der Sowjetunion wurde zur Bekämpfung von Flugzeugträgern und anderen großen Schiffszielen aus Entfernungen von bis zu 550 Kilometern mit Marschflugkörpern entwickelt. Die Kreuzer sind laut Wikipedia allen westlichen Pendants an Feuerkraft überlegen. Das ukrainische Schiff lag allerdings seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion unvollendet im Hafen von Mykolaiv. Und verkaufen kann man es auch nicht mehr, denn die Kundschaft, die Interesse hatte, will die ukrainische Regierung nicht bedienen. Russland hatte früher Geld oder eine Verrechnung von Gasschulden angeboten, doch spätestens seit der Annexion der Krim ist ein solches Geschäft vollkommen unvorstellbar. Deshalb bleibt nur noch die Verschrottung und der Verkauf des Altmetalls. / Link zum Fundstück
Von Dirk Maxeiner. Denunzieren macht einfach Spaß. Während man noch über eine Ver.di-Aktion den Kopf schüttelt, kommt jetzt der nächste Fall heraus. Diesmal ermöglicht die Unterstützung der Evangelischen Kirche, der Schnüffelei auch noch den wissenschaftlichen Anstrich einer "Studie" zu geben. In Unna möchte der sich bunt und tolerant verstehende "runde Tisch gegen Gewalt und Rassismus"  damit unbotmässigen Blogs von Lokal-Journalisten den Garaus machen. Immerhin: Der Bürgermeister, dessen Büro ohne sein Wissen ebenfalls involviert war, hat sich in aller Deutlichkeit distanziert: „Ein völlig falscher Weg, der denkbar schlechteste Weg jeglicher politischer Auseinandersetzung.  Ich bin der Meinung, dass man das (andere, auch sehr unbequeme Meinungen) in einer demokratischen Stadtgesellschaft ertragen muss. Ich finde auch, dass sich der Runde Tisch gegen Gewalt und Rassismus mit allen Formen des Extremismus befassen muss. Mit Rechts- und Linksextremismus.“ Mehr hier. / Link zum Fundstück
Gastautor / 28.03.2017 / 06:15 / 9

Endlagersuche: The show must go on

Von Thilo Spahl. Der Bundestag hat vorige Woche den Entwurf zur Novellierung des Standortauswahlgesetzes beschlossen. Die angeblich offene Endlagerfrage ist ein großes Theater, mit dem seit Jahrzehnten der Mythos von den enormen Lasten der Kernenergie für nachfolgende Generationen gepflegt wird. Bloß keine Lösung, Atomangst läuft immer noch super!/ mehr

27.03.2017
Jan Tomaschoff / 27.03.2017 / 20:00 / 0

Dating mit Tom: Nach der Wahl ist vor der Wahl

Bildgalerie. Von Jan Tomaschoff. Der Wähler ist ein unberechenbares und eigenwilliges Wesen. Kaum glauben die Auguren ein Muster in seinem Verhalten entdeckt zu haben, tut er genau das Gegenteil von dem, was erwartet wird. Hier ein unterhaltsamer Ausblick auf das Jahr des Souveräns./ mehr

Peter Grimm / 27.03.2017 / 17:28 / 0

Rettet den Schulz-Effekt!

Von Peter Grimm. Gibt es noch was zur Saarlandwahl zu sagen? Das Ergebnis war überraschend langweilig. Für die SPD war es schwer, zu erklären, warum es den Schulz-Effekt trotz des Stimmenverlustes noch gibt. Die Irrtümer der Demoskopen lieferten einen überraschenden Ausweg..../ mehr

Von Henryk M. Broder. Heute: Matthias Jochheim, Sprecher der deutschen Sektion der "Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.", in einem Interview mit der FR über die BDS-Kampagne zum Boykott Israels: „Kauf nicht bei Juden“ haben wir nie gesagt und würden eine solche Parole auch vehement ablehnen... Die BDS-Kampagne zielt auf die Quasi-Apartheid in den israelisch-palästinensischen Gebieten ab. Das Westjordanland und Gaza sind kolonisiert und politisch völlig entrechtet... Ich halte BDS für eine legitime Kampagne, auch wenn ich sie nicht vertrete. Sie ist nicht antisemitisch. Darauf bestehe ich." / Link zum Fundstück
Von Dirk Maxeiner.  Der Tagesspiegel schreibt: Bekannt wurde Constantin Schreiber mit seiner Sendung „Marhaba“ bei n-tv, mit der er arabischen Flüchtlingen die deutsche Kultur nähergebracht hat. Mittlerweile arbeitet der 37-Jährige als Moderator für ARD-aktuell. Im letzten Jahr hat er sich in fast 20 Moscheen in Deutschland die Freitagspredigten angehört und mit Imamen und Gläubigen gesprochen. Daraus sind ein Buch ("Inside Islam - Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird") und eine crossmediale TV-Reihe entstanden. „Der moscheereport“ startet heute, Montag um 21 Uhr 15 auf tagesschau24. Und nach dem was hier zu lesen ist, lohnt das Anschauen. / Link zum Fundstück
Quentin Quencher / 27.03.2017 / 12:30 / 5

Die Energiewende als spirituelle Kulturhalse

Von Quentin Quencher. Wie kommt Innovation in die Welt? Durch Mangel oder Überfluss? Die Ideologen der Nachhaltigkeit glauben offenbar fest an die Zukunftsfähigkeit einer Mangelgesellschaft. Doch sie könnten fundamental irren. Die Erfahrungen in der ehemaligen DDR sprechen jedenfalls dagegen. Statt Fortschritt gab es Notlösungen – das Ende ist bekannt./ mehr

Henryk M. Broder / 27.03.2017 / 09:53 / 4

Schade, dass der Führer das nicht mehr erlebt hat!

Von Henryk M. Broder. Firmen, Kirchen, soziale Einrichtungen und Privatpersonen können in den USA ein Stück Autobahn adoptieren. Dafür, dass ihr Name auf einem Schild am Rande der Straße erscheint, müssen sie nur dafür sorgen, dass der Müll eingesammelt wird. Keine schlechte Idee, auch wenn sie Erinnerungen an die DDR wachruft./ mehr

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