07.10.2017
Gastautor / 07.10.2017 / 06:05 / 19

Warum Vegetarismus das Leben der Tiere nicht verbessert

Von Thilo Spahl. Wollten ethisch motivierte Vegetarier konsequent nach ihren Überzeugungen handeln, müssten sie andere Prioritäten setzen als sich fleischlos zu ernähren. Denn wenn man glaubt, Nutztiere lebten ein Leben, das es nicht wert ist, gelebt zu werden, dann müsse man in Hinblick auf wild lebende Tiere allemal zum selben Schluss kommen. Wer sich über Vegetarismus und Tierschutz Gedanken macht, der muss letztlich feststellen, dass es keinen Zusammenhang gibt. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun./ mehr

06.10.2017
Roger Letsch / 06.10.2017 / 17:02 / 11

Friedensnobelpreis für Eulen-Nach-Athen-Träger

Von Roger Letsch. ICAN, die „Internationale Kampagne für ein Atomwaffenverbot“, erhält den diesjährigen Friedensnobelpreis – ich gratuliere! Bei der Gelegenheit möchte ich auch gleich einen Preisträger für 2018 vorschlagen: „Alle Menschen, die nichts Böses im Sinn haben.“ Die hatte nämlich erstaunlicherweise noch niemand auf dem Zettel und das Komitee könnte ein weiteres Mal auf Nummer sicher gehen. Total-Ausfälle wie „Ich-komme-in-Frieden“-Arafat und „Drohnenkrieger“-Obama kann man sich nämlich nicht mehr leisten./ mehr

Vera Lengsfeld / 06.10.2017 / 14:06 / 12

Sturmchaos? Nein, Totalversagen bei der Bahn

Von Vera Lengsfeld. Die Bahn hatte mal den schönen Werbeslogan „Alle reden vom Wetter, wir nicht“. Das war 1966. Inzwischen ist aus der Werbung Satire geworden. Weitaus schlimmer als der Sturm gestern und seine unmittelbaren Schäden war das Totalversagen der Deutschen Bahn. Vorsorglich wurde der gesamte Zugverkehr in Nord - und Mitteldeutschland lahm gelegt. Wegen eines lokal begrenzten Wetter-Ereignisses wurde das halbe Land kurzerhand außer Betrieb gestellt. Das sagt einiges über den Zustand der Infrastruktur aus. Ich wage mir gar nicht auszudenken, was los ist, wenn es wirklich einmal zu einem flächendeckenden Unwetter kommt. Was sagt das über unsere Infrastruktur aus, wenn sie nur noch bei schönem Wetter einigermaßen funktioniert?/ mehr

Henryk M. Broder / 06.10.2017 / 12:05 / 14

Alles auf Anfang!

Von Henryk M. Broder. Wieder einmal versetzt uns der Ossi in Staunen. Er ist geblieben, was er immer war: unberechenbar und undankbar. Unsere Umerziehungsbemühungen sind gescheitert. Da hilft nur eins. Er soll seine Zone wiederhaben. Damit wir weiter gut und gern leben können./ mehr

Gastautor / 06.10.2017 / 10:57 / 15

Elektrisch um die Ecke biegen: Gas – die bessere Alternative (9)

Von Günter Keil. Die politische Verblendung, Autos unbedingt elektrisch antreiben zu wollen, ignoriert eine schon lange eingeführte und bewährte Technik, die unter Umweltgesichtspunkten weitaus besser ist: Autogas und Erdgas. Es gibt dafür bereits ein bundesweites Versorgungsnetz; die Stickoxid-Emissionen liegen in der Nähe des Nullpunktes und wer sich um die CO2-Emissionen sorgt: Sie liegen um 20 Prozent niedriger als es die verbreiteten, heutigen Antriebskonzepte können. Das blinde Ignorieren der Chance des Erdgasantriebs ist keine verantwortungsvolle Politik. / mehr

Von Dirk Maxeiner. Das Handelsblatt schreibt: Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat das deutsche Gesetz gegen die Verbreitung strafbarer Hasskommentare und Falschmeldungen im Internet kritisiert. Das von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) vorangetriebene Netzwerkdurchsuchungsgesetz, das seit Sonntag in Kraft ist, hat laut OSZE-Repräsentant Harlem Désir möglicherweise eine „abschreckende Wirkung auf die freie Meinungsäußerung“. Wie der Franzose in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme erklärte, ist die Liste der strafbaren Vergehen zu ungenau formuliert. Netzwerke könnten somit mehr löschen, als sie eigentlich dürften. „Ich appelliere an die deutschen Behörden, Maßnahmen zu ergreifen, um die sorgfältige Umsetzung des Gesetzes zu gewährleisten, ihre Auswirkungen zu bewerten und bereit zu sein, es im Parlament zu ändern“, sagte Désir. Mehr zum Thema finden Sie auch im Achse-Dossier Zensur 4.0. / Link zum Fundstück
Markus Vahlefeld / 06.10.2017 / 06:29 / 17

Die späte Rache der Linken am vereinigten Deutschland

Von Markus Vahlefeld. Die Einforderung von Mitleid und Barmherzigkeit sind auch bei den Linken eher Erscheinungsformen neueren Datums. So sahen sie die innerdeutschen Flüchtlinge nach dem Mauerfall noch als Bedrohung an und ähnelten in der Argumentation durchaus denen, die sie heute als Wutbürger beschimpfen. Der humanitäre Imperativ wirkt daher so verlogen wie vorgeschoben, um die Lust der heutigen Linken an der mutwilligen Zerstörung der deutschen Gesellschaft zu kaschieren. Was wie gottgegebene Moral und Barmherzigkeit aussieht, erscheint als die späte Rache der Linken für die erlittene Schmach, die deutsche Einheit nicht aufgehalten zu haben. / mehr

Wolfram Weimer / 06.10.2017 / 06:15 / 10

Das Jamaika-Karussell

Von Wolfram Weimer. Die Jamaika-Koalition quält sich langsam zueinander. Während noch lautstark um Inhalte gestritten wird, kreist im Hintergrund bereits das Personal-Karussell. Besonders die sogenannten Kernressorts werden schon mal hin und hergeschoben. Als wahrscheinlich gilt die folgende Konstellation. Außenminister: Cem Özdemir (Grüne). Finanzminister: Christian Lindner (FDP). Joachim Herrmann dürfte zur Überraschung der Republik Verteidigungsminister werden./ mehr

Gastautor / 06.10.2017 / 06:14 / 12

Sezession ins Nirgendwo

Von Johannes Richardt und Kolja Zydatiss. Die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien ist rückwärtsgewandt, das Referendum war illegitim. Am beunruhigsten ist aber die undemokratische Reaktion der spanischen Eliten. Einmal mehr zeigte sich in Katalonien, wie nervös die politischen Eliten des Kontinents inzwischen auf jegliche Artikulation des Volkswillens reagieren, die nicht dem eigenen Plot entspricht. Nun haben wir das denkbar schlechteste Ergebnis. Der spanische Staat hat an Legitimität eingebüßt, der katalanische Nationalismus wurde gestärkt und das Land steht kurz vor der Spaltung./ mehr

05.10.2017
Gastautor / 05.10.2017 / 17:51 / 0

Von einer Frau, die nicht merkt, dass es vorbei ist

Von Ramin Peymani. Man könnte glauben, in eine Zeitmaschine geraten zu sein. Man wähnt sich zurückversetzt ins Jahr 1989, so sehr erinnern die Statements des Führungspersonals der aus dem Amt gejagten Bundesregierung an den unbeugsamen Starrsinn des untergehenden DDR-Politbüros. „Alles richtig gemacht“, lautet die Devise, „Immer nur weiter so“, der Schlachtruf. Die CDU-Spitze offenbart ein Ausmaß an Realitätsverweigerung, das Angst macht. / mehr

Von Dirk Maxeiner. Das Argument ist ja ziemlich abgedroschen. Menschen wählen wegen der Flüchtlingfrage die falsche Partei, obwohl es in ihrer Umgebung doch kaum Schutzsuchende gibt. Hier wird das Argument ziemlich genial zerpflückt. Mit wenigen Sätzen und drei Bildern. Voll auf die Zwölf. / Link zum Fundstück
Von Markus Vahlefeld. Ich gehe auf Lesereise und freue mich natürlich besonders über Achse-Leser! MAL EBEN KURZ DIE WELT RETTEN – Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung (Siehe auch hier) Vortrag & Diskussion FRANKFURT (Buchmesse) 11. Oktober 2017 (Mittwoch), 19 Uhr thomas punzmann contemporary, weckmarkt 9, 60311 frankfurt Freier Eintritt MÜNCHEN 12. Oktober 2017 (Donnerstag), 19 Uhr Galerie Michael Heufelder, Gabelsbergerstr. 83, 80333 München Freier Eintritt FRANKFURT (Buchmesse) 13. Oktober 2017 (Freitag), 17 Uhr thomas punzmann contemporary, weckmarkt 9, 60311 frankfurt Freier Eintritt ROSTOCK 17. Oktober 2017 (Dienstag), 19 Uhr Lenks Restaurant, Warnowufer 59, 18057 Rostock Eintritt EUR 3,00 DRESDEN 25. Oktober 2017 (Mittwoch), 20 Uhr Kulturhaus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6, 01326 Dresden Eintritt EUR 8,00 Kontakt und Infos unter: http://markus-vahlefeld.de/termine / Link zum Fundstück
Peter Grimm / 05.10.2017 / 12:30 / 13

Steuern runter für Falschwähler!

Von Peter Grimm. Der Intendant des Berliner Friedrichstadtpalasts will nichts mehr mit AfD-Wählern zu tun haben. Die sind für ihn so unberührbar, dass er nicht einmal deren Geld will. Das sagt er jedenfalls, denn bislang finanzieren auch all die AfD-Wähler als Steuerzahler das Revuetheater mit, auch wenn sie nie einen Fuß hineinsetzen. Ob er seine Idee konsequent zu Ende gedacht hat?/ mehr

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Achgut.Pogo / Das Bewegtbild der Achse des Guten

Wenn SPD und AfD verheiratet sind

Sie ist Tierärztin und SPD-Chefin im Ort. Er ist Fregattenkapitän und im Afd-Kreisvorstand. Beide leben in einer kleinen Gemeinde in Norddeutschland. Alles ist gut. Bis das Private politisch wird. Erst kommt die Denkverbot-Polizei. Genossen fordern, die SPD-Frau möge sich doch von ihrem AfD-Mann scheiden lassen. Und dann verübt die Antifa Anschläge auf Haus und Auto. Szenen einer Ehe aus einem Land, das allmählich den Verstand verliert. Und zum Schluss ein jüdischer Witz von Henryk Broder, der den Wahnsinn auf den Punkt bringt. Oben das Achgut.Pogo-Video anklicken.

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